Ihre berufliche
Vorsorge
in guten Händen

Ascaro Vorsorgestiftung erneut mit soliden Resultaten im Marktvergleich

Bereits zum 17. Mal in Folge haben die SonntagsZeitung und die «Finanz und Wirtschaft» in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Weibel Hess & Partner AG einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 30 frei zugänglichen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durchgeführt.

Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie der Finanzkennzahlen der Pensionskassen, wurde auch dieses Jahr ein «Mystery Shopping» durchgeführt, bei dem verdeckt ein Vorsorgeangebot für ein KMU und seine Angestellten angefordert wurden.

Der Vergleich zeigt, dass Ascaro nachhaltig gute bis sehr gute Resultate aufweist und vielfach unter den Besten zu finden ist. Da die vergangenen drei Jahre geprägt von sehr hohen Aktienrenditen waren, erstaunt es nicht, dass Ascaro mit ihrer konservativeren Anlagestrategie in Bezug auf Rendite nicht ganz mithalten konnte. Jedoch hält Ascaro weiterhin an ihrer soliden, kontinuierlich hohen Verzinsung auf den Sparkapitalien der aktiven Versicherten fest, was durch den Podestplatz bei der Verzinsung bestätigt wird. Erfreulich ist zudem, dass Ascaro, als «kleinste» Einrichtung im Vergleich, zu den Stiftungen mit den tiefsten «Verwaltungskosten pro Kopf» gehört.

Die Ergebnisse des Vergleichs bestätigen die verantwortlichen Organe in ihrer Arbeit zum Wohle der Destinatäre und der angeschlossenen Unternehmen.

Stiftungsrat und Geschäftsleitung werden den erfolgreich eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen.

Jahresbericht sowie Kurzberichte 2021 online verfügbar!

Der Jahresbericht sowie die Kurzberichte sind nun online verfügbar.

Ascaro News – Januar 2022

Verfügbare Sprachen:

 


 

In dieser Ausgabe (PDF):

 

Wieder positive Renditen im 2021

Gegen Vorjahresende hatten die Aktienmärkte die Durchbrüche bei der Entwicklung von Impfstoffen mit einem Kursfeuerwerk gefeiert. Diese positive Grundstimmung an den Märkten konnte sich für das ganze Jahr 2021 trotz vieler Risikofaktoren halten. Viele Aktienindizes erreichten im Jahresverlauf Allzeithochs. Zwar trübte das Virus zu Jahresende erneut massiv die Gemütslage, gleichzeitig boomt die Wirtschaft aber wie selten zuvor.

Diese gute Entwicklung war allerdings nur möglich, weil die Weltwirtschaft weiterhin durch Fiskalpakete und massive Interventionen der Zentralbanken gestützt wurde und noch wird. Nebenwirkungen dieser Massnahmen sind das andauernde tiefe Zinsniveau und das Wiedererwachen der Inflation.

Vor allem die Inflation feierte ein fulminantes Comeback! Nach Jahren mit niedriger oder fehlender Teuerung meldete sie sich in vielen Industriestaaten mit unerwarteter Heftigkeit zurück. So stieg die Inflation in den USA mit 6,8 Prozent auf den höchsten Stand seit fast 40 Jahren an. Aber auch der Euro-Raum verzeichnet rund 5 Prozent Preissteigerung. Auch wenn ein Teil des Anstiegs durch die Erholung der pandemiebedingten Preissenkungen aus dem Vorjahr erklärt werden kann, bleibt ungewiss, wie viel Preiskorrektur vorübergehend, wie viel permanent sein wird. In den USA und in Grossbritannien zeichnet sich nun eine Abkehr von der expansiven Geldpolitik ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt weiterhin auf dem Gaspedal. Solange sich die EZB nicht rührt, dürfte auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre bisherige Politik fortsetzen. Noch reagieren die Märkte gelassen. Sollte sich das ändern, wird die Volatilität an den Märkten stark steigen.

Der Schweizer Immobilienmarkt leidet kaum unter Corona. Wohnliegenschaften sind ungebremst bevorzugte Immobilienanlagen. Mit den positiven Wirtschaftsaussichten werden auch zukünftig Preissteigerungen erwartet. Büroliegenschaften hingegen verzeichnen negative Trends. Ascaro ist diesbezüglich wenig und gut alloziert. Digitalisierung und ESG-Themen nehmen im Immobilienbereich an Bedeutung zu. Überlegungen in der Objekt- und Portfoliostrategie werden in Bezug auf Sanierungsplanung, Verdichtung, CO2-Ausstoss, aber auch Wirtschaftlichkeit immer wichtiger.

In diesem trotz vieler Risikofaktoren günstigen Marktumfeld resultierte für die Ascaro eine positive Rendite von rund 6,0 Prozent, was den Deckungsgrad und damit die Wertschwankungsreserven weiter stärkt.

Weiterentwicklung der IV und Anpassung des Vorsorgereglements

Die Weiterentwicklung der IV (7. IV-Revision) ist am 1. Januar 2022 in Kraft getreten. Die Gesetzesrevision richtet sich hauptsächlich an drei Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Sie zielen in erster Linie darauf ab, die Betreuung der Betroffenen zu intensivieren, bereits bewährte Massnahmen auszuweiten und die Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärzteschaft und den Arbeitgebern zu verstärken.

Die wichtigste Massnahme bei Kindern ist die Aktualisierung der Geburtsgebrechenliste, die 1985 zum letzten Mal überarbeitet wurde. Ziel war es, die Liste an den aktuellsten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen. Verschiedene Krankheiten, die heute leicht behandelt werden können, wurden aus der Liste gestrichen und werden nun von der Krankenversicherung übernommen. Andere Erkrankungen werden lediglich unter einer neuen Position zusammengefasst und gehen weiterhin zulasten der IV.

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit gesundheitlichen, insbesondere psychischen Beeinträchtigungen werden gezielt Massnahmen ergriffen, um möglichst zu verhindern, dass sie mit einer IV-Rente ins Erwachsenenleben starten. Gezielte Unterstützung an den Übergängen von der Schulzeit zur Berufsausbildung und später in den Arbeitsmarkt hat deshalb Priorität. Das bedingt eine möglichst frühe Intervention bei dieser Zielgruppe.

Verschiedene neue Bestimmungen sollen die berufliche (Wieder-)Eingliederung von Personen mit psychischen Beeinträchtigungen verbessern, da letztere der häufigste Grund für eine IV-Rente sind. Die Beratung und Begleitung orientieren sich stärker an den Bedürfnissen und erfolgen kontinuierlicher und länger. Die Früherfassung wird ausgedehnt, damit die IV Unterstützung leisten kann, sobald sich eine Arbeitsunfähigkeit abzeichnet.

Die eigentliche Neuerung für alle Versicherten ist der Übergang zu einem stufenlosen Rentensystem, mit welchem Anreiz geschaffen wird, die Erwerbstätigkeit zu erhöhen. Im bisherigen Rentensystem mit vier Stufen ist es für viele IV-Rentnerinnen und -Rentner nicht attraktiv, mehr zu arbeiten, weil sich wegen Schwellen­effekten ihr verfügbares Einkommen nicht erhöht. Ab einem IV-Grad von 70 Prozent bleibt wie bisher eine ganze Rente zugesprochen.

Weil sich die Invalidenleistungen der Ascaro hauptsächlich im überobligatorischen Bereich befinden, haben die Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversi­cherung und die damit verbundenen Änderungen im BVG keinen direkten Einfluss auf die Leistungsparameter der Ascaro. Grundsätzlich und solange die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen nicht tangiert werden, können weiterhin die reglementarischen Leistungen ausgerichtet werden. Weil jedoch die Anwendung desselben Rentenmodells die Kommunikation, Verwaltung und Überwachung erleich­tert, hat der Stiftungsrat entschieden, das Vorsorgereglement analog und nur für neue Rentenansprüche gleichzusetzen. Bereits laufende IV-Leistungsfälle erfahren keine Anpassung und bleiben unverändert. Auf unserer Website finden Sie das neu geltende Vorsorgereglement.

Anpassungen der technischen Grundlagen und des technischen Zinses

Mitte Dezember 2020 sind die neuen technischen Grundlagen «BVG 2020» erschienen. Die darin enthaltenen biometrischen Informationen werden dazu benötigt, Vorsorgeverpflichtungen in Pensionskassen zu berechnen. Die aktuell verwendeten Grundlagen «BVG 2015» berücksichtigen somit nicht mehr die aktuellsten Beobachtungsperioden und -trends und sind deshalb durch die neuen Grundlagen abzulösen. Wie bereits in den «Ascaro News» vom August kommuniziert, hat sich der Stiftungsrat beraten und inzwischen die Umstellung auf die neuen Grundlagen beschlossen. Aus dieser Umstellung resultiert für Ascaro eine unvorhergesehene positive Bewertungsdifferenz.

Dieser Umstand veranlasste den Stiftungsrat, die Bilanz u. a. in Form einer weiteren Senkung des technischen Zinssatzes auf 1,25 Prozent zu stärken sowie die partielle Bildung einer Rückstellung für einen weiteren zukünftigen Senkungsschritt vorzusehen. Diese Rückstellung wird in den nächsten drei Jahren aufgebaut.

Dank der guten finanziellen Lage und dem ausserordentlichen, erfolgreichen Anlagejahr 2021 konnten zudem unsere Destinatäre zusätzlich begünstigt werden. Neben einer unterjährigen Leistungsverbesserung im 2021 erhalten sämtliche aktiven Versicherten zusätzlich 2,0 Prozent Zins auf ihrem Sparkapital gutgeschrieben. War ein aktiver Versicherter seit 31.12.2020 Mitglied der Ascaro, profitierte er 2021 von gesamthaft 5,5 Prozent Verzinsung (Vorjahr 2,0 Prozent).

Zins auf Sparkapitalien 2022

Der Stiftungsrat hat unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen den Zins für 2022 auf 2,0 Prozent festgelegt (Vorjahr: 2,0 Prozent + 3,5 Prozent Zusatzzins als Leistungsverbesserung). Die Verzinsung bei der Ascaro beträgt damit das Doppelte des BVG-Mindestzinssatzes, welcher vom Bundesrat unverändert auf 1,0 Prozent festgelegt wurde. Diese Höherverzinsung gilt sowohl für die obligatorischen wie auch für die überobligatorischen Vorsorgeguthaben. Damit hält Ascaro weiterhin an einer soliden, kontinuierlich hohen Verzinsung auf den Sparkapitalien der aktiven Versicherten fest.

Keine Teuerung auf Renten

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (September 2021 zu September 2020 mit Indexbasis Dez. 2015) beträgt die Teuerung +0,9 Prozent. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO prognostiziert für das Jahr 2021 eine Jahresteuerung von +0,5 Prozent (Stand September 2021). Der Konsens geht von einem temporären Effekt aus.

Für das oberste Organ steht die langfristige Sicherung der Renten an oberster Stelle. Mit dem anhaltend tiefen Zinsumfeld muss deshalb in den kommenden Jahren mit weiteren Senkungen des technischen Zinssatzes gerechnet werden. Dass der Stiftungsrat bei entsprechender finanzieller Lage auch an die Rentenberechtigten denkt, wurde im vergangenen September erneut bewiesen. Die Leistungsberechtigten der Ascaro haben mit der Oktober-Rente zusätzlich 1000 Franken ausbezahlt erhalten. Aus Sicht des Stiftungsrates ist eine allgemeine Anpassung der Renten unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen jedoch nicht angezeigt.

AHV- und BVG-Reform

Die Reform «AHV 21» soll die erste Säule der Altersvorsorge für die nächsten Jahre finanziell absichern. Im Zentrum stehen zwei Elemente: Das Rentenalter der Frauen soll neu ebenfalls bei 65 Jahren liegen, und die Mehrwertsteuer soll um 0,4 Prozentpunkte oder 1,4 Milliarden Franken pro Jahr erhöht werden. Die Volksabstimmung dürfte im kommenden September stattfinden. Weil sich mit der Babyboomer-Generation die Zahl der Rentenberechtigten stark erhöhen wird, werden die Ausgaben der AHV kräftig anwachsen. 2020 verteilte das Sozialwerk rund 45 Milliarden Franken. Gemäss der «Neuen Zürcher Zeitung» dürften es 2045 über 80 Milliarden Franken sein.

Die Vorlage der BVG-Reform «BVG 21» befindet sich im Parlament und wird aktuell in der ersten Kammer beraten, danach geht sie an den Ständerat. Mit der Reform sollen die Renten aus der 2. Säule gesichert, die Finanzierung gestärkt und die Absicherung von Teilzeitbeschäftigten – und damit insbesondere von Frauen – verbessert werden. Zu den vorgeschlagenen Massnahmen gehören die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes, die Senkung des Eintrittsalters für die BVG-Pflicht, die Reduktion des Koordinationsabzugs und die Anpassung der Altersgutschriften.

Grenzbeträge für das neue Jahr

Die Grenzbeträge für die obligatorische Vorsorge bleiben per 1. Januar 2022 unverändert.

AHV                 Bisher ab 2022
Maximale jährliche Altersrente CHF 28’680 CHF 28’680
Minimale jährliche Altersrente CHF 14’340 CHF 14’340
BVG Bisher ab 2022
Eintrittsschwelle CHF 21’510 CHF 21’510
Koordinationsabzug CHF 25’095 CHF 25’095
Maximal koordinierter Jahreslohn CHF 60’945 CHF 60’945
Minimal koordinierter Jahreslohn CHF   3’585 CHF   3’585
Maximal massgebender Jahreslohn CHF 86’040 CHF 86’040

Jede angeschlossene Unternehmung legt im Vorsorgeplan fest, wie das massgebende Salär bestimmt wird und welche Koordinationsregel zur Anwendung kommt. Die obigen Werte betreffen die gesetzlichen Grenzwerte gemäss BVG und können von denjenigen Ihrer Unternehmung abweichen.

Ascaro bietet neu Festhypotheken an

Seit Jahren gewähren wir unseren Destinatären sowie Dritten variable Hypotheken. Zudem erhalten Sie über die Hypotheken-Plattform der Valiant Bank AG bereits Zugang zu unseren attraktiven Angeboten im Bereich Festhypotheken. Neu erweitern wir unser Angebot um Festhypotheken für Wohnobjekte mit einem Hypothekarvolumen von mind. 500 000 resp. max. 1 500 000 Franken direkt durch die Geschäftsstelle der Ascaro. Mehr Informationen zu unserem Angebot finden Sie auf unserer Website. Sind Sie interessiert? Auskunft erteilt Ihnen gerne marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

Vous trouverez dans ce numéro (PDF):

 

 

Rendements à nouveau positifs en 2021

A la fin de l’année dernière, les marchés des actions ont fêté les avancées dans la mise au point des vaccins avec une envolée des cours. Ce climat positif sur les marchés a pu se maintenir pendant toute l’année 2021 malgré les nombreux facteurs de risques. Beaucoup d’indices boursiers ont atteint des records absolus au cours de l’année. Si le virus a à nouveau obscurci l’atmosphère à la fin de l’année, l’économie est en même temps plus que jamais florissante.

Cette évolution favorable n’a toutefois été possible que parce que l’économie mondiale a été et est toujours soutenue par des mesures fiscales et une intervention massive des banques centrales. Les effets accessoires de ces mesures sont le niveau toujours très bas des taux d’intérêt ainsi que le réveil de l’inflation.

C’est surtout l’inflation qui a fait un retour fulgurant! Après des années où elle a été faible ou inexistante, elle est repartie avec une vigueur inattendue dans de nombreux pays industrialisés. Avec 6,8 pour cent, l’inflation a atteint aux USA son niveau le plus élevé depuis presque 40 ans. Mais la zone euro a enregistré elle aussi une augmentation des prix d’environ 5 pour cent. Même si une partie de cette augmentation peut s’expliquer par le rétablissement des prix qui avaient baissé à cause de la pandémie, on ne sait pas quels ajustements seront provisoires et quels ajustements seront définitifs. Aux USA et en Grande-Bretagne se dessine maintenant un renoncement à la politique monétaire expansionniste. La Banque centrale européenne (BCE) garde le pied sur l’accélérateur. Tant que la BCE ne bouge pas, la Banque nationale suisse (BNS) devrait poursuivre sa politique actuelle. Les marchés réagissent encore calmement. Si cela devait changer, la volatilité sur les marchés augmenterait fortement.

Le marché suisse de l’immobilier ne souffre guère du coronavirus. Les immeubles résidentiels constituent des placements immobiliers qui ont toujours autant la cote. Grâce aux perspectives conjoncturelles positives, on s’attend à une hausse des prix. Les bâtiments commerciaux affichent par contre des tendances négatives. Ascaro n’en possède pas beaucoup mais tout va bien dans ce domaine. La numérisation et les thèmes ESG gagnent en importance dans le domaine immobilier. Les considérations relatives à la planification des rénovations, à la densification, aux émissions de CO2 mais aussi à la rentabilité occupent une place toujours plus importante dans la stratégie du portefeuille des biens immobiliers.

Dans cet environnement de marché favorable en dépit des nombreux facteurs de risque, Ascaro a affiché un rendement positif d’environ 6,0 pour cent, ce qui renforce son taux de couverture et par conséquent ses réserves de fluctuation de valeur.

Développement continu de l’AI et adaptation du règlement de prévoyance

Le développement continu de l’AI (7e révision de l’AI) est entré en vigueur le 1er janvier 2022. La révision de la loi se concentre sur trois groupes cibles: les enfants, les jeunes adultes et les personnes atteintes dans leur santé psychique. Elle vise en premier lieu à intensifier le suivi des personnes concernées, à étendre des mesures qui ont déjà fait leurs preuves et à renforcer la collaboration avec les médecins traitants et les employeurs.

La principale mesure qui concerne les enfants est l’actualisation de la liste des infirmités congénitales révisée pour la dernière fois en 1985. Le but était d’adapter la liste à l’état actuel des connaissances scientifiques. Certaines maladies qu’il est aujourd’hui facile de traiter ont été retirées de la liste et sont désormais prises en charge par l’assurance-maladie. D’autres affections sont simplement regroupées sous une seule position et restent à la charge de l’AI.

Des mesures ciblées sont mises en place pour les adolescents et les jeunes adultes atteints dans leur santé, notamment psychique, pour éviter qu’ils touchent une rente d’invalidité dès leur entrée dans la vie adulte. Améliorer les transitions entre scolarité obligatoire et formation professionnelle, puis plus tard entre formation professionnelle et marché du travail est une priorité. En ce sens, il s’agit d’intervenir le plus vite possible auprès de ce public.

Plusieurs nouvelles dispositions visent à améliorer la (ré)insertion professionnelle des personnes atteintes dans leur santé psychique, ces troubles étant la cause la plus fréquente de l’octroi d’une rente AI. Les prestations de conseil et de suivi sont davantage adaptées aux besoins des assurés avec une augmentation de leur continuité et de leur durée. La détection précoce sera étendue afin que l’AI puisse fournir un soutien dès que les premiers signes annonçant une incapacité de travail se manifestent.

Le principal changement pour tous les assurés est le passage à un nouveau système de rentes linéaire destiné à encourager l’augmentation du taux d’occupation. Dans l’ancien système de rentes à quatre paliers, il n’est pas intéressant, pour un grand nombre de bénéficiaires d’une rente AI, de travailler plus, parce que leur salaire disponible n’augmente pas en raison des effets de seuil. A partir d’un degré d’invalidité de 70 pour cent, c’est toujours la rente entière qui est versée.

Compte tenu du fait que les prestations d’invalidité d’Ascaro concernent essentiellement le domaine surobligatoire, la révision de la loi fédérale sur l’assurance-invalidité et les modifications qui en résultent dans la LPP n’ont pas d’influence directe sur les paramètres des prestations d’Ascaro. En principe et tant que les prestations prescrites par la loi ne sont pas affectées, les prestations réglementaires peuvent continuer à être versées. Mais étant donné que l’application d’un seul et même modèle de rente facilite la communication, la gestion et la supervision, le conseil de fondation a décidé de procéder de manière analogue dans le cadre du règlement de prévoyance et uniquement pour de nouveaux droits à une rente. Les cas de prestations AI déjà en cours ne sont pas réadaptés et leurs montants restent les mêmes. Vous trouverez le nouveau règlement de prévoyance en vigueur sur notre site Web.

Adaptations des bases techniques et du taux d’intérêt technique

Les nouvelles bases techniques «LPP 2020» ont été publiées mi-décembre 2020. Les informations biométriques qui y figurent sont nécessaires pour calculer les engagements de prévoyance des caisses de pension. Les bases «LPP 2015» actuellement utilisées ne tiennent par conséquent plus compte des périodes d’observation et des tendances les plus récentes et doivent donc être remplacées par les nouvelles bases. Comme nous vous l’avions déjà indiqué dans l’«Ascaro News» du mois d’août, le conseil de fondation s’est penché sur la question et a décidé dans l’intervalle d’utiliser désormais les nouvelles bases. Il en résulte pour Ascaro une différence d’évaluation positive imprévue.

Cette circonstance a incité le conseil de fondation à consolider le bilan, entre autres sous la forme d’une nouvelle baisse du taux d’intérêt technique à 1,25 pour cent et à prévoir la constitution partielle d’une provision pour une nouvelle étape de baisse à l’avenir. Cette provision sera constituée au cours des trois prochaines années.

Grâce à la bonne situation financière et à l’année de placement exceptionnelle 2021, nos destinataires ont en outre pu bénéficier d’avantages supplémentaires. En plus d’une amélioration des prestations en cours d’année 2021, tous les assurés actifs se verront créditer un intérêt supplémentaire de 2,0 pour cent sur leur capital d’épargne. Si un assuré actif était membre d’Ascaro depuis le 31.12.2020, il a bénéficié en 2021 d’un intérêt total de 5,5 pour cent (année précédente: 2,0 pour cent).

Intérêts sur les capitaux d’épargne 2022

Compte tenu des conditions-cadres légales, le conseil de fondation a fixé l’intérêt pour 2022 à 2,0 pour cent (année précédente: 2,0 pour cent + 3,5 pour cent d’intérêt supplémentaire pour améliorer les prestations versées). Le taux d’intérêt servi par Ascaro est ainsi deux fois plus important que le taux d’intérêt minimal LPP à nouveau fixé par le Conseil fédéral à 1,0 pour cent. Cette rémunération plus élevée s’applique tant aux avoirs de prévoyance obligatoires que surobligatoires. Ascaro continue donc à verser un intérêt toujours élevé et solide sur le capital d’épargne des assurés actifs.

Pas de renchérissement sur les rentes

En comparaison avec la même période de l’année précédente (septembre 2021 par rapport à septembre 2020 avec l’indice de base de déc. 2015), le renchérissement est de +0,9 pour cent. Le secrétariat d’Etat à l’économie SECO prévoit pour 2021 un renchérissement annuel de +0,5 pour cent (état: septembre 2021). Le consensus part de l’idée d’un effet temporaire.

La priorité pour l’organe suprême est de garantir le versement des rentes sur le long terme. C’est pourquoi on doit s’attendre ces prochaines années, en raison du niveau toujours bas des taux d’intérêt, à de nouvelles baisses du taux d’intérêt technique. Le conseil de fondation a à nouveau prouvé en septembre que lorsque la situation financière le permet, il pense aussi aux bénéficiaires de rente à qui il a versé 1000 francs en plus avec leur rente du mois d’octobre. Il est toutefois d’avis qu’une adaptation générale des rentes n’est pas indiquée compte tenu des conditions-cadres.

Réforme de l’AVS et de la LPP

La réforme «AVS 21» a pour but de garantir financièrement ces prochaines années le premier pilier de la prévoyance vieillesse. Deux éléments sont au centre de cette réforme: l’âge de la retraite des femmes doit lui aussi être de 65 ans et la taxe sur la valeur ajoutée doit être relevée de 0,4 point de pourcentage, c’est-à-dire 1,4 milliard de francs. Le scrutin devrait avoir lieu en septembre prochain. Etant donné que le nombre de bénéficiaires va fortement s’accroître avec la génération des baby-boomers, les charges de l’AVS vont considérablement augmenter. En 2020, l’assurance sociale a versé environ 45 milliards de francs. D’après la «Neue Zürcher Zeitung», ce montant devrait, en 2045, dépasser les 80 milliards de francs.

Le projet de réforme de la LPP «LPP 21» est actuellement au parlement. La première chambre est en train de le traiter puis il sera examiné par le Conseil des Etats. La réforme doit permettre de garantir les rentes du 2e pilier, de renforcer le financement et d’améliorer la couverture des employés à temps partiel et donc en particulier celle des femmes. Font partie des mesures proposées l’adaptation du taux de conversion minimum, l’abaissement de l’âge d’entrée pour l’assujettissement à la LPP, la réduction de la déduction de coordination et l’adaptation des bonifications de vieillesse.

Montant limites pour la nouvelle année

Les montant limites pour la prévoyance obligatoire restent inchangés au 1er janvier 2022.

AVS                  Jusque Dès 2022
Rente de vieillesse annuelle maximum CHF 28’680 CHF 28’680
Rente de vieillesse annuelle minimum CHF 14’340 CHF 14’340
LPP Jusque Dès 2022
Seuil d’entrée CHF 21’510 CHF 21’510
Déduction de coordination CHF 25’095 CHF 25’095
Salaire annuel coordonné maximum CHF 60’945 CHF 60’945
Salaire annuel coordonné minimum CHF   3’585 CHF   3’585
Salaire annuel déterminant maximum CHF 86’040 CHF 86’040

Chaque entreprise affiliée définit dans le plan de prévoyance la manière dont le salaire déterminant est fixé et quelle est la règle de coordination qui s’applique. Les valeurs ci-dessus concernent les montant limites légaux LPP et peuvent différer de ceux de votre entreprise.

Ascaro propose désormais prêts hypothécaires à taux fixe

Depuis des années, nous accordons à nos bénéficiaires ainsi qu’à des tiers des hypothèques variables. Vous avez également déjà accès, via la plateforme hypothécaire de la Banque Valiant SA, à nos offres attrayantes de prêts hypothécaires à taux fixe pour des logements. Nous élargissons notre offre de taux hypothécaires pour les logements avec un volume hypothécaire d’au moins 500 000 francs et d’au maximum 1 500 000 francs directement par le biais du secrétariat d’Ascaro. Vous trouverez plus d’informations concernant cette offre sur notre site Internet. Cela vous intéresse? Pour en savoir plus, écrivez à marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Positive returns again in 2021

Towards the end of the previous year, the stock markets had celebrated the breakthroughs in the development of vaccines with skyrocketing prices. Despite many risk factors, this positive basic mood on the markets was maintained for the whole of 2021. Many share indices reached all-time highs over the course of the year. While the virus once again really dampened the mood at the end of the year, at the same time the economy is booming as it rarely has before.

However, this positive development was only possible because the global economy has been and is still being supported by fiscal stimulus packages and massive intervention by central banks. The side effects of these measures are the continuing low interest rates and the return of inflation.

The latter, in particular, made an impressive comeback! After years of low or no inflation, it returned with unexpected intensity in many industrialised countries. For instance, inflation in the USA rose to 6.8 %, the highest level in almost 40 years. But the euro area also recorded a price increase of around 5 %. Although part of the rise can be explained by the recovery following the price cuts due to the pandemic in the previous year, it remains uncertain how much of the price adjustment will be temporary and how much permanent. In the USA and the UK, there are now signs that they are about to turn away from expansionary monetary policy. The European Central Bank (ECB) still has its foot on the accelerator. As long as the ECB does not make a move, the Swiss National Bank (SNB) is also likely to continue its current policy. The markets are still responding calmly. If that changes, volatility on the markets will rise sharply.

The Swiss real estate market is hardly suffering from the coronavirus pandemic. Residential properties are still the preferred real estate investments. With the positive economic outlook, price rises are also expected in the future. Office buildings, on the other hand, are experiencing negative trends. Ascaro is not very allocated and well-allocated respectively in this respect. Digitisation and ESG issues are gaining in importance in the real estate sector. Considerations in the property and portfolio strategy are becoming increasingly important in terms of reconstruction planning, densification, carbon emissions, but also cost-effectiveness.

In this market environment, which is favourable despite the many risk factors, Ascaro achieved a positive return of around 6.0 %, which further strengthens the coverage ratio and thus the fluctuation reserves.

Further development of invalidity insurance (IV) and amendment of the Pension Fund Regulations

The further development of IV (7th IV revision) entered into force on 1 January 2022. The revision of the legislation is mainly aimed at three target groups: children, young people and people with mental impairments. They are primarily aimed at intensifying the care provided to those affected, extending measures that have already proven to be effective and strengthening cooperation with treating physicians and employers.

The most important measure where children are concerned is updating the list of birth defects, which was last revised in 1985. The aim was to adapt the list to the latest state of scientific knowledge. Various diseases that can be easily treated today have been removed from the list and are now covered by health insurance. Other diseases are only grouped under a new position and continue to be borne by IV.

Targeted measures are being taken for young people and young adults with health problems, especially mental impairments, to prevent them from starting their adult life with an invalidity pension if at all possible. Targeted support for the transition from school to vocational training and later into the labour market is therefore a priority. This requires intervention in this target group as early as possible.

Several new provisions are intended to improve the occupational (re-)integration of people with mental health impairments, since the latter are the most common reason for an invalidity pension. The advisory and support services are more closely tailored to the needs and are provided more continuously and for longer periods. Early detection will be extended, so that IV can provide support as soon as an incapacity for work becomes apparent.

The real innovation for all insured persons is the transition to a variable pension system, which creates an incentive to work more. In the current four-tier pension system, many IV pensioners do not find it attractive to work more because their disposable income does not increase due to threshold effects. As before, a full pension is awarded for a degree of disability of 70 per cent or more.

Because Ascaro’s disability benefits are mainly in the extra-mandatory sector, the revision of the Invalidity Insurance Act and the related amendments to OPA have no direct influence on Ascaro’s benefit parameters. In principle, and as long as the statutory benefits are not affected, the benefits provided for under the regulations can continue to be paid. However, because the application of the same pension model facilitates communication, management and monitoring, the Board of Trustees has decided to equate the pension scheme analogously and only for new pension entitlements. Existing IV benefit cases will not be adjusted and will remain unchanged. On our website, you will find the new Pension Fund Regulations.

Adjustments to the technical principles and the technical interest rate

The new basic technical principles for “BVG 2020” were published in mid-December 2020. The biometric information contained therein is needed to calculate pension obligations in pension funds. The currently used basic principles “BVG 2015” therefore no longer take into account the latest observation periods and trends, and must therefore be replaced by the new principles. As already communicated in the August issue of “Ascaro News”, the Board of Trustees has discussed this matter and has now decided to switch to the new principles. This change will result in an unforeseen positive valuation difference for Ascaro.

This led the Board of Trustees to strengthen the balance sheet in the form of a further reduction of the technical interest rate to 1.25 %, as well as the partial formation of a provision for a further reduction step in future. This provision will be built up over the next three years.

By reason of the good financial situation and the extraordinary, successful investment year 2021, our members also benefited. In addition to an improvement in benefits during the year, all active insured persons will receive an additional 2.0 % interest on their savings capital in 2021. If an active insured person has been a member of Ascaro since 31 December 2020, he or she will benefit from a total interest rate of 5.5 % in 2021 (previous year 2.0 %).

Interest on savings capital in 2022

Taking into account the legal framework conditions, the Board of Trustees has set the interest rate for 2022 at 2 % (previous year: 2.0 % + 3.5 % additional interest as an improvement to benefits). The interest rate for Ascaro is thus twice the OPA minimum interest rate, which has been set by the Federal Council at the same rate of 1 %. This higher interest rate applies to both compulsory and voluntary retirement assets. This means that Ascaro continues to maintain a solid, continuously high interest rate on the savings capital of active insured persons.

No inflation on pensions

Compared to the same month of the previous year (September 2021 vs. September 2020 with index base Dec. 2015), inflation amounts to +0.9 %. The State Secretariat for Economic Affairs (SECO) forecasts annual inflation of +0.5 % for 2021 (as of September 2021). The consensus is that the effect will be temporary.

For the supreme body, the long-term safeguarding of pensions is paramount. With the continued low interest rate environment, further reductions in the technical interest rate must therefore be expected in the coming years. Last September, it was once again proved that the Board of Trustees also thinks of the pensioners, given the appropriate financial situation. The beneficiaries insured with Ascaro received an additional 1,000 francs with their October pension. From the point of view of the Board of Trustees, however, it is not appropriate to adjust pensions in general, taking into account the framework conditions.

Reform of the Old-age and Survivors’ Insurance (OASI) and the Occupational Pensions Act (OPA)

The “AHV 21” reform is intended to provide financial cover for the first pillar of retirement provision for the next few years. It is centred around two elements: the women’s retirement age is now also expected to be 65, and VAT is to be increased by 0.4 percentage points, or 1.4 billion francs per year. The popular vote is expected to take place this coming September. Because the baby boomer generation is approaching retirement age, this will significantly increase the number of pensioners and spending by OASI will increase sharply. In 2020, the social institution distributed around 45 billion francs. According to the “Neue Zürcher Zeitung”, this figure is expected to be more than 80 billion francs in 2045.

The OPA reform “BVG 21” bill is before Parliament and is currently being debated in the first chamber, after which it will be put to the Council of States. The reform aims to guarantee pensions from the 2nd pillar, strengthen financing and provide greater protection to part-time workers – and thus especially women. The proposed measures include the adjustment of the minimum conversion rate, the reduction of the starting age for the OPA obligation, the reduction of the coordination deduction and the adjustment of the retirement credits.

Limits for the new year

The limits for mandatory occupational benefits provision remain unchanged as of 1 January 2022.

OASI                 Previously From 2022 onwards
Maximum annual retirement pension CHF 28,680 CHF 28,680
Minimum annual retirement pension CHF 14,340 CHF 14,340
OPA Previously From 2022 onwards
Entry threshold CHF 21,510 CHF 21,510
Coordination deduction CHF 25,095 CHF 25,095
Maximum coordinated annual salary CHF 60,945 CHF 60,945
Minimum coordinated annual salary CHF   3,585 CHF   3,585
Maximum authoritative annual salary CHF 86,040 CHF 86,040

Each affiliated company defines in the pension plan how the authoritative salary is determined and which coordination rule applies. The above values relate to the statutory limits according to OPA and may differ from those of your company.

Ascaro is now offering fixed-rate mortgages

We have been providing variable-rate mortgages to our beneficiaries and third parties for years. In addition, you already have access to our attractive offers in the area of fixed-rate mortgages via the Valiant Bank AG mortgage platform. We are now expanding our service to include fixed-rate mortgages for residential properties with a mortgage volume of at least CHF 500,000 or a maximum of CHF 1,500,000 directly through the Ascaro office. You will find more information about our services on our website. Have we aroused your interest? For more information, please send an e-mail to marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

In questo numero (PDF):

 

Rendimenti nuovamente positivi nel 2021

Verso la fine dell’anno scorso i mercati azionari hanno celebrato il successo nello sviluppo dei vaccini con un’impennata dei corsi. L’umore positivo sui mercati si è protratto per tutto il 2021, nonostante i numerosi fattori di rischio. Nel corso dell’anno, molti indici azionari hanno raggiunto massimi storici. Alla fine dell’anno il virus ha di nuovo pesantemente influito sullo stato d’animo, allo stesso tempo però l’economia è in piena espansione, come raramente osservato in passato.

Il buon andamento è stato possibile solo perché l’economia mondiale ha continuato e continua tuttora a essere sostenuta da pacchetti fiscali e interventi massicci delle banche centrali. Gli effetti collaterali di queste misure sono il persistente livello basso dei tassi d’interesse e una nuova ripresa dell’inflazione.

Il ritorno dell’inflazione, in particolare, ha fatto il botto. Il rincaro, che per anni è stato basso o nullo, ora torna con un’inaspettata intensità in molti Stati industriali. Negli USA l’inflazione vola così al 6,8 per cento, raggiungendo un livello che non si vedeva da quasi 40 anni. Ma anche nella zona euro si registra un aumento dei prezzi di circa il 5 per cento. L’incremento è in parte riconducibile alla ripresa della riduzione dei prezzi dell’anno precedente causato dalla pandemia. Resta tuttavia da capire fino a che punto la correzione dei prezzi sarà permanente. Negli USA e in Gran Bretagna si delinea un allontanamento dalla politica monetaria espansiva. La Banca centrale europea (BCE) continua a premere sull’acceleratore. Fintanto che la BCE non si muove, anche la Banca nazionale svizzera (BNS) proseguirà con la sua attuale politica. Al momento la reazione dei mercati è ancora pacata. Un eventuale cambiamento farebbe aumentare bruscamente la volatilità sui mercati.

Il mercato immobiliare svizzero non ha risentito della crisi da coronavirus: gli immobili residenziali restano l’investimento immobiliare preferito e le ottime prospettive economiche lasciano prevedere ulteriori futuri aumenti dei prezzi. Per contro, gli immobili ad uso ufficio registrano un trend decisamente negativo. I pochi investimenti di Ascaro in questo settore sono ben allocati. La digitalizzazione e le tematiche ESG acquisiscono sempre più importanza in ambito immobiliare. Cresce l’importanza di riflessioni nella strategia immobiliare e relativa al portafoglio che tengano conto dei piani di risanamento, della densificazione, dell’emissione di CO2, ma anche dell’economicità.

Grazie al contesto di mercato così favorevole, malgrado i numerosi fattori di rischio, Ascaro ha conseguito un rendimento positivo di circa 6,0 per cento, rafforzando così ulteriormente il grado di copertura e quindi le riserve di fluttuazione.

Ulteriore sviluppo dell’AI e adeguamento del regolamento di previdenz

L’ulteriore sviluppo dell’AI (7a revisione AI) è entrato in vigore il 1° gennaio 2022. La revisione di legge si rivolge principalmente ai seguenti tre gruppi target: bambini, giovani e persone affette da malattie psichiche. Lo scopo principale consiste nell’intensificare l’accompagnamento degli interessati, estendere provvedimenti collaudati e approfondire la collaborazione con medici curanti e datori di lavoro.

Per i bambini, il provvedimento fondamentale riguarda l’aggiornamento dell’elenco delle infermità congenite, la cui ultima rielaborazione risale al 1985. L’obiettivo era di adeguare l’elenco allo stato più attuale delle conoscenze scientifiche. Sono state cancellate dall’elenco alcune malattie che ora si possono curare in modo semplice e vengono dunque prese a carico dall’assicurazione malattie. Altre sono semplicemente riassunte sotto una nuova posizione e continuano a essere a carico dell’AI.

Per giovani e giovani adulti affetti da malattie, in particolare da disturbi psichici, si adottano misure mirate, così da impedire il più possibile che inizino la vita adulta da beneficiari di una rendita AI. La priorità va pertanto a un sostegno mirato nelle fasi di transizione dalla scuola alla formazione professionale e successivamente da questa al mercato del lavoro. Quindi è fondamentale che l’intervento in questo gruppo target avvenga il prima possibile.

Diverse nuove disposizioni sono volte a facilitare un (re)inserimento professionale delle persone affette da malattie psichiche, in quanto queste rappresentano il motivo più frequente per l’attribuzione di una rendita AI. La consulenza e l’accompagnamento saranno incentrati maggiormente sulle esigenze individuali e saranno più costanti nonché prolungati. Un ampliamento del rilevamento tempestivo permetterà all’AI di intervenire non appena si delinea un’incapacità al lavoro.

Il vero e proprio cambiamento che riguarda tutti gli assicurati è il passaggio a un sistema di rendite lineare volto ad incentivare l’esercizio di un’attività lucrativa. L’attuale sistema di rendite a quattro livelli non motiva i beneficiari di rendita AI a lavorare di più, poiché con gli effetti soglia il loro reddito disponibile non aumenta. A partire da un grado d’invalidità del 70 per cento continuerà a essere concessa una rendita intera.

Considerato che le prestazioni d’invalidità di Ascaro riguardano soprattutto l’ambito sovraobbligatorio, la revisione della legge federale sull’assicurazione per l’invalidità e i conseguenti cambiamenti legati alla LPP non esercitano alcuna influenza diretta sui parametri delle prestazioni di Ascaro. In linea di massima e fino a quando non saranno interessate le prestazioni prescritte per legge, le prestazioni regolamentari potranno continuare a essere versate. Tuttavia, poiché l’applicazione di un modello di rendita unitario facilita la comunicazione, l’amministrazione e la vigilanza, il Consiglio di fondazione ha deciso di uniformare il regolamento di previdenza in modo analogo, ma solo per i nuovi diritti alla rendita. I casi AI già in corso non subiscono alcuna modifica e rimangono invariati. Il nuovo regolamento di previdenza vigente è disponibile sul nostro sito internet.

Adeguamento delle basi tecniche e del tasso d’interesse tecnico

A metà dicembre sono state pubblicate le nuove basi tecniche «LPP 2020» che contengono le informazioni biometriche necessarie per calcolare gli impegni di previdenza nelle casse pensioni. Le basi «LPP 2015» attualmente in uso non tengono più conto dei periodi e trend di osservazione più attuali e vanno pertanto sostituite con le nuove basi. Come già comunicato nelle «Ascaro News» dello scorso agosto, il Consiglio di fondazione ha discusso e nel frattempo deciso il passaggio alle nuove basi. Per Ascaro ciò comporta un’imprevista differenza positiva di valutazione.

Questa circostanza ha spinto il Consiglio di fondazione a rafforzare il bilancio, tra l’altro applicando un’ulteriore riduzione del tasso d’interesse tecnico all’1,25 per cento, nonché la formazione parziale di un accantonamento per un’ulteriore futura fase di riduzione del tasso tecnico. Questa disposizione sarà costruita nei prossimi tre anni.

Grazie ai profitti provenienti dalla buona situazione finanziaria e dello straordinario successo dell’anno di investimento 2021, tutti i nostri beneficiari potranno partecipare ad un miglioramento di prestazioni.  Oltre al miglioramento delle prestazioni nel corso dell’anno, tutti gli assicurati attivi riceveranno nel 2021 un interesse supplementare dell’2,0 per cento sul loro capitale di risparmio. Se un assicurato attivo è membro dell’Ascaro dal 31 dicembre 2020, nel 2021 beneficerà di un tasso d’interesse complessivo del 5,5 per cento (anno precedente 2,0 per cento).

Tasso d’interesse sui capitali di risparmio per il 2022

In considerazione delle condizioni quadro legali, il Consiglio di fondazione ha fissato il tasso d’interesse per il 2022 al 2,0 per cento (anno precedente: 2,0 per cento + 3,5 per cento di tasso d’interesse supplementare come miglioramento delle prestazioni). Il tasso d’interesse di Ascaro ammonta pertanto al doppio del tasso d’interesse minimo LPP, che il Consiglio federale ha mantenuto invariato all’1,0 per cento. Tale remunerazione si applica agli averi di previdenza del regime sia obbligatorio che sovraobbligatorio. In questo modo Ascaro continua a garantire una remunerazione solida e costantemente elevata sui capitali di risparmio degli assicurati attivi.

Nessun rincaro sulle rendite

Su base mensile (settembre 2021 contro settembre 2020 con base dell’indice dic. 2015) il rincaro ammonta a +0,9 per cento. La Segreteria di Stato dell’economia SECO per il 2021 si attende un rincaro annuo di +0,5 per cento (stato settembre 2021). Il consenso presuppone un effetto temporaneo.

Per l’organo massimo risulta di primaria importanza garantire le rendite a lungo termine. Visto il perdurare del livello basso dei tassi d’interesse, nei prossimi anni c’è da aspettarsi un ulteriore calo del tasso d’interesse tecnico. A settembre il Consiglio di fondazione ha dimostrato ancora una volta che, quando la situazione finanziaria lo consente, pensa anche ai beneficiari di rendite. Con il versamento della rendita di ottobre, i beneficiari di rendite di Ascaro hanno ricevuto un supplemento di 1000 franchi. Il Consiglio di fondazione non ritiene tuttavia necessario alcun adeguamento generale delle rendite in considerazione delle condizioni quadro.

Riforma AVS e LPP

L’obiettivo della riforma «AVS 21» è assicurare finanziariamente per i prossimi anni il primo pilastro della previdenza per la vecchiaia. I due elementi centrali sono: portare l’età di pensionamento a 65 anni anche per le donne e aumentare l’imposta sul valore aggiunto di 0,4 punti percentuali o 1,4 miliardi di franchi all’anno. La votazione popolare si terrà probabilmente il prossimo settembre. Il forte incremento di aventi diritto alle rendite dovuto alla generazione dei baby boomer comporterà uscite massicce per l’AVS. Nel 2020 l’assicurazione sociale ha versato circa 45 miliardi di franchi. La «Neue Zürcher Zeitung» stima che nel 2045 la somma supererà gli 80 miliardi di franchi.

Il progetto della riforma «LPP 21» è in deliberazione del Parlamento in Consiglio nazionale, dopodiché passerà al Consiglio degli Stati. Con la riforma si intende garantire le rendite del 2° pilastro, rafforzare il finanziamento e migliorare la copertura assicurativa dei lavoratori a tempo parziale, e quindi in particolare delle donne. Tra le misure proposte figurano l’adeguamento dell’aliquota minima di conversione, la riduzione della soglia d’entrata LPP, la riduzione della deduzione di coordinamento e l’adeguamento degli accrediti di vecchiaia.

Importi limite per il nuovo anno

Gli importi limite per la previdenza obbligatoria al 1° gennaio 2022 restano invariati.

AVS                  Finora Dal 2022
Massima rendita di vecchiaia annua CHF 28’680 CHF 28’680
Minima rendita di vecchiaia annua CHF 14’340 CHF 14’340
LPP Finora Dal 2022
Soglia d’entrata CHF 21’510 CHF 21’510
Deduzione di coordinamento CHF 25’095 CHF 25’095
Salario coordinato massimo CHF 60’945 CHF 60’945
Salario coordinato minimo CHF 3’585 CHF 3’585
Salario determinante massimo CHF 86’040 CHF 86’040

Ogni azienda affiliata definisce nel piano previdenziale in che modo è stabilito il salario determinante e quale regola di coordinamento viene applicata. I valori citati riguardano i valori limite legali secondo la LPP e possono differire da quelli della vostra azienda.

Novità Ascaro: offerta di ipoteche fisse

Da diversi anni accordiamo ipoteche variabili ai nostri destinatari e a terzi. Inoltre, con la piattaforma ipotecaria di Valiant Bank SA potete accedere da subito alle nostre interessanti offerte nell’ambito delle ipoteche fisse. La nostra offerta è stata ampliata con ipoteche fisse per beni immobili residenziali con un volume ipotecario di almeno 500 000 e di massimo 1 500 000 franchi direttamente tramite la sede amministrativa di Ascaro. Troverete maggiori dettagli sulla nostra offerta sul nostro sito web. Abbiamo suscitato il vostro interesse? In tal caso non esitate a contattare marlene.zingg@ascaro.ch.

Einmalige Zusatzleistung dank positiver Entwicklung

Die Situation rund um COVID-19 und das tiefgreifende Ausmass der Pandemie konnten wir alle nicht voraussehen. Entsprechend haben Wirtschaft und Gesellschaft darunter gelitten, was sich temporär auch an den Kapitalmärkten eindrücklich bemerkbar gemacht hatte. Ebenso unerwartet war dann allerdings deren rasche und anhaltende Erholung.

 

Im Schatten dieser Pandemie wurden die neuen technischen Grundlagen «BVG 2020» veröffentlicht. Sie lösen die aktuell verwendeten Grundlagen aus dem Jahr 2015 ab. Die darin enthaltenen biometrischen Informationen, wie zum Beispiel die Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten, werden benötigt, um die Vorsorgeverpflichtungen in Pensionskassen zu berechnen. Aus dieser Umstellung resultiert für Ascaro eine unvorhergesehene positive Bewertungsdifferenz.

 

Den dadurch gewonnenen Handlungsspielraum setzt der Stiftungsrat einerseits zur Stärkung der Bilanz ein, andererseits um eine einmalige Zusatzleistung auszurichten: Die aktiven Versicherten1 profitieren von einer ausserordentlichen Zinseinlage von 1.5 % und unsere Rentenberechtigen2 von einer einmaligen Zusatzrente in der Höhe von 1’000 Franken!

 

1 Personen, die am 31.12.2020 und am 01.09.2021 aktive Versicherte der Ascaro waren.

2 Personen, die am 31.12.2020 aktive Versicherte oder Rentenbeziehende waren und am 01.09.2021 rentenberechtigt sind.

Ascaro News – August 2021

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In dieser Ausgabe (PDF):

 

Weiter steigende Aktienmärkte im ersten Halbjahr 2021

In der ersten Jahreshälfte standen die Zeichen auf Normalisierung. Aus der Optik der Aktienmärkte wird diese als äusserst erfreulich, wenn auch bisweilen bewegt, in die Statistik eingehen. Dabei haben einige Aktienmärkte – so auch der Schweizer Aktienmarkt – neue Höchststände erreicht. Der Mix aus Impffortschritten, geld- und fiskalpolitischer Unterstützung, aufgehellten Wirtschaftsaussichten und überdurchschnittlichem Gewinnwachstum bei den Unternehmen stellen momentan einen idealen Nährboden für die boomenden Börsen dar. Übermut an den Märkten wird durch die anhaltenden Diskussionen rund um die Inflationsentwicklung und die zukünftige Gestaltung der Geldpolitik gebremst. Letztere könnte früher als allgemein angenommen gestrafft werden. Die Notenbanken zeigen sich überrascht von der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung und der Ausprägung der Inflation. Allerdings verweisen sie weiterhin auf temporäre Sondereffekte wie Lieferengpässe sowie höhere Transportkosten und Rohwarenpreise, welche ihrer Meinung nach dieser Entwicklung zugrunde liegen.

Die Anleiherenditen sind jedoch vielerorts angestiegen. In den USA ist die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen Ende Mai 2021 bis auf 1.74 %, in der Schweiz bis auf -0.10 % angestiegen. Seither hat der Aufwärtsdruck etwas nachgelassen. Der Anstieg der Renditen steht im Einklang mit den aufgehellten wirtschaftlichen Aussichten. Aufgrund der steigenden Zinsen notieren die Anleihenmärkte im Jahr 2021 bisher im Minus.

Die Ascaro weist bis Ende Juni 2021 eine Rendite von 3.68 Prozent auf. Der Deckungsgrad steht bei 114.4 Prozent. Die Anpassungen an die neue Anlagestrategie (s. Ascaro News – Januar 2021) wurden mehrheitlich umgesetzt. Die Strategie ist weiterhin geprägt durch eine zurückhaltende Aktienquote und einen stattlichen Anteil an Schweizer Immobilien. Taktisch werden Anlagen in Obligationen zugunsten von Liquidität stark untergewichtet.

Ascaro Vorsorgestiftung im Marktvergleich

Nach der Publikation der Jahresergebnisse der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen folgt die Zeit der Vergleiche. Weibel Hess & Partner AG führte im Auftrag der Tamedia zum 16. Mal einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 28 offenen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durch. Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie Finanzkennzahlen der Pensionskassen wurde auch ein Praxistest durchgeführt, bei dem verdeckt Offerten für Firmen angefordert wurden.

Der Vergleich zeigt, dass Ascaro bezüglich Renditen, Verzinsung und Verwaltungskosten nachhaltig gute Resultate aufweist und vielfach sogar unter den Besten zu finden ist. Die Ergebnisse des Vergleichs bestätigen die verantwortlichen Organe in ihrer Arbeit zum Wohle der Destinatäre und der angeschlossenen Unternehmen. Die diesjährigen Publikationen sind auf unserer Website verfügbar.

Delegiertenversammlung

Wie im Vorjahr wurde coronabedingt auch die diesjährige Delegiertenversammlung am 6. Mai 2021 als Webinar durchgeführt. 70 % unserer Delegierten nahmen daran teil. Im Zentrum standen die Berichterstattung zum Jahr 2020 sowie der Blick auf die aktuellen Geschehnisse.

Einführung digitales Abnahmeprotokoll

2016 hat die Ascaro sämtliche direktbewirtschafteten Liegenschaftsdaten in die Applikation GaraioREM migriert. Das Immobilienbewirtschaftungsprogramm der aufstrebenden Berner Firma Garaio AG wurde seither laufend ausgebaut.

Ende Januar dieses Jahres wurde mit der Einführung der Webapplikation «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» für Wohnungen und Geschäftsräume gestartet. Der Einsatz der Webapplikation ermöglicht den Bewirtschaftern direkt vor Ort, mit mobilen Geräten effizient sämtliche Daten zu erfassen, das Protokoll mit dem Mieter elektronisch zu unterzeichnen und per E-Mail umgehend zuzustellen. Nach diversen Ausbauarbeiten ist dies seit Mai 2021 produktiv im Einsatz. Ein weiterer Schritt im Bereich Digitalisierung wurde erfolgreich umgesetzt.

Technische Grundlagen BVG 2020

Um die Vorsorgeverpflichtungen einer Pensionskasse zu berechnen, werden biometrische Informationen benötigt, wie beispielsweise die Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder im Todesfall Hinterlassene zu haben. Die sogenannten BVG-Grundlagen werden alle 5 Jahre überarbeitet. Die Mitte Dezember 2020 neu erschienenen BVG-Grundlagen 2020 basieren auf Daten von 15 sehr grossen Pensionskassen und umfassen den Beobachtungszeitraum 2015 – 2019. Allfällige Auswirkungen von COVID-19 auf die gegenwärtige und zukünftige Lebenserwartung oder die Wahrscheinlichkeit invalid zu werden, sind deshalb nicht enthalten.

Die neu publizierten Daten zeigen eine fortgesetzte Zunahme der Lebenswartung, allerdings weniger stark als erwartet. Im Weiteren sind die Invalidierungswahrscheinlichkeiten gegenüber den Grundlagen vor fünf Jahren markant gefallen, wie auch die Wahrscheinlichkeit, beim Tod einen anspruchsberechtigten Partner zu hinterlassen.

Wie wohl die meisten Pensionskassen prüft auch Ascaro gegenwärtig die Auswirkungen auf die Verpflichtungen unter Anwendung der neuen BVG-Grundlagen 2020. Entscheide dazu wird der Stiftungsrat im Herbst 2021 fällen.

Weiterentwicklung der Invalidenversicherung

Die Gesetzesrevision zur «Weiterentwicklung der IV» wurde im Juni 2020 vom Parlament verabschiedet und soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Diese Revision soll die Eingliederung verstärken und der Invalidisierung soweit möglich vorbeugen. Im Zentrum steht eine intensivere Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Zudem ersetzt die Vorlage das heutige Rentenmodell mit Schwellen durch ein stufenloses System, was Einfluss auf die Leistungen aus der 2. Säule haben wird.

Die Änderungen gelten nur im BVG-Obligatorium. Im Bereich der überobligatorischen Vorsorge, wie das bei Ascaro mehrheitlich der Fall ist, besteht grundsätzlich kein Anpassungszwang. Jedoch steigt die Komplexität bei Anwendung verschiedener Modelle. Deshalb prüft Ascaro, ob die Anwendung des neuen Modells unter entsprechender Anpassung des Vorsorgereglements trotzdem sinnvoll erscheint.

Brokerentschädigung

Die Entschädigungen der Pensionskassen in Form sogenannter Courtagen an die Broker bleiben stark umstritten. Ein in diesem Mai erschienener Artikel der Tamedia-Blätter unter dem Titel «Versicherte zahlen Millionen für Broker» sollte die bevorstehende Behandlung einer gesetzlichen Regelung der Vermittlungsgeschäfte (Broker) im Ständerat anheizen. Die Mehrheit des Ständerats sprach sich Mitte Juni jedoch gegen eine entsprechende Regelung aus.

Die Ascaro verzichtet seit jeher auf die Bezahlung von wiederkehrenden Brokerentschädigungen und eine gesetzliche Regelung hätte deshalb keinen Einfluss auf den Vertrieb unserer Stiftung. Trotz dem fehlenden Vertriebskanal «Versicherungsbroker» hat Ascaro in den letzten Jahren ein erfreuliches Wachstum erfahren. Dies fusst auf langjährige und vorsichtige Marktbearbeitung sowie auf der Prämisse «Wachstum, nicht um jeden Preis». Dies bestätigt die verantwortlichen Organe, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

AHV-/BVG-Reform

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Stabilisierung der AHV grundsätzlich gutgeheissen. Auch hat der Grosse Rat der Erhöhung des Rentenalters (neu: Referenzalter) für Frauen von 64 auf 65 Jahre zugestimmt. In anderen Punkten sind sich die Räte nicht einig, wie z.B. Anzahl Frauen-Übergangsjahrgänge mit Kompensationszuschlägen, Höhe der MWST-Erhöhung für die Zusatzfinanzierung und die Verwendung von Nationalbankgewinnen aus Negativzinsen zur Stabilisierung der 1. Säule.

Die Vorlage geht zurück an den Ständerat, wo die Differenzen bereinigt werden. Da die AHV-Reform mit einer Erhöhung der MWST verknüpft ist, werden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort haben.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat die BVG-Reform vor der Sommerpause beraten. Mit ihren provisorischen Beschlüssen folgte sie mehrheitlich dem Kompromiss der Sozialpartner und damit dem Entwurf des Bundesrats. Über ihre definitiven Anträge wird die Kommission nach der Sommerpause beschliessen. Mehrheitlich sprach sie sich für folgende Eckwerte aus:

  • Versichert sind wie bisher Arbeitnehmende mit einem Jahreslohn von mehr als 21 510 Franken (Eintrittsschwelle).
  • Die Pflicht soll neu auch für Angestellte gelten, die nur mit mehreren Anstellungen auf 21 510 Franken kommen.
  • Der Mindestumwandlungssatz soll von 6.8 auf 6 % sinken. Zum Ausgleich soll ein Rentenzuschlag ausgerichtet werden, der mit zusätzlich 0.5 Lohnprozent solidarisch finanziert wird.
  • Das Sparen für das Alter soll gestärkt werden. Es soll bereits mit 21 statt mit 25 Jahren beginnen. Zudem soll der Koordinationsabzug halbiert werden.

 


 

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La hausse des marchés des actions se poursuit au premier semestre 2021

Le premier semestre a montré des signes de normalisation. Du point de vue des marchés des actions, il entrera dans les statistiques comme une période extrêmement réjouissante, bien que parfois mouvementée. Certains marchés des actions, parmi lesquels le marché suisse, ont atteint de nouveaux niveaux record. L’association de la progression de la vaccination, du soutien monétaire et fiscal, de l’amélioration des perspectives économiques et de la croissance des bénéfices supérieure à la moyenne dans les entreprises constitue momentanément un terreau idéal pour des marchés boursiers florissants. L’épanouissement des marchés est freiné par les discussions persistantes autour de l’évolution de l’inflation et de l’orientation future de la politique monétaire. Cette dernière pourrait être rationalisée plus tôt que prévu. Les banques centrales se montrent surprises par la dynamique de la reprise économique et par l’expression de l’inflation. Elles soulignent toutefois également les effets spéciaux temporaires, comme les difficultés d’approvisionnement, les frais de transport plus élevés et les prix des matières premières qui, d’après elles, sont à l’origine de cette évolution.

Les rendements obligataires ont augmenté un peu partout. Aux USA, le rendement des obligations d’État à 10 ans a augmenté fin mai jusqu’à 1.74 %, en Suisse jusqu’à -0.10 %. Depuis, la pression à la hausse a quelque peu diminué. L’augmentation des rendements va de pair avec l’amélioration des perspectives économiques. En raison de la hausse des taux d’intérêt, les marchés obligataires ont eu jusque-là des cotations négatives en 2021.

Ascaro affiche à fin juin 2021 un rendement de 3.68 pour cent. Le taux de couverture est de 114.4 pour cent. La majorité des adaptations à la nouvelle stratégie de placement (cf. Ascaro News – janvier 2021) ont été mises en œuvre. Cette stratégie comprend toujours une part d’actions mesurée ainsi qu’une part importante d’immeubles suisses. Au niveau tactique, les placements en obligations sont fortement sous-pondérés en faveur des liquidités.

Ascaro Vorsorgestiftung par rapport aux autres acteurs du marché

Après la publication des résultats annuels des différentes institutions de prévoyance vient le temps des comparaisons. Weibel Hess & Partner AG a effectué, à la demande de Tamedia pour la 16e fois, une comparaison complète entre 28 fondations communes et collectives ouvertes. Outre l’analyse des placements de capitaux, des bonifications d’intérêts, des taux de conversion et des indicateurs financiers des caisses de pension, un test pratique a également été réalisé, lors duquel des offres ont été discrètement sollicitées pour des entreprises.

La comparaison montre qu’Ascaro affiche durablement de bons résultats concernant les rendements, les intérêts servis et les frais administratifs et qu’elle figure souvent même parmi les meilleures. Les résultats de la comparaison confirment les organes responsables dans leur travail pour le bien des bénéficiaires et des entreprises affiliées. Les publications de cette année sont disponibles sur notre site Web.

Assemblée des délégués

Comme l’année passée, l’assemblée des délégués a eu lieu cette année le 6 mai 2021 sous forme de webinaire en raison du coronavirus. 70 % de nos délégués y ont participé. L’assemblée a été consacrée principalement au rapport annuel 2020 ainsi qu’aux événements actuels.

Introduction de l’état des lieux numérique

Ascaro a transféré en 2016 l’ensemble des données immobilières gérées directement dans l’application GaraioREM. Le programme de gestion immobilière de la société bernoise en plein essor Garaio AG a depuis été régulièrement développé.

À la fin janvier 2021, nous avons introduit l’application Web « État des lieux numérique (DAP) » pour les logements et les locaux commerciaux. L’utilisation de cette application permet aux gérants immobiliers de saisir efficacement directement sur place, au moyen d’appareils mobiles, l’ensemble des données, de signer le procès-verbal par voie électronique avec le locataire et de le transmettre immédiatement par courriel. Après divers développements, nous l’utilisons de manière productive depuis le mois de mai. Une étape supplémentaire a ainsi été mise en œuvre avec succès dans le domaine de la numérisation.

Bases techniques LPP 2020

Pour calculer les engagements de prévoyance d’une caisse de pension, des informations biométriques sont nécessaires, comme par exemple la probabilité de mourir, de devenir invalide ou de laisser des survivants en cas de décès. Les « bases LPP » sont revues tous les cinq ans. Les bases LPP 2020 publiées à la mi-décembre 2020 sont basées sur les données de 15 très grosses caisses de pension et portent sur la période d’observation 2015-2019. Les conséquences éventuelles du COVID-19 sur l’espérance de vie actuelle et future ou la probabilité de devenir invalide n’y figurent donc pas.

Les données récemment publiées montrent une augmentation constante de l’espérance de vie, toutefois moins élevée que prévu. De plus, les probabilités de devenir invalide par rapport aux bases d’il y a cinq ans ont considérablement diminué, tout comme la probabilité de laisser un partenaire bénéficiaire en cas de décès.

Comme la plupart des caisses de pension, Ascaro examine elle aussi actuellement les répercussions sur les engagements en appliquant les nouvelles bases LPP 2020. Le conseil de fondation prendra des décisions à ce sujet à l’automne 2021.

Développment continu de l’assurance-invalidité

La révision de la loi sur le « développment continu de l’AI » a été adoptée en juin 2020 par le Parlement et doit entrer en vigueur le 1er janvier 2022. Cette révision a pour but de consolider la réadaptation et de prévenir l’invalidité autant que possible. Le projet prévoit surtout d’intensifier le suivi auprès des enfants et des jeunes ainsi qu’auprès des personnes atteintes dans leur santé psychique. Il remplace de plus le système de rentes actuel, avec ses échelons et ses effets de seuil, par un système linéaire, ce qui aura une influence sur les prestations du 2e pilier.

Les modifications ne s’appliqueront qu’au régime LPP obligatoire. Dans le domaine de la prévoyance surobligatoire, comme c’est majoritairement le cas chez Ascaro, il n’existe en principe aucune obligation d’adaptation. Mais l’application de différents modèles rend les choses de plus en plus complexe. C’est pourquoi Ascaro examine s’il ne serait pas tout de même judicieux d’utiliser le nouveau modèle avec une adaptation correspondante du règlement de prévoyance.

Indemnisation des courtiers

L’indemnisation versée par les caisses de pension sous forme de commission aux courtiers est toujours fortement controversée. Un article publié au mois de mai par Tamedia sous le titre «Les assurés paient des millions pour les courtiers» a sans doute eu un certain impact sur le traitement imminent de la question d’une réglementation légale des activités intermédiaires (courtiers) au sein du Conseil des États. La majorité des membres du Conseil des États s’est toutefois prononcée à la mi-juin contre une réglementation ad hoc.

Ascaro n’a jamais versé d’indemnités de courtage récurrentes et une réglementation légale n’aurait par conséquent eu aucune influence sur les ventes de notre fondation. Malgré l’absence du canal « courtiers en assurances », Ascaro a connu ces dernières années une croissance réjouissante. Sa manière de procéder est fondée sur une prospection de marché prudente et de longue date ainsi que sur le principe « la croissance oui, mais pas à tout prix ». C’est ce que démontrent les organes responsables qui restent de manière cohérente dans la voie dans laquelle ils se sont engagés.

Réforme AVS/LPP

Selon le Conseil des États, le Conseil national a lui aussi accepté la stabilisation de l’AVS sur le fond. Le Grand Conseil a de plus approuvé le relèvement de l’âge de la retraite (nouvellement : âge de référence) de 64 à 65 ans pour les femmes. Les deux Chambres ne sont pas d’accord sur d’autres points, comme par exemple le nombre d’années transitoires avec des compensations pour les femme, le montant de l’augmentation de la TVA pour le financement additionnel et l’utilisation des bénéfices de la Banque nationale résultant des intérêts négatifs pour stabiliser le 1er pilier.

Le projet est renvoyé au Conseil des États où les différences sont aplanies. Étant donné que la réforme de l’AVS est assortie d’une augmentation de la TVA, les citoyens et citoyennes suisses auront le dernier mot.

La Commission de la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) du Conseil national a discuté de la réforme de la LPP avant la pause d’été. Avec ses décisions provisoires, elle a majoritairement suivi le compromis des partenaires sociaux et par conséquent le projet du Conseil fédéral. La Commission se prononcera sur leurs demandes définitives après la pause estivale. Ell a majoritairement pris position comme suit :

  • Les employé-e-s sont assuré-e-s comme par le passé à partir d’un salaire annuel de plus de 21 510 francs (seuil d’entrée).
  • L’obligation doit désormais être valable également pour les employé-e-s qui gagnent 21510 francs seulement en cumulant plusieurs emplois.
  • Le taux de conversion minimum doit être ramené de 6,8 à 6%. Pour compenser, un complément de rente financé solidairement avec 0.5 pour-cent de salaire supplémentaire doit être versé.
  • L’épargne vieillesse doit être renforcée et commencer à 21 et non plus à 25 ans. La déduction de coordination doit de plus être divisée par deux.

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Stock markets continue to rise in first half of 2021

In the first half of the year, all signs were pointing towards normalisation. From the perspective of the equity markets, this is expected to be reflected in the statistics in an extremely pleasing, albeit occasionally turbulent, manner. Some equity markets – including the Swiss equity market – have reached new all-time highs. The mix of vaccination progress, monetary and fiscal policy support, brighter economic prospects and above-average corporate earnings growth currently provides an ideal breeding ground for booming stock markets. Exuberance in the markets is being curbed by the ongoing discussions about the development of inflation and the future form of monetary policy. The latter could be tightened sooner than is generally assumed. The central banks appear surprised by the pace of economic recovery and the level of inflation. However, they still point to temporary special effects such as supply bottlenecks, higher transport costs and raw material prices, which, in their opinion, are behind this development.

Bond yields have risen in many places, however. In the USA, the yield on 10-year government bonds rose to 1.74 % at the end of May 2021 and in Switzerland to -0.10 %. Since then, the upward pressure has eased somewhat. The increase in yields is in line with the brighter economic outlook. Due to rising interest rates, bond markets have so far been trading in negative territory in 2021.

Ascaro will post a return of 3.68 % until the end of June 2021. The coverage ratio is 114.4 %. The changes in line with the new investment strategy (see Ascaro News – January 2021) were largely implemented. The strategy continues to be shaped by a cautious equity ratio and an impressive share of Swiss real estate. Tactically, investments in bonds are heavily underweighted in favour of liquidity.

Ascaro Vorsorgestiftung in a market comparison

The publication of the annual results of the various pension funds is followed by a period of comparisons. On behalf of Tamedia, Weibel Hess & Partner AG conducted the 16th comprehensive pension fund comparison of 28 open-ended common and collective foundations. In addition to an analysis of pension funds’ investments, interest credits, conversion rates and key financial figures, a practical test was also carried out in which companies were asked to provide quotes in covert operations.

The comparison shows that Ascaro consistently achieves good results in terms of yields, interest rates and administrative costs and is often even among the best. The results of the comparison confirm that the responsible bodies are on the right track in terms of their work which is aimed at benefiting the stakeholders and the affiliated companies. This year’s publications are available on our website.

Delegates‘ meeting

As in the previous year, this year’s Delegates’ Meeting was also held as a webinar on 6 May 2021 due to the coronavirus crisis. 70 % of our delegates took part. The focus was on reporting on 2020 and an overview of current events.

Introduction of a digital acceptance report

In 2016, Ascaro migrated all directly managed property data to the GaraioREM application. Since then, the real estate management programme of the up-and-coming Bern-based company Garaio AG has been continuously expanded.

At the end of January this year, the web application “Digital Acceptance Report (DAR) “ was launched for apartments and business premises. Using the web application enables the site managers to efficiently record all the data on site using mobile devices, electronically sign the report with the tenant and immediately send it via e-mail. Following various stages of expansion work, it has been operational since May 2021. A further step in the area of digitisation has been successfully implemented.

Technical basis under the Occupational Pensions Act (OPA) 2020

Biometric information is required in order to calculate a pension fund’s pension obligations, such as the likelihood of dying, becoming disabled or having survivors in the event of death. The OPA principles are revised every five years. The new OPA principles published in mid-December 2020 are based on data from 15 very large pension funds and cover the 2015 to 2019 observation period. For this reason, it does not include any effects of COVID-19 on current and future life expectancy or the probability of becoming disabled.

The newly published data shows a continued increase in life expectancy, albeit less strongly than expected. Furthermore, the probability of disability has fallen significantly compared to the principles five years ago, as has the probability of leaving behind an entitled partner upon death.

Like most pension funds probably do, Ascaro is also currently examining the implications for its obligations by applying the new 2020 OPA principles. Decisions on this will be made by the Board of Trustees in autumn 2021.

Development of disability insurance

The revised bill on the “Further development of disability insurance” was passed by parliament in June 2020 and is scheduled to enter into force on 1 January 2022. This revision is intended to strengthen re-integration efforts and to prevent disability as far as possible. The focus is on more intensive support for children and adolescents as well as people with mental disabilities. In addition, the proposed bill replaces the current threshold-based pension model with a stepless system, which will affect the benefits from the 2nd pillar.

The amendments shall only apply in the case of mandatory OPA benefits. In the field of non-mandatory occupational benefits provision, as is usually the case where Ascaro is concerned, there is no obligation to make adjustments. However, the complexity increases when using different models. For this reason, Ascaro is investigating whether it nevertheless makes sense to apply the new model while adjusting the pension regulations accordingly..

Broker’s remuneration

Remunerating pension funds in the form of brokerage fees to brokers remains highly controversial. An article published in the Tamedia newspapers this May entitled “Insured persons pay millions for brokers” was intended to fuel the forthcoming debate of a statutory regulation of intermediary activities (brokers) in the Council of States. In mid-June, however, the majority of members of the Council of States opposed such a regulation.

Ascaro has always waived the payment of recurring brokerage fees and a statutory regulation would therefore not have any influence on our foundation’s sales activities. Despite the lack of the “insurance broker” sales channel, Ascaro has experienced pleasing growth in recent years. This is based on long-term and cautious market cultivation as well as on the premise of “growth but not at any price.” This confirms that the responsible bodies are absolutely correct in their decision to resolutely go down their chosen path.

OASI/OPA Reform

Following the Council of States, the National Council has also fundamentally approved the stabilisation of the Old-Age and Survivors’ Insurance (OASI). The Cantonal Parliament has also approved the raising of the retirement age (now reference age) for women from 64 to 65. The councils disagree on other points, such as the number of women in transition age groups with compensatory surcharges, the amount of the VAT increase for supplementary financing and the use of SNB profits from negative interest rates to stabilise the 1st pillar.

The bill will be returned to the Council of States, where the differences will be settled. As the OASI reform is linked to an increase in VAT, Swiss voters will have the last word.

The National Council’s Social Security and Health Committee (SSHC) discussed the OPA reform before the summer break. In its provisional resolutions, it largely adhered to the compromise of the social partners and thus the draft bill of the Federal Council. The Committee will decide on its final proposals after the summer recess. It largely supported the following benchmark values:

  • As before, the insurance covers employees with an annual salary of more than CHF 21,510 (entry threshold).
  • The obligation should now also apply to employees who only earn CHF 21,510 from more than one job.
  • The minimum conversion rate is to fall from 6.8 to 6 %. To compensate for this, a supplementary pension is to be paid, which will be financed jointly and severally by an additional 0.5 % of the salary.
  • The aim is to encourage employees to save for their retirement. It should already start at the age of 21 instead of 25. In addition, the co-ordination deduction should be halved.

 


 

In questo numero (PDF):

 

Mercati azionari ancora in crescita nel primo semestre 2021

Nel primo semestre i dati indicavano una normalizzazione. Dal punto di vista dei mercati azionari, tali dati saranno registrati nelle statistiche come estremamente positivi, seppure talvolta instabili. Alcuni mercati azionari, tra cui anche quello svizzero, hanno raggiunto nuovi massimi. La concomitanza di vari elementi, quali i progressi sul fronte della vaccinazione, il sostegno della politica monetaria e fiscale, le prospettive economiche più promettenti e la crescita dei profitti aziendali al di sopra della media, fornisce attualmente un terreno fertile per i mercati azionari in piena espansione. L’esuberanza dei mercati viene frenata dalle continue discussioni sull’evoluzione dell’inflazione e sulla futura impostazione della politica monetaria. Quest’ultima potrebbe inasprirsi prima di quanto generalmente supposto. Le banche centrali sono sorprese dal dinamismo della ripresa economica e dall’orientamento dell’inflazione. Tuttavia, sottolineano ancora la presenza di effetti straordinari temporanei, come problemi di approvvigionamento, costi di trasporto e prezzi delle materie prime più elevati, che credono essere alla base di questo sviluppo.

I rendimenti delle obbligazioni, però, sono aumentati in diverse zone. Negli Stati Uniti i rendimenti dei titoli di Stato a 10 anni a fine maggio 2021 sono saliti fino al 1,74% e in Svizzera fino al -0,10%. Da allora la pressione al rialzo si è un po’ attenuata. L’incremento dei rendimenti è correlato alle prospettive economiche più promettenti. A causa dell’aumento dei tassi d’interesse, nel 2021 i mercati obbligazionari finora erano in rosso.

Fino a fine giugno 2021, Ascaro presenta un rendimento del 3,68 percento e un grado di copertura del 114,4 percento. La maggior parte degli adeguamenti alla nuova strategia d’investimento (si veda Ascaro News gennaio 2021) è stata attuata. La strategia continua ad essere caratterizzata da una quota azionaria prudente e da una parte consistente di immobili svizzeri. A livello tattico, gli investimenti in obbligazioni sono fortemente sottoponderati a favore della liquidità.

Ascaro Fondazione di previdenza nel confronto di mercato

Dopo la pubblicazione dei risultati annuali dei diversi istituti di previdenza arriva il momento dei paragoni. Su incarico di Tamedia, Weibel Hess & Partner AG ha effettuato per la sedicesima volta un confronto completo delle casse pensioni tra 28 istituti comuni aperti e fondazioni collettive. Oltre all’analisi degli investimenti dei capitali, degli accrediti di interessi, dei tassi di conversione e degli indicatori finanziari delle casse pensioni, è stato eseguito anche un test pratico con la richiesta anonima di offerte per aziende.

Il confronto mostra che, per quanto riguarda rendimento, tasso d’interesse e costi amministrativi, Ascaro presenta buoni risultati a lungo termine e spesso si trova perfino tra i migliori. I risultati del confronto confermano la validità del lavoro degli organi responsabili a beneficio dei destinatari e delle società affiliate. Le pubblicazioni di quest’anno sono disponibili sul nostro sito.

Assemblea dei delegati

Come l’anno scorso, anche quest’anno a causa del coronavirus l’Assemblea dei delegati si è tenuta in forma di webinar il 6 maggio 2021. Vi ha partecipato il 70% dei nostri delegati. I temi centrali sono stati il rendiconto del 2020 e gli eventi d’attualità.

Introduzione protocollo di accettazione digitale

Nel 2016, Ascaro ha trasferito all’applicazione GaraioREM tutti i dati immobiliari gestiti direttamente. Da allora, il programma di gestione immobiliare dell’azienda emergente Garaio AG di Berna è stato costantemente ampliato.

Alla fine di gennaio di quest’anno, è stata avviata l’introduzione dell’applicazione web «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» (protocollo di accettazione digitale) per appartamenti e locali commerciali. L’uso dell’applicazione permette agli amministratori di registrare in modo efficiente tutti i dati direttamente sul posto con dispositivi mobili, di firmare il protocollo elettronicamente con l’inquilino e di spedirlo immediatamente via e-mail. Dopo varie implementazioni l’applicazione è produttivamente in uso da maggio 2021. In ambito digitale è stato raggiunto un altro traguardo.

Basi tecniche LPP 2020

Per calcolare gli impegni di previdenza di una cassa pensione, sono necessarie informazioni biometriche, come la probabilità di morire, di diventare invalidi o di lasciare superstiti in caso di decesso. I principi LPP vengono rielaborati ogni 5 anni. I nuovi principi LPP 2020, pubblicati a metà dicembre 2020, si basano sui dati di 15 casse pensioni principali e coprono il periodo di osservazione 2015 – 2019. Eventuali effetti dovuti alla pandemia COVID-19 sull’aspettativa di vita attuale e futura o sulla probabilità di diventare invalidi non sono quindi considerati.

I dati pubblicati recentemente mostrano un continuo aumento dell’aspettativa di vita, tuttavia meno marcato del previsto. Inoltre, le probabilità di restare invalidi sono diminuite significativamente rispetto a quanto emerge dai principi di cinque anni fa, così come la probabilità in caso di decesso di lasciare un partner avente diritto a benefici.

Come probabilmente la maggior parte delle casse pensioni, attualmente Ascaro sta esaminando gli effetti sugli obblighi dell’applicazione dei nuovi principi LPP 2020. Il Consiglio di fondazione prenderà le sue decisioni nell’autunno 2021.

Ulteriore sviluppo dell’assicurazione invalidità

La revisione della legge per l’«ulteriore sviluppo dell’AI» è stata approvata dal Parlamento a giugno 2020 e la sua entrata in vigore è prevista per il 1° gennaio 2022. Tale revisione mira a rafforzare l’integrazione e a prevenire nel limite del possibile l’insorgenza di un’invalidità. L’accento è posto su un accompagnamento maggiore di bambini e giovani nonché di persone affette da malattie psichiche. Inoltre, il progetto sostituisce l’attuale modello di rendite con effetto soglia tramite un sistema di rendite lineare: ciò influirà sulle prestazioni del secondo pilastro.

Le modifiche valgono solo per il regime obbligatorio della LPP. Nell’ambito della previdenza sovraobbligatoria, che costituisce la maggior parte dei casi presso Ascaro, di principio non c’è alcun obbligo di adattamento. Tuttavia, con l’applicazione di diversi modelli la complessità aumenta. Pertanto, Ascaro sta verificando se l’applicazione del nuovo modello con il relativo adattamento del regolamento di previdenza risulta comunque sensata.

Courtage per i broker

I courtage delle casse pensioni sotto forma di provvigioni a favore dei broker rimangono molto controversi. Un articolo pubblicato nei giornali di Tamedia lo scorso maggio con il titolo «Versicherte zahlen Millionen für Broker» (Gli assicurati pagano milioni per i broker) aveva lo scopo di sollecitare l’imminente esame di una regolamentazione giuridica delle transazioni intermediarie (broker) in seno al Consiglio degli Stati. A metà giugno, tuttavia, la maggioranza del Consiglio degli Stati si è espressa contro una regolamentazione simile.

Ascaro si è sempre astenuta dal pagare courtage ricorrenti ai broker; una regolamentazione legale non avrebbe quindi alcun impatto sulla distribuzione della nostra Fondazione. Nonostante la mancanza di un canale di distribuzione, quello del «broker assicurativo», Ascaro ha registrato una buona crescita negli ultimi anni. Ciò si deve ad un pluriennale e cauto trattamento del mercato e al principio secondo cui «crescita sì, ma non a qualsiasi prezzo». Questo successo conferma agli organi responsabili che è giusto continuare a seguire la strada imboccata.

Riforma AVS/LPP

Dopo il Consiglio degli Stati, anche il Consiglio nazionale di principio ha accolto con favore la stabilizzazione dell’AVS. Il Parlamento ha anche accolto l’innalzamento dell’età di pensionamento (ora età di riferimento) per le donne da 64 a 65 anni. Le due Camere non sono d’accordo su altri punti, come il numero di anni di transizione delle donne con supplementi di compensazione, l’ammontare dell’aumento dell’IVA per il finanziamento supplementare e l’uso dei profitti della Banca nazionale provenienti dai tassi d’interesse negativi per stabilizzare il primo pilastro.

Il progetto torna al Consiglio degli Stati che appianerà le differenze. Poiché la riforma AVS è legata a un aumento dell’IVA, il popolo svizzero avrà l’ultima parola.

La Commissione della sicurezza sociale e della sanità (CSSS) del Consiglio nazionale ha discusso la riforma della LPP prima della pausa estiva. Con le sue decisioni provvisorie, la CSSS ha accettato a maggioranza il compromesso delle parti sociali e quindi il progetto del Consiglio federale. La Commissione prenderà una decisione in merito alle sue proposte finali dopo la pausa estiva. La CSSS si è espressa principalmente a favore dei seguenti parametri:

  • come finora, sono assicurati i collaboratori con un salario annuo superiore a 21’510 franchi (soglia d’entrata);
  • l’obbligo deve ora valere anche per i collaboratori che solo con più impieghi raggiungono i 21’510 franchi;
  • l’aliquota di conversione minima deve scendere dal 6,8% al 6%: per la compensazione, si erogherà un supplemento di rendita, che sarà finanziato in modo solidale con un ulteriore 0,5% del salario;
  • il risparmio per la terza età deve essere incrementato: deve iniziare già a 21 anni anziché a 25. Inoltre, la deduzione di coordinamento deve essere dimezzata.

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