Ihre berufliche
Vorsorge
in guten Händen

Einmalige Zusatzleistung dank positiver Entwicklung

Die Situation rund um COVID-19 und das tiefgreifende Ausmass der Pandemie konnten wir alle nicht voraussehen. Entsprechend haben Wirtschaft und Gesellschaft darunter gelitten, was sich temporär auch an den Kapitalmärkten eindrücklich bemerkbar gemacht hatte. Ebenso unerwartet war dann allerdings deren rasche und anhaltende Erholung.

 

Im Schatten dieser Pandemie wurden die neuen technischen Grundlagen «BVG 2020» veröffentlicht. Sie lösen die aktuell verwendeten Grundlagen aus dem Jahr 2015 ab. Die darin enthaltenen biometrischen Informationen, wie zum Beispiel die Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten, werden benötigt, um die Vorsorgeverpflichtungen in Pensionskassen zu berechnen. Aus dieser Umstellung resultiert für Ascaro eine unvorhergesehene positive Bewertungsdifferenz.

 

Den dadurch gewonnenen Handlungsspielraum setzt der Stiftungsrat einerseits zur Stärkung der Bilanz ein, andererseits um eine einmalige Zusatzleistung auszurichten: Die aktiven Versicherten1 profitieren von einer ausserordentlichen Zinseinlage von 1.5 % und unsere Rentenberechtigen2 von einer einmaligen Zusatzrente in der Höhe von 1’000 Franken!

 

1 Personen, die am 31.12.2020 und am 01.09.2021 aktive Versicherte der Ascaro waren.

2 Personen, die am 31.12.2020 aktive Versicherte oder Rentenbeziehende waren und am 01.09.2021 rentenberechtigt sind.

Ascaro News – August 2021

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In dieser Ausgabe (PDF):

 

Weiter steigende Aktienmärkte im ersten Halbjahr 2021

In der ersten Jahreshälfte standen die Zeichen auf Normalisierung. Aus der Optik der Aktienmärkte wird diese als äusserst erfreulich, wenn auch bisweilen bewegt, in die Statistik eingehen. Dabei haben einige Aktienmärkte – so auch der Schweizer Aktienmarkt – neue Höchststände erreicht. Der Mix aus Impffortschritten, geld- und fiskalpolitischer Unterstützung, aufgehellten Wirtschaftsaussichten und überdurchschnittlichem Gewinnwachstum bei den Unternehmen stellen momentan einen idealen Nährboden für die boomenden Börsen dar. Übermut an den Märkten wird durch die anhaltenden Diskussionen rund um die Inflationsentwicklung und die zukünftige Gestaltung der Geldpolitik gebremst. Letztere könnte früher als allgemein angenommen gestrafft werden. Die Notenbanken zeigen sich überrascht von der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung und der Ausprägung der Inflation. Allerdings verweisen sie weiterhin auf temporäre Sondereffekte wie Lieferengpässe sowie höhere Transportkosten und Rohwarenpreise, welche ihrer Meinung nach dieser Entwicklung zugrunde liegen.

Die Anleiherenditen sind jedoch vielerorts angestiegen. In den USA ist die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen Ende Mai 2021 bis auf 1.74 %, in der Schweiz bis auf -0.10 % angestiegen. Seither hat der Aufwärtsdruck etwas nachgelassen. Der Anstieg der Renditen steht im Einklang mit den aufgehellten wirtschaftlichen Aussichten. Aufgrund der steigenden Zinsen notieren die Anleihenmärkte im Jahr 2021 bisher im Minus.

Die Ascaro weist bis Ende Juni 2021 eine Rendite von 3.68 Prozent auf. Der Deckungsgrad steht bei 114.4 Prozent. Die Anpassungen an die neue Anlagestrategie (s. Ascaro News – Januar 2021) wurden mehrheitlich umgesetzt. Die Strategie ist weiterhin geprägt durch eine zurückhaltende Aktienquote und einen stattlichen Anteil an Schweizer Immobilien. Taktisch werden Anlagen in Obligationen zugunsten von Liquidität stark untergewichtet.

Ascaro Vorsorgestiftung im Marktvergleich

Nach der Publikation der Jahresergebnisse der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen folgt die Zeit der Vergleiche. Weibel Hess & Partner AG führte im Auftrag der Tamedia zum 16. Mal einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 28 offenen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durch. Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie Finanzkennzahlen der Pensionskassen wurde auch ein Praxistest durchgeführt, bei dem verdeckt Offerten für Firmen angefordert wurden.

Der Vergleich zeigt, dass Ascaro bezüglich Renditen, Verzinsung und Verwaltungskosten nachhaltig gute Resultate aufweist und vielfach sogar unter den Besten zu finden ist. Die Ergebnisse des Vergleichs bestätigen die verantwortlichen Organe in ihrer Arbeit zum Wohle der Destinatäre und der angeschlossenen Unternehmen. Die diesjährigen Publikationen sind auf unserer Website verfügbar.

Delegiertenversammlung

Wie im Vorjahr wurde coronabedingt auch die diesjährige Delegiertenversammlung am 6. Mai 2021 als Webinar durchgeführt. 70 % unserer Delegierten nahmen daran teil. Im Zentrum standen die Berichterstattung zum Jahr 2020 sowie der Blick auf die aktuellen Geschehnisse.

Einführung digitales Abnahmeprotokoll

2016 hat die Ascaro sämtliche direktbewirtschafteten Liegenschaftsdaten in die Applikation GaraioREM migriert. Das Immobilienbewirtschaftungsprogramm der aufstrebenden Berner Firma Garaio AG wurde seither laufend ausgebaut.

Ende Januar dieses Jahres wurde mit der Einführung der Webapplikation «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» für Wohnungen und Geschäftsräume gestartet. Der Einsatz der Webapplikation ermöglicht den Bewirtschaftern direkt vor Ort, mit mobilen Geräten effizient sämtliche Daten zu erfassen, das Protokoll mit dem Mieter elektronisch zu unterzeichnen und per E-Mail umgehend zuzustellen. Nach diversen Ausbauarbeiten ist dies seit Mai 2021 produktiv im Einsatz. Ein weiterer Schritt im Bereich Digitalisierung wurde erfolgreich umgesetzt.

Technische Grundlagen BVG 2020

Um die Vorsorgeverpflichtungen einer Pensionskasse zu berechnen, werden biometrische Informationen benötigt, wie beispielsweise die Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder im Todesfall Hinterlassene zu haben. Die sogenannten BVG-Grundlagen werden alle 5 Jahre überarbeitet. Die Mitte Dezember 2020 neu erschienenen BVG-Grundlagen 2020 basieren auf Daten von 15 sehr grossen Pensionskassen und umfassen den Beobachtungszeitraum 2015 – 2019. Allfällige Auswirkungen von COVID-19 auf die gegenwärtige und zukünftige Lebenserwartung oder die Wahrscheinlichkeit invalid zu werden, sind deshalb nicht enthalten.

Die neu publizierten Daten zeigen eine fortgesetzte Zunahme der Lebenswartung, allerdings weniger stark als erwartet. Im Weiteren sind die Invalidierungswahrscheinlichkeiten gegenüber den Grundlagen vor fünf Jahren markant gefallen, wie auch die Wahrscheinlichkeit, beim Tod einen anspruchsberechtigten Partner zu hinterlassen.

Wie wohl die meisten Pensionskassen prüft auch Ascaro gegenwärtig die Auswirkungen auf die Verpflichtungen unter Anwendung der neuen BVG-Grundlagen 2020. Entscheide dazu wird der Stiftungsrat im Herbst 2021 fällen.

Weiterentwicklung der Invalidenversicherung

Die Gesetzesrevision zur «Weiterentwicklung der IV» wurde im Juni 2020 vom Parlament verabschiedet und soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Diese Revision soll die Eingliederung verstärken und der Invalidisierung soweit möglich vorbeugen. Im Zentrum steht eine intensivere Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Zudem ersetzt die Vorlage das heutige Rentenmodell mit Schwellen durch ein stufenloses System, was Einfluss auf die Leistungen aus der 2. Säule haben wird.

Die Änderungen gelten nur im BVG-Obligatorium. Im Bereich der überobligatorischen Vorsorge, wie das bei Ascaro mehrheitlich der Fall ist, besteht grundsätzlich kein Anpassungszwang. Jedoch steigt die Komplexität bei Anwendung verschiedener Modelle. Deshalb prüft Ascaro, ob die Anwendung des neuen Modells unter entsprechender Anpassung des Vorsorgereglements trotzdem sinnvoll erscheint.

Brokerentschädigung

Die Entschädigungen der Pensionskassen in Form sogenannter Courtagen an die Broker bleiben stark umstritten. Ein in diesem Mai erschienener Artikel der Tamedia-Blätter unter dem Titel «Versicherte zahlen Millionen für Broker» sollte die bevorstehende Behandlung einer gesetzlichen Regelung der Vermittlungsgeschäfte (Broker) im Ständerat anheizen. Die Mehrheit des Ständerats sprach sich Mitte Juni jedoch gegen eine entsprechende Regelung aus.

Die Ascaro verzichtet seit jeher auf die Bezahlung von wiederkehrenden Brokerentschädigungen und eine gesetzliche Regelung hätte deshalb keinen Einfluss auf den Vertrieb unserer Stiftung. Trotz dem fehlenden Vertriebskanal «Versicherungsbroker» hat Ascaro in den letzten Jahren ein erfreuliches Wachstum erfahren. Dies fusst auf langjährige und vorsichtige Marktbearbeitung sowie auf der Prämisse «Wachstum, nicht um jeden Preis». Dies bestätigt die verantwortlichen Organe, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

AHV-/BVG-Reform

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Stabilisierung der AHV grundsätzlich gutgeheissen. Auch hat der Grosse Rat der Erhöhung des Rentenalters (neu: Referenzalter) für Frauen von 64 auf 65 Jahre zugestimmt. In anderen Punkten sind sich die Räte nicht einig, wie z.B. Anzahl Frauen-Übergangsjahrgänge mit Kompensationszuschlägen, Höhe der MWST-Erhöhung für die Zusatzfinanzierung und die Verwendung von Nationalbankgewinnen aus Negativzinsen zur Stabilisierung der 1. Säule.

Die Vorlage geht zurück an den Ständerat, wo die Differenzen bereinigt werden. Da die AHV-Reform mit einer Erhöhung der MWST verknüpft ist, werden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort haben.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat die BVG-Reform vor der Sommerpause beraten. Mit ihren provisorischen Beschlüssen folgte sie mehrheitlich dem Kompromiss der Sozialpartner und damit dem Entwurf des Bundesrats. Über ihre definitiven Anträge wird die Kommission nach der Sommerpause beschliessen. Mehrheitlich sprach sie sich für folgende Eckwerte aus:

  • Versichert sind wie bisher Arbeitnehmende mit einem Jahreslohn von mehr als 21 510 Franken (Eintrittsschwelle).
  • Die Pflicht soll neu auch für Angestellte gelten, die nur mit mehreren Anstellungen auf 21 510 Franken kommen.
  • Der Mindestumwandlungssatz soll von 6.8 auf 6 % sinken. Zum Ausgleich soll ein Rentenzuschlag ausgerichtet werden, der mit zusätzlich 0.5 Lohnprozent solidarisch finanziert wird.
  • Das Sparen für das Alter soll gestärkt werden. Es soll bereits mit 21 statt mit 25 Jahren beginnen. Zudem soll der Koordinationsabzug halbiert werden.

 


 

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La hausse des marchés des actions se poursuit au premier semestre 2021

Le premier semestre a montré des signes de normalisation. Du point de vue des marchés des actions, il entrera dans les statistiques comme une période extrêmement réjouissante, bien que parfois mouvementée. Certains marchés des actions, parmi lesquels le marché suisse, ont atteint de nouveaux niveaux record. L’association de la progression de la vaccination, du soutien monétaire et fiscal, de l’amélioration des perspectives économiques et de la croissance des bénéfices supérieure à la moyenne dans les entreprises constitue momentanément un terreau idéal pour des marchés boursiers florissants. L’épanouissement des marchés est freiné par les discussions persistantes autour de l’évolution de l’inflation et de l’orientation future de la politique monétaire. Cette dernière pourrait être rationalisée plus tôt que prévu. Les banques centrales se montrent surprises par la dynamique de la reprise économique et par l’expression de l’inflation. Elles soulignent toutefois également les effets spéciaux temporaires, comme les difficultés d’approvisionnement, les frais de transport plus élevés et les prix des matières premières qui, d’après elles, sont à l’origine de cette évolution.

Les rendements obligataires ont augmenté un peu partout. Aux USA, le rendement des obligations d’État à 10 ans a augmenté fin mai jusqu’à 1.74 %, en Suisse jusqu’à -0.10 %. Depuis, la pression à la hausse a quelque peu diminué. L’augmentation des rendements va de pair avec l’amélioration des perspectives économiques. En raison de la hausse des taux d’intérêt, les marchés obligataires ont eu jusque-là des cotations négatives en 2021.

Ascaro affiche à fin juin 2021 un rendement de 3.68 pour cent. Le taux de couverture est de 114.4 pour cent. La majorité des adaptations à la nouvelle stratégie de placement (cf. Ascaro News – janvier 2021) ont été mises en œuvre. Cette stratégie comprend toujours une part d’actions mesurée ainsi qu’une part importante d’immeubles suisses. Au niveau tactique, les placements en obligations sont fortement sous-pondérés en faveur des liquidités.

Ascaro Vorsorgestiftung par rapport aux autres acteurs du marché

Après la publication des résultats annuels des différentes institutions de prévoyance vient le temps des comparaisons. Weibel Hess & Partner AG a effectué, à la demande de Tamedia pour la 16e fois, une comparaison complète entre 28 fondations communes et collectives ouvertes. Outre l’analyse des placements de capitaux, des bonifications d’intérêts, des taux de conversion et des indicateurs financiers des caisses de pension, un test pratique a également été réalisé, lors duquel des offres ont été discrètement sollicitées pour des entreprises.

La comparaison montre qu’Ascaro affiche durablement de bons résultats concernant les rendements, les intérêts servis et les frais administratifs et qu’elle figure souvent même parmi les meilleures. Les résultats de la comparaison confirment les organes responsables dans leur travail pour le bien des bénéficiaires et des entreprises affiliées. Les publications de cette année sont disponibles sur notre site Web.

Assemblée des délégués

Comme l’année passée, l’assemblée des délégués a eu lieu cette année le 6 mai 2021 sous forme de webinaire en raison du coronavirus. 70 % de nos délégués y ont participé. L’assemblée a été consacrée principalement au rapport annuel 2020 ainsi qu’aux événements actuels.

Introduction de l’état des lieux numérique

Ascaro a transféré en 2016 l’ensemble des données immobilières gérées directement dans l’application GaraioREM. Le programme de gestion immobilière de la société bernoise en plein essor Garaio AG a depuis été régulièrement développé.

À la fin janvier 2021, nous avons introduit l’application Web « État des lieux numérique (DAP) » pour les logements et les locaux commerciaux. L’utilisation de cette application permet aux gérants immobiliers de saisir efficacement directement sur place, au moyen d’appareils mobiles, l’ensemble des données, de signer le procès-verbal par voie électronique avec le locataire et de le transmettre immédiatement par courriel. Après divers développements, nous l’utilisons de manière productive depuis le mois de mai. Une étape supplémentaire a ainsi été mise en œuvre avec succès dans le domaine de la numérisation.

Bases techniques LPP 2020

Pour calculer les engagements de prévoyance d’une caisse de pension, des informations biométriques sont nécessaires, comme par exemple la probabilité de mourir, de devenir invalide ou de laisser des survivants en cas de décès. Les « bases LPP » sont revues tous les cinq ans. Les bases LPP 2020 publiées à la mi-décembre 2020 sont basées sur les données de 15 très grosses caisses de pension et portent sur la période d’observation 2015-2019. Les conséquences éventuelles du COVID-19 sur l’espérance de vie actuelle et future ou la probabilité de devenir invalide n’y figurent donc pas.

Les données récemment publiées montrent une augmentation constante de l’espérance de vie, toutefois moins élevée que prévu. De plus, les probabilités de devenir invalide par rapport aux bases d’il y a cinq ans ont considérablement diminué, tout comme la probabilité de laisser un partenaire bénéficiaire en cas de décès.

Comme la plupart des caisses de pension, Ascaro examine elle aussi actuellement les répercussions sur les engagements en appliquant les nouvelles bases LPP 2020. Le conseil de fondation prendra des décisions à ce sujet à l’automne 2021.

Développment continu de l’assurance-invalidité

La révision de la loi sur le « développment continu de l’AI » a été adoptée en juin 2020 par le Parlement et doit entrer en vigueur le 1er janvier 2022. Cette révision a pour but de consolider la réadaptation et de prévenir l’invalidité autant que possible. Le projet prévoit surtout d’intensifier le suivi auprès des enfants et des jeunes ainsi qu’auprès des personnes atteintes dans leur santé psychique. Il remplace de plus le système de rentes actuel, avec ses échelons et ses effets de seuil, par un système linéaire, ce qui aura une influence sur les prestations du 2e pilier.

Les modifications ne s’appliqueront qu’au régime LPP obligatoire. Dans le domaine de la prévoyance surobligatoire, comme c’est majoritairement le cas chez Ascaro, il n’existe en principe aucune obligation d’adaptation. Mais l’application de différents modèles rend les choses de plus en plus complexe. C’est pourquoi Ascaro examine s’il ne serait pas tout de même judicieux d’utiliser le nouveau modèle avec une adaptation correspondante du règlement de prévoyance.

Indemnisation des courtiers

L’indemnisation versée par les caisses de pension sous forme de commission aux courtiers est toujours fortement controversée. Un article publié au mois de mai par Tamedia sous le titre «Les assurés paient des millions pour les courtiers» a sans doute eu un certain impact sur le traitement imminent de la question d’une réglementation légale des activités intermédiaires (courtiers) au sein du Conseil des États. La majorité des membres du Conseil des États s’est toutefois prononcée à la mi-juin contre une réglementation ad hoc.

Ascaro n’a jamais versé d’indemnités de courtage récurrentes et une réglementation légale n’aurait par conséquent eu aucune influence sur les ventes de notre fondation. Malgré l’absence du canal « courtiers en assurances », Ascaro a connu ces dernières années une croissance réjouissante. Sa manière de procéder est fondée sur une prospection de marché prudente et de longue date ainsi que sur le principe « la croissance oui, mais pas à tout prix ». C’est ce que démontrent les organes responsables qui restent de manière cohérente dans la voie dans laquelle ils se sont engagés.

Réforme AVS/LPP

Selon le Conseil des États, le Conseil national a lui aussi accepté la stabilisation de l’AVS sur le fond. Le Grand Conseil a de plus approuvé le relèvement de l’âge de la retraite (nouvellement : âge de référence) de 64 à 65 ans pour les femmes. Les deux Chambres ne sont pas d’accord sur d’autres points, comme par exemple le nombre d’années transitoires avec des compensations pour les femme, le montant de l’augmentation de la TVA pour le financement additionnel et l’utilisation des bénéfices de la Banque nationale résultant des intérêts négatifs pour stabiliser le 1er pilier.

Le projet est renvoyé au Conseil des États où les différences sont aplanies. Étant donné que la réforme de l’AVS est assortie d’une augmentation de la TVA, les citoyens et citoyennes suisses auront le dernier mot.

La Commission de la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) du Conseil national a discuté de la réforme de la LPP avant la pause d’été. Avec ses décisions provisoires, elle a majoritairement suivi le compromis des partenaires sociaux et par conséquent le projet du Conseil fédéral. La Commission se prononcera sur leurs demandes définitives après la pause estivale. Ell a majoritairement pris position comme suit :

  • Les employé-e-s sont assuré-e-s comme par le passé à partir d’un salaire annuel de plus de 21 510 francs (seuil d’entrée).
  • L’obligation doit désormais être valable également pour les employé-e-s qui gagnent 21510 francs seulement en cumulant plusieurs emplois.
  • Le taux de conversion minimum doit être ramené de 6,8 à 6%. Pour compenser, un complément de rente financé solidairement avec 0.5 pour-cent de salaire supplémentaire doit être versé.
  • L’épargne vieillesse doit être renforcée et commencer à 21 et non plus à 25 ans. La déduction de coordination doit de plus être divisée par deux.

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Stock markets continue to rise in first half of 2021

In the first half of the year, all signs were pointing towards normalisation. From the perspective of the equity markets, this is expected to be reflected in the statistics in an extremely pleasing, albeit occasionally turbulent, manner. Some equity markets – including the Swiss equity market – have reached new all-time highs. The mix of vaccination progress, monetary and fiscal policy support, brighter economic prospects and above-average corporate earnings growth currently provides an ideal breeding ground for booming stock markets. Exuberance in the markets is being curbed by the ongoing discussions about the development of inflation and the future form of monetary policy. The latter could be tightened sooner than is generally assumed. The central banks appear surprised by the pace of economic recovery and the level of inflation. However, they still point to temporary special effects such as supply bottlenecks, higher transport costs and raw material prices, which, in their opinion, are behind this development.

Bond yields have risen in many places, however. In the USA, the yield on 10-year government bonds rose to 1.74 % at the end of May 2021 and in Switzerland to -0.10 %. Since then, the upward pressure has eased somewhat. The increase in yields is in line with the brighter economic outlook. Due to rising interest rates, bond markets have so far been trading in negative territory in 2021.

Ascaro will post a return of 3.68 % until the end of June 2021. The coverage ratio is 114.4 %. The changes in line with the new investment strategy (see Ascaro News – January 2021) were largely implemented. The strategy continues to be shaped by a cautious equity ratio and an impressive share of Swiss real estate. Tactically, investments in bonds are heavily underweighted in favour of liquidity.

Ascaro Vorsorgestiftung in a market comparison

The publication of the annual results of the various pension funds is followed by a period of comparisons. On behalf of Tamedia, Weibel Hess & Partner AG conducted the 16th comprehensive pension fund comparison of 28 open-ended common and collective foundations. In addition to an analysis of pension funds’ investments, interest credits, conversion rates and key financial figures, a practical test was also carried out in which companies were asked to provide quotes in covert operations.

The comparison shows that Ascaro consistently achieves good results in terms of yields, interest rates and administrative costs and is often even among the best. The results of the comparison confirm that the responsible bodies are on the right track in terms of their work which is aimed at benefiting the stakeholders and the affiliated companies. This year’s publications are available on our website.

Delegates‘ meeting

As in the previous year, this year’s Delegates’ Meeting was also held as a webinar on 6 May 2021 due to the coronavirus crisis. 70 % of our delegates took part. The focus was on reporting on 2020 and an overview of current events.

Introduction of a digital acceptance report

In 2016, Ascaro migrated all directly managed property data to the GaraioREM application. Since then, the real estate management programme of the up-and-coming Bern-based company Garaio AG has been continuously expanded.

At the end of January this year, the web application “Digital Acceptance Report (DAR) “ was launched for apartments and business premises. Using the web application enables the site managers to efficiently record all the data on site using mobile devices, electronically sign the report with the tenant and immediately send it via e-mail. Following various stages of expansion work, it has been operational since May 2021. A further step in the area of digitisation has been successfully implemented.

Technical basis under the Occupational Pensions Act (OPA) 2020

Biometric information is required in order to calculate a pension fund’s pension obligations, such as the likelihood of dying, becoming disabled or having survivors in the event of death. The OPA principles are revised every five years. The new OPA principles published in mid-December 2020 are based on data from 15 very large pension funds and cover the 2015 to 2019 observation period. For this reason, it does not include any effects of COVID-19 on current and future life expectancy or the probability of becoming disabled.

The newly published data shows a continued increase in life expectancy, albeit less strongly than expected. Furthermore, the probability of disability has fallen significantly compared to the principles five years ago, as has the probability of leaving behind an entitled partner upon death.

Like most pension funds probably do, Ascaro is also currently examining the implications for its obligations by applying the new 2020 OPA principles. Decisions on this will be made by the Board of Trustees in autumn 2021.

Development of disability insurance

The revised bill on the “Further development of disability insurance” was passed by parliament in June 2020 and is scheduled to enter into force on 1 January 2022. This revision is intended to strengthen re-integration efforts and to prevent disability as far as possible. The focus is on more intensive support for children and adolescents as well as people with mental disabilities. In addition, the proposed bill replaces the current threshold-based pension model with a stepless system, which will affect the benefits from the 2nd pillar.

The amendments shall only apply in the case of mandatory OPA benefits. In the field of non-mandatory occupational benefits provision, as is usually the case where Ascaro is concerned, there is no obligation to make adjustments. However, the complexity increases when using different models. For this reason, Ascaro is investigating whether it nevertheless makes sense to apply the new model while adjusting the pension regulations accordingly..

Broker’s remuneration

Remunerating pension funds in the form of brokerage fees to brokers remains highly controversial. An article published in the Tamedia newspapers this May entitled “Insured persons pay millions for brokers” was intended to fuel the forthcoming debate of a statutory regulation of intermediary activities (brokers) in the Council of States. In mid-June, however, the majority of members of the Council of States opposed such a regulation.

Ascaro has always waived the payment of recurring brokerage fees and a statutory regulation would therefore not have any influence on our foundation’s sales activities. Despite the lack of the “insurance broker” sales channel, Ascaro has experienced pleasing growth in recent years. This is based on long-term and cautious market cultivation as well as on the premise of “growth but not at any price.” This confirms that the responsible bodies are absolutely correct in their decision to resolutely go down their chosen path.

OASI/OPA Reform

Following the Council of States, the National Council has also fundamentally approved the stabilisation of the Old-Age and Survivors’ Insurance (OASI). The Cantonal Parliament has also approved the raising of the retirement age (now reference age) for women from 64 to 65. The councils disagree on other points, such as the number of women in transition age groups with compensatory surcharges, the amount of the VAT increase for supplementary financing and the use of SNB profits from negative interest rates to stabilise the 1st pillar.

The bill will be returned to the Council of States, where the differences will be settled. As the OASI reform is linked to an increase in VAT, Swiss voters will have the last word.

The National Council’s Social Security and Health Committee (SSHC) discussed the OPA reform before the summer break. In its provisional resolutions, it largely adhered to the compromise of the social partners and thus the draft bill of the Federal Council. The Committee will decide on its final proposals after the summer recess. It largely supported the following benchmark values:

  • As before, the insurance covers employees with an annual salary of more than CHF 21,510 (entry threshold).
  • The obligation should now also apply to employees who only earn CHF 21,510 from more than one job.
  • The minimum conversion rate is to fall from 6.8 to 6 %. To compensate for this, a supplementary pension is to be paid, which will be financed jointly and severally by an additional 0.5 % of the salary.
  • The aim is to encourage employees to save for their retirement. It should already start at the age of 21 instead of 25. In addition, the co-ordination deduction should be halved.

 


 

In questo numero (PDF):

 

Mercati azionari ancora in crescita nel primo semestre 2021

Nel primo semestre i dati indicavano una normalizzazione. Dal punto di vista dei mercati azionari, tali dati saranno registrati nelle statistiche come estremamente positivi, seppure talvolta instabili. Alcuni mercati azionari, tra cui anche quello svizzero, hanno raggiunto nuovi massimi. La concomitanza di vari elementi, quali i progressi sul fronte della vaccinazione, il sostegno della politica monetaria e fiscale, le prospettive economiche più promettenti e la crescita dei profitti aziendali al di sopra della media, fornisce attualmente un terreno fertile per i mercati azionari in piena espansione. L’esuberanza dei mercati viene frenata dalle continue discussioni sull’evoluzione dell’inflazione e sulla futura impostazione della politica monetaria. Quest’ultima potrebbe inasprirsi prima di quanto generalmente supposto. Le banche centrali sono sorprese dal dinamismo della ripresa economica e dall’orientamento dell’inflazione. Tuttavia, sottolineano ancora la presenza di effetti straordinari temporanei, come problemi di approvvigionamento, costi di trasporto e prezzi delle materie prime più elevati, che credono essere alla base di questo sviluppo.

I rendimenti delle obbligazioni, però, sono aumentati in diverse zone. Negli Stati Uniti i rendimenti dei titoli di Stato a 10 anni a fine maggio 2021 sono saliti fino al 1,74% e in Svizzera fino al -0,10%. Da allora la pressione al rialzo si è un po’ attenuata. L’incremento dei rendimenti è correlato alle prospettive economiche più promettenti. A causa dell’aumento dei tassi d’interesse, nel 2021 i mercati obbligazionari finora erano in rosso.

Fino a fine giugno 2021, Ascaro presenta un rendimento del 3,68 percento e un grado di copertura del 114,4 percento. La maggior parte degli adeguamenti alla nuova strategia d’investimento (si veda Ascaro News gennaio 2021) è stata attuata. La strategia continua ad essere caratterizzata da una quota azionaria prudente e da una parte consistente di immobili svizzeri. A livello tattico, gli investimenti in obbligazioni sono fortemente sottoponderati a favore della liquidità.

Ascaro Fondazione di previdenza nel confronto di mercato

Dopo la pubblicazione dei risultati annuali dei diversi istituti di previdenza arriva il momento dei paragoni. Su incarico di Tamedia, Weibel Hess & Partner AG ha effettuato per la sedicesima volta un confronto completo delle casse pensioni tra 28 istituti comuni aperti e fondazioni collettive. Oltre all’analisi degli investimenti dei capitali, degli accrediti di interessi, dei tassi di conversione e degli indicatori finanziari delle casse pensioni, è stato eseguito anche un test pratico con la richiesta anonima di offerte per aziende.

Il confronto mostra che, per quanto riguarda rendimento, tasso d’interesse e costi amministrativi, Ascaro presenta buoni risultati a lungo termine e spesso si trova perfino tra i migliori. I risultati del confronto confermano la validità del lavoro degli organi responsabili a beneficio dei destinatari e delle società affiliate. Le pubblicazioni di quest’anno sono disponibili sul nostro sito.

Assemblea dei delegati

Come l’anno scorso, anche quest’anno a causa del coronavirus l’Assemblea dei delegati si è tenuta in forma di webinar il 6 maggio 2021. Vi ha partecipato il 70% dei nostri delegati. I temi centrali sono stati il rendiconto del 2020 e gli eventi d’attualità.

Introduzione protocollo di accettazione digitale

Nel 2016, Ascaro ha trasferito all’applicazione GaraioREM tutti i dati immobiliari gestiti direttamente. Da allora, il programma di gestione immobiliare dell’azienda emergente Garaio AG di Berna è stato costantemente ampliato.

Alla fine di gennaio di quest’anno, è stata avviata l’introduzione dell’applicazione web «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» (protocollo di accettazione digitale) per appartamenti e locali commerciali. L’uso dell’applicazione permette agli amministratori di registrare in modo efficiente tutti i dati direttamente sul posto con dispositivi mobili, di firmare il protocollo elettronicamente con l’inquilino e di spedirlo immediatamente via e-mail. Dopo varie implementazioni l’applicazione è produttivamente in uso da maggio 2021. In ambito digitale è stato raggiunto un altro traguardo.

Basi tecniche LPP 2020

Per calcolare gli impegni di previdenza di una cassa pensione, sono necessarie informazioni biometriche, come la probabilità di morire, di diventare invalidi o di lasciare superstiti in caso di decesso. I principi LPP vengono rielaborati ogni 5 anni. I nuovi principi LPP 2020, pubblicati a metà dicembre 2020, si basano sui dati di 15 casse pensioni principali e coprono il periodo di osservazione 2015 – 2019. Eventuali effetti dovuti alla pandemia COVID-19 sull’aspettativa di vita attuale e futura o sulla probabilità di diventare invalidi non sono quindi considerati.

I dati pubblicati recentemente mostrano un continuo aumento dell’aspettativa di vita, tuttavia meno marcato del previsto. Inoltre, le probabilità di restare invalidi sono diminuite significativamente rispetto a quanto emerge dai principi di cinque anni fa, così come la probabilità in caso di decesso di lasciare un partner avente diritto a benefici.

Come probabilmente la maggior parte delle casse pensioni, attualmente Ascaro sta esaminando gli effetti sugli obblighi dell’applicazione dei nuovi principi LPP 2020. Il Consiglio di fondazione prenderà le sue decisioni nell’autunno 2021.

Ulteriore sviluppo dell’assicurazione invalidità

La revisione della legge per l’«ulteriore sviluppo dell’AI» è stata approvata dal Parlamento a giugno 2020 e la sua entrata in vigore è prevista per il 1° gennaio 2022. Tale revisione mira a rafforzare l’integrazione e a prevenire nel limite del possibile l’insorgenza di un’invalidità. L’accento è posto su un accompagnamento maggiore di bambini e giovani nonché di persone affette da malattie psichiche. Inoltre, il progetto sostituisce l’attuale modello di rendite con effetto soglia tramite un sistema di rendite lineare: ciò influirà sulle prestazioni del secondo pilastro.

Le modifiche valgono solo per il regime obbligatorio della LPP. Nell’ambito della previdenza sovraobbligatoria, che costituisce la maggior parte dei casi presso Ascaro, di principio non c’è alcun obbligo di adattamento. Tuttavia, con l’applicazione di diversi modelli la complessità aumenta. Pertanto, Ascaro sta verificando se l’applicazione del nuovo modello con il relativo adattamento del regolamento di previdenza risulta comunque sensata.

Courtage per i broker

I courtage delle casse pensioni sotto forma di provvigioni a favore dei broker rimangono molto controversi. Un articolo pubblicato nei giornali di Tamedia lo scorso maggio con il titolo «Versicherte zahlen Millionen für Broker» (Gli assicurati pagano milioni per i broker) aveva lo scopo di sollecitare l’imminente esame di una regolamentazione giuridica delle transazioni intermediarie (broker) in seno al Consiglio degli Stati. A metà giugno, tuttavia, la maggioranza del Consiglio degli Stati si è espressa contro una regolamentazione simile.

Ascaro si è sempre astenuta dal pagare courtage ricorrenti ai broker; una regolamentazione legale non avrebbe quindi alcun impatto sulla distribuzione della nostra Fondazione. Nonostante la mancanza di un canale di distribuzione, quello del «broker assicurativo», Ascaro ha registrato una buona crescita negli ultimi anni. Ciò si deve ad un pluriennale e cauto trattamento del mercato e al principio secondo cui «crescita sì, ma non a qualsiasi prezzo». Questo successo conferma agli organi responsabili che è giusto continuare a seguire la strada imboccata.

Riforma AVS/LPP

Dopo il Consiglio degli Stati, anche il Consiglio nazionale di principio ha accolto con favore la stabilizzazione dell’AVS. Il Parlamento ha anche accolto l’innalzamento dell’età di pensionamento (ora età di riferimento) per le donne da 64 a 65 anni. Le due Camere non sono d’accordo su altri punti, come il numero di anni di transizione delle donne con supplementi di compensazione, l’ammontare dell’aumento dell’IVA per il finanziamento supplementare e l’uso dei profitti della Banca nazionale provenienti dai tassi d’interesse negativi per stabilizzare il primo pilastro.

Il progetto torna al Consiglio degli Stati che appianerà le differenze. Poiché la riforma AVS è legata a un aumento dell’IVA, il popolo svizzero avrà l’ultima parola.

La Commissione della sicurezza sociale e della sanità (CSSS) del Consiglio nazionale ha discusso la riforma della LPP prima della pausa estiva. Con le sue decisioni provvisorie, la CSSS ha accettato a maggioranza il compromesso delle parti sociali e quindi il progetto del Consiglio federale. La Commissione prenderà una decisione in merito alle sue proposte finali dopo la pausa estiva. La CSSS si è espressa principalmente a favore dei seguenti parametri:

  • come finora, sono assicurati i collaboratori con un salario annuo superiore a 21’510 franchi (soglia d’entrata);
  • l’obbligo deve ora valere anche per i collaboratori che solo con più impieghi raggiungono i 21’510 franchi;
  • l’aliquota di conversione minima deve scendere dal 6,8% al 6%: per la compensazione, si erogherà un supplemento di rendita, che sarà finanziato in modo solidale con un ulteriore 0,5% del salario;
  • il risparmio per la terza età deve essere incrementato: deve iniziare già a 21 anni anziché a 25. Inoltre, la deduzione di coordinamento deve essere dimezzata.

Ascaro Vorsorgestiftung mit soliden Resultaten im Marktvergleich

Bereits zum 16. Mal in Folge haben die SonntagsZeitung und die «Finanz und Wirtschaft» in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Weibel Hess & Partner AG einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 28 frei zugänglichen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durchgeführt.

Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie der Finanzkennzahlen der Pensionskassen, wurde wiederum ein «Mystery Shopping» durchgeführt, bei dem verdeckt Offerten für Firmen angefordert wurden.

Der Vergleich zeigt, dass Ascaro bezüglich Renditen, Verzinsung und weitere Kennzahlen nachhaltig gute Resultate aufweist und vielfach unter den Besten zu finden ist. Die Ergebnisse des Vergleichs bestätigen die verantwortlichen Organe in ihrer Arbeit zum Wohle der Destinatäre und der angeschlossenen Unternehmen.

Stiftungsrat und Geschäftsleitung werden den erfolgreich eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen.

Der Vergleich steht Ihnen auf folgenden (externen) Seiten zur Verfügung:

Jahresbericht sowie Kurzberichte 2020 online verfügbar

Der Jahresbericht sowie die Kurzberichte sind nun online verfügbar.

Ascaro News – Januar 2021

Verfügbare Sprachen:

 


 

In dieser Ausgabe (PDF):

 

Achterbahnfahrt an den Kapitalmärkten

Das Anlagejahr 2020 war kein Jahr für schwache Nerven. Nach ruhigem Start hatte spätestens ab Ende Februar das sich rasch ausbreitende und neuartige Coronavirus das Geschehen rund um den Globus im Griff und dominierte die Finanzmärkte, wirkungsvoll «unterstützt» durch den überraschenden Ölpreis-Crash. Die Unsicherheiten über die konjunkturellen Auswirkungen des weltweiten Stillstands führten zu panikartigen Verkäufen und liessen die Aktienmärkte bis Mitte März komplett einbrechen. Dies führte zu Kursverlusten, wie sie in der Vergangenheit selten in einem solch kurzen Zeitraum zu beobachten waren. Und auch die Obligationenmärkte wurden aufgrund fehlender Liquidität in Mitleidenschaft gezogen. Was ab dem 2. Quartal folgte, findet Platz in den Geschichtsbüchern. Orchestriert von den Zentralbanken und Regierungen, führten die unkonventionellen Massnahmenpakete zu einer der stärksten Markterholungen der Geschichte. Auch von der 2. Welle der Pandemie liessen sich die Märkte nicht mehr beirren, sodass das Anlagejahr wiederum eine positive Rendite verzeichnete. Schweizer Immobilien zeigten zwei Gesichter. Der Wohnimmobilienmarkt zeigte sich recht krisenresistent und entwickelte sich stabil. Die schwierige Wirtschaftslage sowie das geringere Bevölkerungswachstum dürften das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aber verstärken und zu höheren Leerständen führen. Anders bei den Gewerbeliegenschaften. Im Einzelhandel führte der COVID-Schock zu einer Beschleunigung struktureller Veränderungen – zu mehr Online-Käufen auf Kosten des stationären Handels. Weiter beeinflusst der Begriff «Homeoffice» den hiesigen Büromarkt. Ob die COVID-bedingte Veränderung des Arbeitsverhaltens nachhaltig ist, wird die Zukunft zeigen. Trotz der räumlich flexibleren Handhabung des Arbeitsumfelds zeigt die Krise erneut die Wichtigkeit und Notwendigkeit sozialer Kontakte. In diesem Auf und Ab resultierte für Ascaro eine positive Jahresrendite von rund 3,2% und vermochte den Deckungsgrad zu stärken.

Moderate Anpassungen bei der Anlagestrategie

Im Rahmen einer durch das unabhängige Beratungsunternehmen c-alm begleiteten Studie zur Struktur und Entwicklung der Vorsorgeverpflichtungen einerseits und der dazu notwendigen Vermögensrendite andererseits (Asset-/Liability-Management), hat der Stiftungsrat die Anlagestrategie moderat und leicht risikoärmer angepasst. Die daraus entstehenden Erwartungswerte zu Rendite und Risiko stimmen somit optimal mit der langfristigen Verpflichtungsstruktur überein; sie sind auf finanzielle Stabilität ausgerichtet. Die Umsetzung der angepassten Strategie erfolgt schrittweise im Jahr 2021. Weiterführende Informationen finden Sie im neuen Anlagereglement auf unserer Website. Es ist gültig per 1. Januar 2021.

Vorsorgereglement – neu per 1. Januar 2021

Der Stiftungsrat hat das Vorsorgereglement an die geänderten Verhältnisse angepasst und eine neue Fassung auf den 1. Januar 2021 verabschiedet. Nebst zahlreichen formellen Anpassungen wurden auch einige inhaltliche Änderungen vorgenommen. Nachfolgend haben wir Ihnen die wesentlichsten Anpassungen aufgelistet:

  • Aufnahme einer neuen Gesetzesbestimmung, wonach Personen ab dem 55. Altersjahr sich weiter auf eigene Kosten versichern können, falls das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber aufgelöst worden ist.
  • Bei Einkäufen in den vorzeitigen Altersrücktritt ist ab dem 1. Januar 2021 zwingend durch die versicherte Person das angestrebte Rücktrittsalter schriftlich anzumelden. Personen, welche bereits Einlagen in die vorzeitige Pensionierung getätigt haben, werden im Laufe des Jahres kontaktiert.
  • Erforderliche Unterschriften des Ehepartners auf Anträgen für Kapitalauszahlungen (Wohneigentumsförderung, Pensionierung etc.) müssen neu amtlich beglaubigt oder persönlich auf der Geschäftsstelle abgegeben werden.
  • Bei Tod eines aktiven Versicherten vor dem erstmaligen Bezug einer Altersrente kann der berechtigte Partner inskünftig eine Partner-/Ehegattenrente vollständig oder teilweise als Kapital beziehen.
  • Bei Tod eines aktiven Versicherten wurde zudem eine Änderung in der Begünstigtenordnung vorgenommen. Der überlebende Ehegatte wird in der Rangfolge vor den Kindern mit Anspruch auf Waisenrente aufgeführt.
  • Eine Lebenspartnerrente kann inskünftig ohne vorherige wesentliche Unterstützung gewährt werden, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. Die unterschriebene Anmeldung des Lebenspartners ist ab dem 1. Januar 2021 amtlich beglaubigen zu lassen respektive direkt bei der Ascaro vor Ort zu unterschreiben. Anmeldungen des Lebenspartners, welche bis Ende Dezember 2020 erfolgt sind, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht erneut angemeldet werden.

Auf unserer Website finden Sie das neu geltende Vorsorgereglement und eine etwas ausführlichere Beschreibung der wesentlichen Änderungen. Laufende Renten und anwartschaftliche Leistungen bleiben auch mit der neuen Fassung unverändert (s. Artikel 104 «Übergangsbestimmungen»).

Teilliquidationsreglement – neu per 1. Januar 2021

Die Zunahme von Anschlüssen in den letzten Jahren veranlasste den Stiftungsrat, auch dieses Reglement komplett zu revidieren. Es regelt detailliert den Anspruch an Reserven und Rückstellungen im Falle bedeutender Mutationen bei angeschlossenen Unternehmen respektive auch bei der Auflösung von Anschlussvereinbarungen. Neu wird auf eine Teilliquidation verzichtet, wenn der Deckungsgrad zwischen 98% und 102% liegt (bisherige Fassung 95–105%). Zudem führt nicht jede Kündigung eines Anschlusses zur einer Teilliquidation. Neu gilt eine Grenze von 1% der Destinatäre (aktive Versicherte und Rentner), welche aufgrund einer Kündigung des Anschlusses die Ascaro innerhalb eines Jahres verlassen. Das Reglement ist ebenfalls auf der Website aufgeschaltet und tritt auf den 1. Januar 2021 in Kraft.

Zins auf Sparkapitalien 2021

Die Höhe der Verzinsung der Sparkapitalien steht seit einigen Jahren in einem engen Kontext zum technischen Zins. Gemäss Praxis der Konferenz der kantonalen BVG-Aufsichtsbehörden gilt als Leistungsverbesserung nach Art. 46 BVV2 jede Verzinsung der Altersguthaben über 2,0%, wenn die Ziel-Wertschwankungsreserven nicht zu mindestens 75% gebildet sind. Diesen Handlungsspielraum nutzt der Stiftungsrat weiterhin. Er beschloss, den Zinssatz für 2021 unverändert auf 2,0% zu belassen – ganz im Sinne der Politik einer attraktiven Verzinsung für unsere Versicherten. Die Verzinsung bei der Ascaro beträgt damit das Doppelte des BVG-Mindestzinssatzes, welcher durch den Bundesrat unverändert auf 1,0% festgelegt worden ist. Diese Höherverzinsung gilt sowohl für die obligatorischen wie auch für die überobligatorischen Vorsorgeguthaben.

Keine Teuerung auf Renten

Die ausgerichteten Renten bleiben unverändert. Die oben aufgeführten Rahmenbedingungen gelten auch für Rentenanpassungen. Eine Leistungsverbesserung darf nur gewährt werden, wenn die Reservesituation dies zulässt. Mit dem anhaltend tiefen Zinsumfeld und der steigenden Lebenserwartung steht für das oberste Organ die langfristige Sicherung der Renten an oberster Stelle. Bei entsprechender finanzieller Lage wird er auch wieder an die Rentenberechtigten denken, wie er dies 2018 mit der Ausrichtung einer zusätzlichen halben Monatsrente tat.

Personelle Änderungen auf der Geschäftsstelle

2020 war für die Geschäftsstelle geprägt von personellen Veränderungen. Wie bereits angekündigt, hat der Stiftungsrat Amse Tobias Külhan per 1. Januar 2021 zum Leiter Vorsorge und Mitglied der Geschäftsleitung der Ascaro Vorsorgestiftung ernannt. Der bisherige Leiter Vorsorge, René Zaugg, trat per Ende Jahr nach 45 Berufsjahren in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er wird mit Ascaro verbunden bleiben und neu Einsitz im Stiftungsrat nehmen, als Arbeitgebervertreter eines angeschlossenen Betriebes.

Leider mussten wir vor dem Jahresende Abschied nehmen von Antoinette Kocher, die nach kurzer, schwerer Krankheit am 12. Dezember 2020 verstorben ist. Sie hat sich während mehr als 30 Jahren engagiert, verlässlich und mit Herzblut für die Interessen unserer Stiftung eingesetzt und hinterlässt eine grosse Lücke. Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten. Neu zur Ascaro stiessen in der zweiten Jahreshälfte Monika Anderegg, Thomas Bigler und Stefan Werthmüller. Drei kompetente, qualifizierte Mitarbeitende, welche unser Team weiter stärken. Wir wünschen ihnen viel Freude und Befriedigung bei der täglichen Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Botschaft des Bundesrats zur BVG-Reform

Ende November 2020 nahm der Bundesrat einen neuen Anlauf, um die 2. Säule zu reformieren. Dabei übernahm er das Modell, auf das sich der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaften vor Jahresfrist geeinigt hatten. Der Vorschlag stösst auf ein geteiltes Echo. Das von den Sozialpartnern ins Auge gefasste Modell sieht einen tieferen BVG-Umwandlungssatz vor. Künftig soll er 6% statt aktuell 6,8% betragen. Im Bereich des gesetzlichen Minimums nach BVG führt die Senkung zu einer Rentenkürzung im Umfang von rund 12%. Als Kompensation für diese Rentenkürzung schlagen die Sozialpartner vor, während einer Übergangsfrist Rentenzuschläge auszurichten, welche mit einer Erhöhung der AHV-Beiträge finanziert werden sollen. Der Vorschlag des Bunderats kommt nun ins Parlament. Er wird dort voraussichtlich heftige Diskussionen auslösen. Die Konsequenzen und Auswirkungen der Reform sind für die Ascaro eher unbedeutend. Dies, weil die Mehrheit der bei der Ascaro geführten Vorsorgepläne zu Leistungen berechtigt, die über der gesetzlichen Mindestlösung liegen, was bereits in der Vergangenheit erlaubte, den Umwandlungssatz deutlich tiefer anzusetzen, als nun im Reformvorschlag vorgesehen. Die immer noch konstant zunehmende Lebenserwartung, gepaart mit den merklich gesunkenen Renditeerwartungen würden einen Umwandlungssatz bedingen, der eher bei 5% liegt (bei Ascaro aktuell 5,6% ab 2022). Für alle mit einem höheren Umwandlungssatz als 5% gewährten Altersleistungen ist eine Umlagefinanzierung (aktive Versicherte zu Neurentnern) vonnöten. Diese «Generationensolidarität» ist eigentlich in der beruflichen Vorsorge nicht vorgesehen. Es gilt, eine Lösung mit Augenmass zu finden. Der BVG-Umwandlungssatz muss gesenkt werden; wobei es fraglich bleibt, ob die Kompensation mit einer 3-Milliarden-Giesskanne wirklich der Weisheit letzter Schluss ist.

Für Interessierte: Medienmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (ASIP) unter www.asip.ch

 


 

Vous trouverez dans ce numéro (PDF):

 

 

Montagnes russes sur les marchés des capitaux

L’année de placement 2020 aura été une année pour ceux qui ont les nerfs bien accrochés. Après un démarrage en douceur, le nouveau coronavirus qui s’est rapidement propagé a tout évincé à travers le monde à partir de fin février et dominé les marchés financiers, efficacement «soutenu» par le crash surprenant des prix du pétrole. Les incertitudes relatives aux conséquences conjoncturelles de la mise à l’arrêt de la planète ont entraîné des ventes dues à la panique et provoqué jusqu’à la mi-mars l’effondrement des marchés des actions. Il en est résulté des pertes de change comme on en avait rarement vu par le passé sur une période aussi courte. Les marchés des obligations ont été eux aussi affectés en raison du manque de liquidités. Ce qui a suivi à partir du 2e trimestre restera dans l’histoire. Orchestrés par les banques centrales et les gouvernements, les trains de mesures peu conventionnelles ont abouti à l’une des plus fortes reprises du marché de l’histoire. Les marchés ne se sont pas laissé intimider par la 2e vague, de sorte que 2020 a à nouveau enregistré un rendement positif. Les immeubles suisses ont montré deux visages bien différents: la situation économique difficile ainsi que la faible croissance démographique devraient creuser le déséquilibre entre l’offre et la demande et entraîner une augmentation des logements vacants. Il n’en va pas de même concernant les immeubles commerciaux. Dans le commerce de détail, la crise du COVID-19 a eu pour résultat une accélération des modifications structurelles, c’est-à-dire une augmentation des achats en ligne au détriment des commerces locaux. Le télétravail a également une influence sur le marché de l’immobilier de bureau local. L’avenir nous dira si la modification de la manière de travailler due au coronavirus va durer. Malgré la gestion plus flexible dans l’espace de l’environnement de travail, la crise montre une fois de plus l’importance et la nécessité des contacts sociaux. Malgré ces montagnes russes, Ascaro affiche un rendement annuel positif d’environ 3,2% et renforcer le taux de couverture.

Adaptations modérées de la stratégie de placement

Dans le cadre d’une étude sur la structure et l’évolution des obligations de prévoyance d’une part et du rendement de la fortune (Asset-/Liability-Management) requis à cet effet menée par la société de conseil indépendante c-alm, le conseil de fondation a adapté de manière modérée la stratégie de placement qui comporte maintenant un peu moins de risques. Les valeurs de rendement escomptées et les risques qui en résultent coïncident ainsi de manière optimale avec la structure des obligations à long terme et sont orientés sur la stabilité financière. La stratégie adaptée sera progressivement mise en oeuvre en 2021. Vous trouverez de plus amples informations dans le nouveau règlement (valable dès le 1er janvier 2021) sur les placements sur notre site Internet.

Nouveau règlement de prévoyance au 1er janvier 2021

Le conseil de fondation a adapté le règlement de prévoyance à la situation actuelle et adopté une nouvelle version valable dès le 1er janvier 2021. Outre de nombreuses adaptations de forme, le contenu du règlement a également été légèrement modifié. Vous trouverez ci-dessous les principales modifications apportées au règlement:

  • Admission d’une nouvelle disposition légale en vertu de laquelle les assurés qui ont atteint l’âge de 55 ans peuvent maintenir leur assurance à leurs propres frais si leur contrat de travail a été dissous par l’employeur.
  • En cas d’achats en vue d’une retraite, la personne assurée doit, dès le 1er janvier 2021, impérativement annoncer par écrit l’âge de la retraite désiré. Les personnes qui ont déjà effectué des versements dans cette optique seront contactées en cours d’année.
  • La signature requise du conjoint sur les demandes de versements en capital (encouragement à la propriété du logement, départ à la retraite etc.) doivent désormais être légalisées ou apposées en personne au secrétariat d’Ascaro.
  • En cas de décès d’un assuré actif avant le premier versement d’une rente de vieillesse, le partenaire ayant droit peut désormais demander que la rente de partenaire/conjoint lui soit versée entièrement ou partiellement sous forme de capital.
  • L’ordre des bénéficiaires en cas de décès d’un assuré actif a également été modifié. Le conjoint survivant est mentionné avant les enfants ayant droit à une rente d’orphelin.
  • La rente de partenaire peut désormais être accordée sans soutien substantiel préalable si les autres conditions sont remplies. À compter du 1er janvier 2021, la signature du partenaire au bas de la demande doit être légalisée ou apposée directement sur place chez Ascaro. Les demandes transmises jusqu’à fin décembre 2020 restent valables et ne doivent pas être à nouveau déposées.

Vous trouverez sur notre site Internet le nouveau règlement de prévoyance ainsi qu’une description un plus détaillée des principales modifications que nous y avons apportées. Les rentes en cours et les rentes prévues ne changent pas dans la nouvelle version du règlement (cf. art. 104 «Dispositions transitoires»).

Nouveau règlement sur les liquidations partielles au 1er janvier 2021

L’augmentation des affiliations ces dernières années a incité le conseil de fondation à revoir également complètement le règlement sur les liquidations partielles. Ce document règle de manière détaillée le droit aux réserves et provisions en cas de mutations importantes au sein des entreprises affiliées et en cas de résiliation des conventions d’adhésion. On renonce désormais à une liquidation partielle si le taux de couverture varie entre 98 et 102% (jusque-là: 95–105%). De plus, toute résiliation d’affiliation n’entraîne pas nécessairement une liquidation partielle. Est désormais applicable une limite de 1% des bénéficiaires (assurés actifs et retraités) qui quittent Ascaro dans un délai d’une année à la suite d’une résiliation de l’affiliation. Le règlement, qui entrera en vigueur le 1er janvier 2021, est également disponible sur notre site Internet.

Intérêt servi sur les capitaux d’épargne en 2021

Le montant de la rémunération des capitaux d’épargne est depuis quelques années étroitement lié à l’intérêt technique. Selon la pratique de la Conférence des autorités de surveillance LPP cantonales est considérée comme amélioration des prestations au sens de l’art. 46 OPP 2 toute rémunération des avoirs de vieillesse supérieure à 2% si les réserves de fluctuation de valeur n’atteignent pas au moins 75% de la valeur cible. Le conseil de fondation maintient cette marge de manoeuvre et a décidé de laisser le taux d’intérêt pour 2021 à 2,0%, ce qui va tout à fait dans le sens de la politique de rémunération attrayante pour nos assurés. L’intérêt servi par Ascaro représente ainsi le double de l’intérêt minimum LPP fixé par le Conseil fédéral à 1,0%. Cette rémunération plus élevée s’applique aussi bien aux avoirs de prévoyance obligatoires qu’aux avoirs de prévoyance surobligatoires.

Pas de renchérissmement sur les rentes

Les rentes versées ne changent pas. Les conditions-cadres mentionnées ci-dessus s’appliquent aussi aux adaptations de rentes. Une amélioration de prestation ne peut être accordée que si la situation des réserves le permet. Avec le niveau toujours très bas des taux d’intérêt et l’augmentation de l’espérance de vie, la priorité pour le conseil de fondation est de pouvoir garantir le versement des rentes sur le long terme. Si la situation financière est favorable, il pensera à nouveaux aux bénéficiaires de rente, comme il l’a fait en 2018 où il leur a versé une demi-rente mensuelle supplémentaire.

Changements au sein du secrétariat

2020 aura été marquée pour le secrétariat par des changements au sein du personnel. Comme nous vous l’avions déjà annoncé, le conseil de fondation a nommé Amse Tobias Külhan responsable de la prévoyance et membre de la direction d’Ascaro Vorsorgestiftung à partir du 1er janvier 2021. Le directeur actuel de la prévoyance, René Zaugg, prendra une retraite anticipée bien méritée après 45 ans de service. Monsieur Zaugg restera en lien avec Ascaro et siégera au sein du conseil de fondation en tant que représentant des employeurs d’un établissement affilié. Antoinette Kocher est malheureusement décédée le 12 décembre 2020 à la suite d’une brève maladie fulgurante. Madame Kocher a défendu pendant plus de 30 ans, avec engagement et passion, les intérêts de notre fondation et laisse derrière elle un grand vide. Nous nous souviendrons d’elle avec une très grande reconnaissance. Nos trois nouveaux collaborateurs compétents et qualifiés Monika Anderegg, Thomas Bigler et Stefan Werthmüller sont venus renforcer les rangs d’Ascaro au cours du deuxième semestre 2020. Nous leurs souhaitons beaucoup de plaisir et de satisfaction dans leurs nouvelles tâches et sommes heureux de collaborer avec eux.

Message du Conseil fédéral sur la réforme de la LPP

Le Conseil fédéral a pris fin novembre 2020 un nouvel élan pour réformer le 2e pilier. Il a repris pour ce faire le modèle sur lequel l’Union patronale suisse et les syndicats s’étaient mis d’accord l’année dernière. La proposition rencontre un large écho. Le modèle envisagé par les partenaires sociaux prévoit un taux de conversion LPP plus bas. Il devra s’élever à l’avenir à 6% au lieu de 6,8%. Dans le domaine du minimum légal LPP, cette diminution entraîne une réduction des rentes d’environ 12%. Les partenaires sociaux proposent à titre de compensation de verser pendant une période transitoire des compléments de rente financés par une augmentation des cotisations AVS. La proposition du Conseil fédéral va être examinée par le Parlement et donnera vraisemblablement lieu à des discussions très animées. Les conséquences et répercussions de la réforme sont plutôt négligeables pour Ascaro, car la majorité de ses plans de prévoyance donnent droit à des prestations supérieures au minimum légal, ce qui a déjà permis par le passé de fixer un taux de conversion nettement plus bas que ce que prévoit la proposition de réforme. L’espérance de vie en constante augmentation couplée aux attentes de rendement qui ont sensiblement diminué nécessiterait un taux de conversion qui se situe plutôt à 5% (chez Ascaro, actuellement 5,6% à partir de 2022). Un financement par répartition (assurés actifs pour les nouveaux retraités) est indispensable pour toutes les prestations de vieillesse versées sur la base d’un taux de conversion supérieur à 5%. Cette «solidarité générationnelle» n’est à vrai dire pas prévue par la prévoyance professionnelle. Il faut trouver une solution basée sur une juste vision des choses. Le taux de conversion LPP doit être abaissé. Dans ce contexte, on peut toutefois se demander si la compensation selon le principe de l’arrosoir à hauteur de 3 milliards est vraiment la panacée.

Pour les personnes intéressées, cf. le communiqué de presse de l’Association Suisse des Institutions de Prévoyance (ASIP) sous www.asip.ch

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Roller coaster ride on the capital markets

The 2020 investment year was not for the faint-hearted. After a quiet start to the year, at the latest from the end of February onwards, the rapidly spreading and new coronavirus took control of events around the globe and dominated the financial markets, effectively ‘supported’ by the surprising oil price crash. The uncertainties about the economic impact of the global standstill led to panic selling and caused the stock markets to collapse completely by mid-March. This resulted in a decline in prices that has rarely been seen in the past within such a short period of time. The bond markets were also affected by a lack of liquidity. What occurred from the 2nd quarter onwards will go do down in history. Orchestrated by central banks and governments, the unconventional bundles of measures led to one of the strongest market recoveries in history. The markets were not even deterred by the 2nd wave of the pandemic, so that the investment year again saw a positive return. Swiss properties showed two faces. The housing market has proven to be very crisis-resistant and developed steadily. However, the difficult economic situation and the lower population growth are likely to exacerbate the imbalance between supply and demand and lead to higher vacancy rates. It’s a different story where commercial properties are concerned. In the retail sector, the COVID-19 shock has accelerated structural changes, resulting in more online purchases at the expense of physical retail. Working from home continues to affect the domestic office market. The future will show whether the COVID-19-related change in working behaviour is long-lasting. In spite of the more flexible handling of the working environment where office spaces are concerned, the crisis once again shows the importance and necessity of social contact. These twists and turns resulted in a positive annual return of around 3.2% for Ascaro and helped to strengthen the coverage ratio again.

Moderate adjustments to the investment strategy

In the context of a study on the structure and development of the pension obligations on the one hand and the necessary return on assets on the other (asset/liability management),  which was supported by the independent consulting company c-alm, the Board of Trustees has adapted the investment strategy in a moderate and slightly less risky way. The resulting return and risk expectations thus perfectly match the long-term liability structure and are geared towards financial stability. The implementation of the adapted strategy will take place gradually in 2021. Further information can be found in the new investment regulations on our website. It is valid with effect from 1 January 2021.

New pension regulations valid from 1 January 2021

The Board of Trustees has adapted the pension regulations to the changed circumstances and adopted a new version as of 1 January 2021. In addition to numerous formal adjustments, a number of content-related changes have also been made. The most important changes are listed below:

  • Introduction of a new legal provision according to which persons aged 55 or over can continue to insure themselves at their own expense if the employment relationship has been terminated by the employer.
  • Where buying into early retirement schemes is concerned, the insured person must notify us of the intended retirement age in writing with effect from 1 January 2021. People who have already made deposits into early retirement schemes will be contacted in the course of the year.
  • Required signatures of the spouse on requests for lump sum payments (under legislation encouraging home ownership, retirement, etc.) must now be officially certified or submitted in person at the office.
  • In the event of the death of an active insured person prior to them receiving their first retirement pension payment, the eligible partner may in future draw a partner’s/spouse’s pension in full or in part in the form of a lump sum.
  • In the event of the death of an active insured person, a change was also made to the order of beneficiaries. The surviving spouse is listed in the order of precedence before the children entitled to an orphan’s pension.
  • In future, a partner’s pension can be granted without any substantial prior support, provided that the other conditions are met. The signed registration of the partner must be officially certified with effect from 1 January 2021 or signed directly on Ascaro’s premises. Registrations of the partner, which have been made until the end of December 2020, remain valid and do not have to be re-registered.

On our website, you will find the new pension regulations (as amended) and a slightly more detailed description of the main changes. Current pensions and deferred benefits will remain unchanged with the new version too (see Article 104 ‘Transitional provisions’).

New partial liquidation regulations valid from 1 January 2021

The increase in the number of affiliated companies in recent years also caused the Board of Trustees to completely revise these regulations. These regulations regulate in detail the entitlement to reserves and provisions in the event of significant modifications to affiliated companies or also in the case of the dissolution of affiliation agreements. A partial liquidation is now waived if the coverage ratio is between 98% and 102% (previous version: between 95 and 105%). In addition, not every termination of an affiliation leads to partial liquidation. A new limit of 1% of the beneficiaries (active insured persons and pensioners) who leave Ascaro within one year due to a termination of the affiliation applies. The regulations are also published on the website and will take effect on 1 January 2021.

Interest on savings capital in 2021

The interest paid on savings capital has been closely linked to the technical interest rate for several years. According to the practice of the conference of the cantonal OPA supervisory authorities, a benefit improvement pursuant to Art. 46 Occupational Pension Ordinance (OPO 2) constitutes any interest on the retirement assets above 2.0% unless at least 75% of the target fluctuation reserves have been accrued. The Board of Trustees continues to use this room for manoeuvre. It decided to leave the interest rate for 2021 unchanged at 2.0%, completely in line with the policy of ensuring attractive interest rates for our insured persons. The interest rate for Ascaro is thus twice the BVG minimum interest rate, which has been set by the Federal Council at the same rate of 1.0%. This higher interest rate applies to both compulsory and voluntary retirement assets.

No inflation on pension

The pensions paid will remain unchanged. The above-mentioned general conditions also apply to pension adjustments. A benefit improvement may only be granted if the reserve situation permits this. With the persistently low interest rate environment and rising life expectancy, the long-term safeguarding of pensions is the supreme body’s top priority. If the financial situation permits it, it will also think again of the pensioners, as it did in 2018 by paying an additional 50% of one monthly pension.

Personnel changes at the office

2020 was characterised by personnel changes for the office. As already announced, the Board of Trustees appointed Amse Tobias Külhan as Head of Pensions and member of the Executive Board of the Ascaro Pension Foundation as of 1 January 2021. René Zaugg, the former Head of Pensions, took his well-earned retirement at the end of the year after 45 working years. He will remain affiliated with Ascaro and take up a new position on the Board of Trustees as the employer representative of an affiliated company. Unfortunately, before the end of the year, we had to say goodbye to Antoinette Kocher, who died on 12 December 2020 after a short, serious illness. For more than 30 years, she represented the interests of our foundation with great commitment, reliability and passion and leaves big shoes to fill. We will remember her with gratitude. Monika Anderegg, Thomas Bigler and Stefan Werthmüller joined Ascaro in the second half of the year. They are three proficient, qualified employees who further strengthen our team. We wish them much joy and satisfaction in their daily work and look forward to working with them.

Federal Council Dispatch on the reform of the Occupational Pensions Act (OPA)

At the end of November 2020, the Federal Council had another go at reforming the 2nd pillar. In doing so, it adopted the model agreed by the employers’ association and the unions one year ago. The proposal has met with a divided response. The model envisaged by the social partners provides for a lower OPA conversion rate. In the future, it will be 6% instead of the current 6.8%. Where the statutory minimum range according to OPA is concerned, the reduction will lead to a pension cut of around 12%. As compensation for this reduction in pensions, the social partners propose that, during a transitional period, pension supplements be paid, which are to be financed with an increase in old-age and survivors’ insurance (OASI) contributions. The Federal Council’s proposal will now be presented to Parliament. It is expected to spark intense debates there. The consequences and effects of the reform are rather insignificant for Ascaro. This is because the majority of the pension plans maintained by Ascaro entitle insured persons to draw benefits that are above the minimum legal solution, which in the past already allowed the conversion rate to be set much lower than is now provided for in the reform proposal. The still constantly increasing life expectancy, coupled with the markedly lower return expectations, would require a conversion rate of about 5% (currently 5.6% at Ascaro from 2022). For all retirement benefits granted with a conversion rate higher than 5%, pay-as-you-go financing (active insured to new pensioners) is necessary. This ‘inter-generational solidarity’ is not actually provided for in occupational pension legislation. A solution must be found with a sense of proportion. The OPA conversion rate must be reduced, although it remains questionable whether compensation of 3 billion francs based on a scattershot approach really is the best possible solution.

For anybody interested: Press release of the Swiss Pension Fund Association (ASIP) at www.asip.ch

 


 

In questo numero (PDF):

 

Montagne russe sui mercati dei capitali

Il 2020 è stato un anno che ha richiesto nervi saldi per gli investimenti. Dopo un tranquillo inizio al più tardi da fine febbraio il nuovo coronavirus in rapida diffusione ovunque teneva ormai le redini di tutto il mondo, dominando sui mercati finanziari «sostenuto» efficacemente dal sorprendente crollo dei prezzi petroliferi. Le incertezze sugli effetti congiunturali dell’arresto delle attività economiche a livello internazionale hanno provocato un’ondata di vendite dettate dal panico, causando così una considerevole contrazione dei mercati azionari fino a metà marzo, con conseguenti perdite di corso in misura tale raramente verificatasi in passato in un lasso di tempo così breve. Anche i mercati obbligazionari hanno subito un duro colpo a causa della mancanza di liquidità. La crisi del coronavirus dal secondo trimestre in poi rimarrà quindi per sempre negli annali. I pacchetti di misure straordinarie, orchestrati dalle banche centrali e dai governi, hanno generato una delle più forti riprese del mercato della storia. I mercati non si sono più distrarre nemmeno dalla seconda ondata della pandemia, cosicché gli investimenti hanno registrato su base annua un rendimento positivo. Gli immobili svizzeri mostrano le due facce della stessa medaglia. Il mercato degli immobili residenziali si mostra piuttosto resistente alle crisi ed esibisce un andamento stabile. La difficile situazione economica come pure la minore crescita demografica dovrebbe però incrementare lo squilibrio tra domande e offerta nonché causare un aumento degli sfitti. La situazione è diversa per gli immobili commerciali. Nel commercio al dettaglio lo shock del COVID-19 ha comportato un’accelerazione dei cambiamenti strutturali, con maggiori acquisti online a scapito del commercio stazionario. Inoltre, il termine «home office» condiziona il mercato locale degli uffici. Solo il tempo ci dimostrerà se la variazione del comportamento di lavoro dettata dal coronavirus è duratura e sostenibile. Malgrado la gestione più flessibile in termine di spazi dell’ambiente di lavoro, la crisi dimostra ancora una volta la rilevanza e la necessità dei contatti sociali. In questo contesto altalenante Ascaro ha conseguito un rendimento annuo positivo pari a pressoché il 3,2% e a rafforzare il grado di copertura.

Modifiche moderate nella strategia d’investimento

Nell’ambito di uno studio seguito dalla ditta di consulenza indipendente c-alm sulla struttura e lo sviluppo degli impegni di previdenza, da un lato, e sui rendimenti patrimoniali necessari a questo scopo (asset e liability management), dall’altro, il Consiglio di fondazione ha adeguato la strategia d’investimento in maniera moderata e con rischi leggermente inferiori. I valori attesi su rendimento e rischio che ne derivano risultano così in linea in modo ottimale con la struttura degli impegni a lungo termine, e sono orientati alla stabilità finanziaria. L’attuazione della strategia adattata avrà luogo progressivamente nel 2021. Ulteriori informazioni sono disponibili nel nuovo Regolamento sugli investimenti, in vigore dal 1° gennaio 2021, pubblicato nel nostro sito.

Regolamento di previdenza – nuovo dal 1° gennaio 2021

Il Consiglio di fondazione ha adeguato il Regolamento di previdenza in base alle mutate condizioni nonché approvato una nuova versione in vigore dal 1° gennaio 2021. Oltre a svariati adeguamenti formali sono stati apportati altresì adeguamenti contenutistici. Di seguito riportiamo un elenco delle principali modifiche:

  • Approvazione di una nuova disposizione di legge secondo cui le persone dal 55° anno di età possono continuare ad assicurarsi a proprie spese, se il rapporto di lavoro viene sciolto dal datore di lavoro.
  • In caso di riscatti nel pensionamento anticipato, dal 1° gennaio 2021 è tassativamente necessario notificare per scritto l’età di pensionamento desiderata da parte della persona assicurata. Le persone che hanno già effettuato versamenti nel pensionamento anticipato saranno contattate nel corso dell’anno.
  • Le firme del coniuge necessarie per le richieste di versamenti di capitale (promozione della proprietà d’abitazione, pensionamento ecc.) devono ora essere autenticate ufficialmente oppure apposte di persona presso la sede amministrativa.
  • In caso di decesso di un assicurato attivo prima dell’erogazione della prima rendita di vecchiaia, in avvenire il partner o coniuge avente diritto può percepire una rendita per partner/coniuge integralmente o parzialmente sotto forma di capitale.
  • Inoltre, è stata apportata una modifica nell’ordine dei beneficiari in caso di decesso di un assicurato attivo. Il coniuge superstite è indicato nell’ordine prima dei figli con diritto alla rendita per orfani.
  • In futuro la rendita per conviventi può essere concessa senza precedente fattivo sostentamento, a condizione che gli altri requisiti siano adempiuti. Dal 1° gennaio 2021 la notifica sottoscritta dal partner convivente deve essere autenticata ufficialmente oppure firmata di proprio pungo direttamente in loco presso Ascaro. Le notifiche del partner convivente, effettuate entro dicembre 2020, restano in vigore e non devono essere di nuovo inoltrate.

Nel nostro sito web è disponibile il nuovo Regolamento di previdenza e una descrizione più dettagliata dei principali adeguamenti. Le rendite in corso e le prestazioni future restano invariate anche nella nuova versione (v. articolo 104 «Disposizioni transitorie»).

Regolamento di liquidazione parziale – nuovo dal 1° gennaio 2021

L’incremento di affiliazioni negli ultimi anni ha indotto il Consiglio di fondazione a sottoporre il presente Regolamento a una revisione totale. Questo Regolamento disciplina nel dettaglio il diritto a riserve e accantonamenti in caso di cambiamenti considerevoli nelle società affiliate oppure anche di scioglimento di contratti di affiliazione. Nuova è la rinuncia a una liquidazione parziale se il grado di copertura si colloca tra il 98% e il 102% (versione precedente: 95–105%). Inoltre, non ogni singola disdetta di affiliazione comporta una liquidazione parziale. Nuova è l’applicazione di un limite dell’1% di destinatari (assicurati attivi e beneficiari di rendita), che lasciano Ascaro nel corso di un anno a causa di una disdetta dell’affiliazione. Il Regolamento, altresì pubblicato sul sito web, entra in vigore il 1° gennaio 2021.

Tasso d’interesse sui capitali di risparmio per il 2021

Da alcuni anni l’ammontare della remunerazione dei capitali di risparmio è strettamente legato al tasso d’interesse tecnico. Secondo la prassi della Conferenza delle autorità cantonali di vigilanza LPP è considerato miglioramento delle prestazioni di cui all’art. 46 OPP2 qualsiasi remunerazione dell’avere di vecchiaia oltre il 2,0%, se le riserve di fluttuazione target non sono costituite per almeno il 75%. Il Consiglio di fondazione ha di nuovo sfruttato questo margine di manovra, decidendo di lasciare invariato il tasso d’interesse al 2,0% per il 2021 – in linea con una politica di remunerazione interessante per i nostri assicurati. Il tasso d’interesse di Ascaro ammonta pertanto al doppio del tasso d’interesse minimo LPP che il Consiglio federale ha lasciato invariato all’1,0%. Questa remunerazione si applica agli averi di previdenza del regime sia obbligatorio che sovraobbligatorio.

Nessun rincaro sulle rendite

Le rendite versate restano invariate. Le condizioni quadro summenzionate valgono anche per gli adeguamenti delle rendite. Un miglioramento delle prestazioni può essere concesso solo se consentito dalla situazione delle riserve. A fronte del continuo basso livello dei tassi e dell’aspettativa di vita in crescita, l’organo supremo conferisce la massima priorità alla sicurezza delle rendite a lungo termine. Se consentito dalla situazione finanziaria, Ascaro provvederà di nuovo ad agevolare i beneficiari di rendite, così come nel 2018 con la corresponsione di un’ulteriore metà rendita mensile.

Avvicendamenti nella seda amministrativa

Nel 2020 nella sede amministrativa vi sono stati vari avvicendamenti nell’organico. Come preannunciato, il Consiglio di fondazione ha nominato Amse Tobias Külhan responsabile della previdenza e membro di direzione della Fondazione di previdenza Ascaro a decorrere dal 1° gennaio 2021. L’attuale responsabile della previdenza René Zaugg è andato meritatamente in pensione a fine anno dopo 45 anni di attività, anche se resta legato ad Ascaro, considerato che siederà ora nel Consiglio di fondazione quale rappresentante dei datori di lavoro di un’impresa affiliata. Purtroppo poco prima della fine dell’anno Antoinette Kocher ci ha tristemente lasciati in data 12 dicembre 2020 dopo una grave malattia fulminante. Per oltre 30 anni si era impegnata in maniera affidabile e appassionata agli interessi della nostra Fondazione e la sua dipartita lascia un grande vuoto. Il suo ricordo resterà per sempre vivo nei nostri pensieri. Nel secondo semestre dell’anno sono entrati a far parte di Ascaro Monika Anderegg, Thomas Bigler e Stefan Werthmüller. Tre collaboratori competenti e qualificati che rafforzeranno ulteriormente il nostro team. Auguriamo loro grandi soddisfazioni nel lavoro quotidiano e confidiamo sin d’ora in una collaborazione proficua.

Messaggio del Consiglio federale sulla riforma LPP

A fine novembre 2020 il Consiglio federale ha cambiato approccio per quanto riguarda la riforma del secondo pilastro, assumendo il modello che era stato convenuto un anno fa dall’unione degli imprenditori e dai sindacati. La proposta è stata accolta in modo discorde. Il modello auspicato dalle parti sociali prevede un’aliquota di conversione LPP inferiore, che in futuro dovrebbe ammontare al 6% anziché all’attuale 6,8%. Nell’ambito del minimo legale imposto dalla LPP, la riduzione comporta un decurtamento delle rendite del 12% circa. A titolo di compensazione per questa riduzione delle rendite le parti sociali propongono la corresponsione di un supplemento di rendita per il periodo transitorio, che andrebbe finanziato attraverso l’incremento dei contributi AVS. La proposta del Consiglio federale giunge ora in Parlamento, dove presumibilmente causerà accesi dibattiti. Le conseguenze e gli effetti della riforma risultano piuttosto irrilevanti per Ascaro. Questo perché la maggior parte dei piani previdenziali gestiti da Ascaro danno diritto a prestazioni superiori alla soluzione minima di legge, aspetto che già in passato ha consentito di fissare l’aliquota di conversione a un livello nettamente più basso di quello ora proposto nella riforma. L’aspettativa di vita tuttora in costante aumento unitamente ai rendimenti attesi considerevolmente diminuiti richiederebbero piuttosto un’aliquota di conversione attorno al 5% (da Ascaro al 5,6% dal 2022). Per tutte le prestazioni di vecchiaia concesse con un’aliquota di conversione più elevata del 5% occorre un finanziamento di tipo redistributivo (da assicurati attivi a nuovi beneficiari di rendita). In realtà, però, questa «solidarietà tra generazioni» non è prevista nella previdenza professionale. Bisogna pertanto trovare una soluzione ragionevole. L’aliquota di conversione LPP deve essere ridotta; anche se resta incerto se una compensazione con 3 miliardi a pioggia sia effettivamente una decisione saggia. Per gli interessati: Comunicato stampa dall’Associazione svizzera delle istituzioni di previdenza (ASIP) al sito www.asip.ch

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