Ihre berufliche
Vorsorge
in guten Händen

Ascaro News – Januar 2022

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Wieder positive Renditen im 2021

Gegen Vorjahresende hatten die Aktienmärkte die Durchbrüche bei der Entwicklung von Impfstoffen mit einem Kursfeuerwerk gefeiert. Diese positive Grundstimmung an den Märkten konnte sich für das ganze Jahr 2021 trotz vieler Risikofaktoren halten. Viele Aktienindizes erreichten im Jahresverlauf Allzeithochs. Zwar trübte das Virus zu Jahresende erneut massiv die Gemütslage, gleichzeitig boomt die Wirtschaft aber wie selten zuvor.

Diese gute Entwicklung war allerdings nur möglich, weil die Weltwirtschaft weiterhin durch Fiskalpakete und massive Interventionen der Zentralbanken gestützt wurde und noch wird. Nebenwirkungen dieser Massnahmen sind das andauernde tiefe Zinsniveau und das Wiedererwachen der Inflation.

Vor allem die Inflation feierte ein fulminantes Comeback! Nach Jahren mit niedriger oder fehlender Teuerung meldete sie sich in vielen Industriestaaten mit unerwarteter Heftigkeit zurück. So stieg die Inflation in den USA mit 6,8 Prozent auf den höchsten Stand seit fast 40 Jahren an. Aber auch der Euro-Raum verzeichnet rund 5 Prozent Preissteigerung. Auch wenn ein Teil des Anstiegs durch die Erholung der pandemiebedingten Preissenkungen aus dem Vorjahr erklärt werden kann, bleibt ungewiss, wie viel Preiskorrektur vorübergehend, wie viel permanent sein wird. In den USA und in Grossbritannien zeichnet sich nun eine Abkehr von der expansiven Geldpolitik ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt weiterhin auf dem Gaspedal. Solange sich die EZB nicht rührt, dürfte auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre bisherige Politik fortsetzen. Noch reagieren die Märkte gelassen. Sollte sich das ändern, wird die Volatilität an den Märkten stark steigen.

Der Schweizer Immobilienmarkt leidet kaum unter Corona. Wohnliegenschaften sind ungebremst bevorzugte Immobilienanlagen. Mit den positiven Wirtschaftsaussichten werden auch zukünftig Preissteigerungen erwartet. Büroliegenschaften hingegen verzeichnen negative Trends. Ascaro ist diesbezüglich wenig und gut alloziert. Digitalisierung und ESG-Themen nehmen im Immobilienbereich an Bedeutung zu. Überlegungen in der Objekt- und Portfoliostrategie werden in Bezug auf Sanierungsplanung, Verdichtung, CO2-Ausstoss, aber auch Wirtschaftlichkeit immer wichtiger.

In diesem trotz vieler Risikofaktoren günstigen Marktumfeld resultierte für die Ascaro eine positive Rendite von rund 6,0 Prozent, was den Deckungsgrad und damit die Wertschwankungsreserven weiter stärkt.

Weiterentwicklung der IV und Anpassung des Vorsorgereglements

Die Weiterentwicklung der IV (7. IV-Revision) ist am 1. Januar 2022 in Kraft getreten. Die Gesetzesrevision richtet sich hauptsächlich an drei Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Sie zielen in erster Linie darauf ab, die Betreuung der Betroffenen zu intensivieren, bereits bewährte Massnahmen auszuweiten und die Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärzteschaft und den Arbeitgebern zu verstärken.

Die wichtigste Massnahme bei Kindern ist die Aktualisierung der Geburtsgebrechenliste, die 1985 zum letzten Mal überarbeitet wurde. Ziel war es, die Liste an den aktuellsten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen. Verschiedene Krankheiten, die heute leicht behandelt werden können, wurden aus der Liste gestrichen und werden nun von der Krankenversicherung übernommen. Andere Erkrankungen werden lediglich unter einer neuen Position zusammengefasst und gehen weiterhin zulasten der IV.

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit gesundheitlichen, insbesondere psychischen Beeinträchtigungen werden gezielt Massnahmen ergriffen, um möglichst zu verhindern, dass sie mit einer IV-Rente ins Erwachsenenleben starten. Gezielte Unterstützung an den Übergängen von der Schulzeit zur Berufsausbildung und später in den Arbeitsmarkt hat deshalb Priorität. Das bedingt eine möglichst frühe Intervention bei dieser Zielgruppe.

Verschiedene neue Bestimmungen sollen die berufliche (Wieder-)Eingliederung von Personen mit psychischen Beeinträchtigungen verbessern, da letztere der häufigste Grund für eine IV-Rente sind. Die Beratung und Begleitung orientieren sich stärker an den Bedürfnissen und erfolgen kontinuierlicher und länger. Die Früherfassung wird ausgedehnt, damit die IV Unterstützung leisten kann, sobald sich eine Arbeitsunfähigkeit abzeichnet.

Die eigentliche Neuerung für alle Versicherten ist der Übergang zu einem stufenlosen Rentensystem, mit welchem Anreiz geschaffen wird, die Erwerbstätigkeit zu erhöhen. Im bisherigen Rentensystem mit vier Stufen ist es für viele IV-Rentnerinnen und -Rentner nicht attraktiv, mehr zu arbeiten, weil sich wegen Schwellen­effekten ihr verfügbares Einkommen nicht erhöht. Ab einem IV-Grad von 70 Prozent bleibt wie bisher eine ganze Rente zugesprochen.

Weil sich die Invalidenleistungen der Ascaro hauptsächlich im überobligatorischen Bereich befinden, haben die Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversi­cherung und die damit verbundenen Änderungen im BVG keinen direkten Einfluss auf die Leistungsparameter der Ascaro. Grundsätzlich und solange die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen nicht tangiert werden, können weiterhin die reglementarischen Leistungen ausgerichtet werden. Weil jedoch die Anwendung desselben Rentenmodells die Kommunikation, Verwaltung und Überwachung erleich­tert, hat der Stiftungsrat entschieden, das Vorsorgereglement analog und nur für neue Rentenansprüche gleichzusetzen. Bereits laufende IV-Leistungsfälle erfahren keine Anpassung und bleiben unverändert. Auf unserer Website finden Sie das neu geltende Vorsorgereglement.

Anpassungen der technischen Grundlagen und des technischen Zinses

Mitte Dezember 2020 sind die neuen technischen Grundlagen «BVG 2020» erschienen. Die darin enthaltenen biometrischen Informationen werden dazu benötigt, Vorsorgeverpflichtungen in Pensionskassen zu berechnen. Die aktuell verwendeten Grundlagen «BVG 2015» berücksichtigen somit nicht mehr die aktuellsten Beobachtungsperioden und -trends und sind deshalb durch die neuen Grundlagen abzulösen. Wie bereits in den «Ascaro News» vom August kommuniziert, hat sich der Stiftungsrat beraten und inzwischen die Umstellung auf die neuen Grundlagen beschlossen. Aus dieser Umstellung resultiert für Ascaro eine unvorhergesehene positive Bewertungsdifferenz.

Dieser Umstand veranlasste den Stiftungsrat, die Bilanz u. a. in Form einer weiteren Senkung des technischen Zinssatzes auf 1,25 Prozent zu stärken sowie die partielle Bildung einer Rückstellung für einen weiteren zukünftigen Senkungsschritt vorzusehen. Diese Rückstellung wird in den nächsten drei Jahren aufgebaut.

Dank der guten finanziellen Lage und dem ausserordentlichen, erfolgreichen Anlagejahr 2021 konnten zudem unsere Destinatäre zusätzlich begünstigt werden. Neben einer unterjährigen Leistungsverbesserung im 2021 erhalten sämtliche aktiven Versicherten zusätzlich 2,0 Prozent Zins auf ihrem Sparkapital gutgeschrieben. War ein aktiver Versicherter seit 31.12.2020 Mitglied der Ascaro, profitierte er 2021 von gesamthaft 5,5 Prozent Verzinsung (Vorjahr 2,0 Prozent).

Zins auf Sparkapitalien 2022

Der Stiftungsrat hat unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen den Zins für 2022 auf 2,0 Prozent festgelegt (Vorjahr: 2,0 Prozent + 3,5 Prozent Zusatzzins als Leistungsverbesserung). Die Verzinsung bei der Ascaro beträgt damit das Doppelte des BVG-Mindestzinssatzes, welcher vom Bundesrat unverändert auf 1,0 Prozent festgelegt wurde. Diese Höherverzinsung gilt sowohl für die obligatorischen wie auch für die überobligatorischen Vorsorgeguthaben. Damit hält Ascaro weiterhin an einer soliden, kontinuierlich hohen Verzinsung auf den Sparkapitalien der aktiven Versicherten fest.

Keine Teuerung auf Renten

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (September 2021 zu September 2020 mit Indexbasis Dez. 2015) beträgt die Teuerung +0,9 Prozent. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO prognostiziert für das Jahr 2021 eine Jahresteuerung von +0,5 Prozent (Stand September 2021). Der Konsens geht von einem temporären Effekt aus.

Für das oberste Organ steht die langfristige Sicherung der Renten an oberster Stelle. Mit dem anhaltend tiefen Zinsumfeld muss deshalb in den kommenden Jahren mit weiteren Senkungen des technischen Zinssatzes gerechnet werden. Dass der Stiftungsrat bei entsprechender finanzieller Lage auch an die Rentenberechtigten denkt, wurde im vergangenen September erneut bewiesen. Die Leistungsberechtigten der Ascaro haben mit der Oktober-Rente zusätzlich 1000 Franken ausbezahlt erhalten. Aus Sicht des Stiftungsrates ist eine allgemeine Anpassung der Renten unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen jedoch nicht angezeigt.

AHV- und BVG-Reform

Die Reform «AHV 21» soll die erste Säule der Altersvorsorge für die nächsten Jahre finanziell absichern. Im Zentrum stehen zwei Elemente: Das Rentenalter der Frauen soll neu ebenfalls bei 65 Jahren liegen, und die Mehrwertsteuer soll um 0,4 Prozentpunkte oder 1,4 Milliarden Franken pro Jahr erhöht werden. Die Volksabstimmung dürfte im kommenden September stattfinden. Weil sich mit der Babyboomer-Generation die Zahl der Rentenberechtigten stark erhöhen wird, werden die Ausgaben der AHV kräftig anwachsen. 2020 verteilte das Sozialwerk rund 45 Milliarden Franken. Gemäss der «Neuen Zürcher Zeitung» dürften es 2045 über 80 Milliarden Franken sein.

Die Vorlage der BVG-Reform «BVG 21» befindet sich im Parlament und wird aktuell in der ersten Kammer beraten, danach geht sie an den Ständerat. Mit der Reform sollen die Renten aus der 2. Säule gesichert, die Finanzierung gestärkt und die Absicherung von Teilzeitbeschäftigten – und damit insbesondere von Frauen – verbessert werden. Zu den vorgeschlagenen Massnahmen gehören die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes, die Senkung des Eintrittsalters für die BVG-Pflicht, die Reduktion des Koordinationsabzugs und die Anpassung der Altersgutschriften.

Grenzbeträge für das neue Jahr

Die Grenzbeträge für die obligatorische Vorsorge bleiben per 1. Januar 2022 unverändert.

AHV                 Bisher ab 2022
Maximale jährliche Altersrente CHF 28’680 CHF 28’680
Minimale jährliche Altersrente CHF 14’340 CHF 14’340
BVG Bisher ab 2022
Eintrittsschwelle CHF 21’510 CHF 21’510
Koordinationsabzug CHF 25’095 CHF 25’095
Maximal koordinierter Jahreslohn CHF 60’945 CHF 60’945
Minimal koordinierter Jahreslohn CHF   3’585 CHF   3’585
Maximal massgebender Jahreslohn CHF 86’040 CHF 86’040

Jede angeschlossene Unternehmung legt im Vorsorgeplan fest, wie das massgebende Salär bestimmt wird und welche Koordinationsregel zur Anwendung kommt. Die obigen Werte betreffen die gesetzlichen Grenzwerte gemäss BVG und können von denjenigen Ihrer Unternehmung abweichen.

Ascaro bietet neu Festhypotheken an

Seit Jahren gewähren wir unseren Destinatären sowie Dritten variable Hypotheken. Zudem erhalten Sie über die Hypotheken-Plattform der Valiant Bank AG bereits Zugang zu unseren attraktiven Angeboten im Bereich Festhypotheken. Neu erweitern wir unser Angebot um Festhypotheken für Wohnobjekte mit einem Hypothekarvolumen von mind. 500 000 resp. max. 1 500 000 Franken direkt durch die Geschäftsstelle der Ascaro. Mehr Informationen zu unserem Angebot finden Sie auf unserer Website. Sind Sie interessiert? Auskunft erteilt Ihnen gerne marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

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Rendements à nouveau positifs en 2021

A la fin de l’année dernière, les marchés des actions ont fêté les avancées dans la mise au point des vaccins avec une envolée des cours. Ce climat positif sur les marchés a pu se maintenir pendant toute l’année 2021 malgré les nombreux facteurs de risques. Beaucoup d’indices boursiers ont atteint des records absolus au cours de l’année. Si le virus a à nouveau obscurci l’atmosphère à la fin de l’année, l’économie est en même temps plus que jamais florissante.

Cette évolution favorable n’a toutefois été possible que parce que l’économie mondiale a été et est toujours soutenue par des mesures fiscales et une intervention massive des banques centrales. Les effets accessoires de ces mesures sont le niveau toujours très bas des taux d’intérêt ainsi que le réveil de l’inflation.

C’est surtout l’inflation qui a fait un retour fulgurant! Après des années où elle a été faible ou inexistante, elle est repartie avec une vigueur inattendue dans de nombreux pays industrialisés. Avec 6,8 pour cent, l’inflation a atteint aux USA son niveau le plus élevé depuis presque 40 ans. Mais la zone euro a enregistré elle aussi une augmentation des prix d’environ 5 pour cent. Même si une partie de cette augmentation peut s’expliquer par le rétablissement des prix qui avaient baissé à cause de la pandémie, on ne sait pas quels ajustements seront provisoires et quels ajustements seront définitifs. Aux USA et en Grande-Bretagne se dessine maintenant un renoncement à la politique monétaire expansionniste. La Banque centrale européenne (BCE) garde le pied sur l’accélérateur. Tant que la BCE ne bouge pas, la Banque nationale suisse (BNS) devrait poursuivre sa politique actuelle. Les marchés réagissent encore calmement. Si cela devait changer, la volatilité sur les marchés augmenterait fortement.

Le marché suisse de l’immobilier ne souffre guère du coronavirus. Les immeubles résidentiels constituent des placements immobiliers qui ont toujours autant la cote. Grâce aux perspectives conjoncturelles positives, on s’attend à une hausse des prix. Les bâtiments commerciaux affichent par contre des tendances négatives. Ascaro n’en possède pas beaucoup mais tout va bien dans ce domaine. La numérisation et les thèmes ESG gagnent en importance dans le domaine immobilier. Les considérations relatives à la planification des rénovations, à la densification, aux émissions de CO2 mais aussi à la rentabilité occupent une place toujours plus importante dans la stratégie du portefeuille des biens immobiliers.

Dans cet environnement de marché favorable en dépit des nombreux facteurs de risque, Ascaro a affiché un rendement positif d’environ 6,0 pour cent, ce qui renforce son taux de couverture et par conséquent ses réserves de fluctuation de valeur.

Développement continu de l’AI et adaptation du règlement de prévoyance

Le développement continu de l’AI (7e révision de l’AI) est entré en vigueur le 1er janvier 2022. La révision de la loi se concentre sur trois groupes cibles: les enfants, les jeunes adultes et les personnes atteintes dans leur santé psychique. Elle vise en premier lieu à intensifier le suivi des personnes concernées, à étendre des mesures qui ont déjà fait leurs preuves et à renforcer la collaboration avec les médecins traitants et les employeurs.

La principale mesure qui concerne les enfants est l’actualisation de la liste des infirmités congénitales révisée pour la dernière fois en 1985. Le but était d’adapter la liste à l’état actuel des connaissances scientifiques. Certaines maladies qu’il est aujourd’hui facile de traiter ont été retirées de la liste et sont désormais prises en charge par l’assurance-maladie. D’autres affections sont simplement regroupées sous une seule position et restent à la charge de l’AI.

Des mesures ciblées sont mises en place pour les adolescents et les jeunes adultes atteints dans leur santé, notamment psychique, pour éviter qu’ils touchent une rente d’invalidité dès leur entrée dans la vie adulte. Améliorer les transitions entre scolarité obligatoire et formation professionnelle, puis plus tard entre formation professionnelle et marché du travail est une priorité. En ce sens, il s’agit d’intervenir le plus vite possible auprès de ce public.

Plusieurs nouvelles dispositions visent à améliorer la (ré)insertion professionnelle des personnes atteintes dans leur santé psychique, ces troubles étant la cause la plus fréquente de l’octroi d’une rente AI. Les prestations de conseil et de suivi sont davantage adaptées aux besoins des assurés avec une augmentation de leur continuité et de leur durée. La détection précoce sera étendue afin que l’AI puisse fournir un soutien dès que les premiers signes annonçant une incapacité de travail se manifestent.

Le principal changement pour tous les assurés est le passage à un nouveau système de rentes linéaire destiné à encourager l’augmentation du taux d’occupation. Dans l’ancien système de rentes à quatre paliers, il n’est pas intéressant, pour un grand nombre de bénéficiaires d’une rente AI, de travailler plus, parce que leur salaire disponible n’augmente pas en raison des effets de seuil. A partir d’un degré d’invalidité de 70 pour cent, c’est toujours la rente entière qui est versée.

Compte tenu du fait que les prestations d’invalidité d’Ascaro concernent essentiellement le domaine surobligatoire, la révision de la loi fédérale sur l’assurance-invalidité et les modifications qui en résultent dans la LPP n’ont pas d’influence directe sur les paramètres des prestations d’Ascaro. En principe et tant que les prestations prescrites par la loi ne sont pas affectées, les prestations réglementaires peuvent continuer à être versées. Mais étant donné que l’application d’un seul et même modèle de rente facilite la communication, la gestion et la supervision, le conseil de fondation a décidé de procéder de manière analogue dans le cadre du règlement de prévoyance et uniquement pour de nouveaux droits à une rente. Les cas de prestations AI déjà en cours ne sont pas réadaptés et leurs montants restent les mêmes. Vous trouverez le nouveau règlement de prévoyance en vigueur sur notre site Web.

Adaptations des bases techniques et du taux d’intérêt technique

Les nouvelles bases techniques «LPP 2020» ont été publiées mi-décembre 2020. Les informations biométriques qui y figurent sont nécessaires pour calculer les engagements de prévoyance des caisses de pension. Les bases «LPP 2015» actuellement utilisées ne tiennent par conséquent plus compte des périodes d’observation et des tendances les plus récentes et doivent donc être remplacées par les nouvelles bases. Comme nous vous l’avions déjà indiqué dans l’«Ascaro News» du mois d’août, le conseil de fondation s’est penché sur la question et a décidé dans l’intervalle d’utiliser désormais les nouvelles bases. Il en résulte pour Ascaro une différence d’évaluation positive imprévue.

Cette circonstance a incité le conseil de fondation à consolider le bilan, entre autres sous la forme d’une nouvelle baisse du taux d’intérêt technique à 1,25 pour cent et à prévoir la constitution partielle d’une provision pour une nouvelle étape de baisse à l’avenir. Cette provision sera constituée au cours des trois prochaines années.

Grâce à la bonne situation financière et à l’année de placement exceptionnelle 2021, nos destinataires ont en outre pu bénéficier d’avantages supplémentaires. En plus d’une amélioration des prestations en cours d’année 2021, tous les assurés actifs se verront créditer un intérêt supplémentaire de 2,0 pour cent sur leur capital d’épargne. Si un assuré actif était membre d’Ascaro depuis le 31.12.2020, il a bénéficié en 2021 d’un intérêt total de 5,5 pour cent (année précédente: 2,0 pour cent).

Intérêts sur les capitaux d’épargne 2022

Compte tenu des conditions-cadres légales, le conseil de fondation a fixé l’intérêt pour 2022 à 2,0 pour cent (année précédente: 2,0 pour cent + 3,5 pour cent d’intérêt supplémentaire pour améliorer les prestations versées). Le taux d’intérêt servi par Ascaro est ainsi deux fois plus important que le taux d’intérêt minimal LPP à nouveau fixé par le Conseil fédéral à 1,0 pour cent. Cette rémunération plus élevée s’applique tant aux avoirs de prévoyance obligatoires que surobligatoires. Ascaro continue donc à verser un intérêt toujours élevé et solide sur le capital d’épargne des assurés actifs.

Pas de renchérissement sur les rentes

En comparaison avec la même période de l’année précédente (septembre 2021 par rapport à septembre 2020 avec l’indice de base de déc. 2015), le renchérissement est de +0,9 pour cent. Le secrétariat d’Etat à l’économie SECO prévoit pour 2021 un renchérissement annuel de +0,5 pour cent (état: septembre 2021). Le consensus part de l’idée d’un effet temporaire.

La priorité pour l’organe suprême est de garantir le versement des rentes sur le long terme. C’est pourquoi on doit s’attendre ces prochaines années, en raison du niveau toujours bas des taux d’intérêt, à de nouvelles baisses du taux d’intérêt technique. Le conseil de fondation a à nouveau prouvé en septembre que lorsque la situation financière le permet, il pense aussi aux bénéficiaires de rente à qui il a versé 1000 francs en plus avec leur rente du mois d’octobre. Il est toutefois d’avis qu’une adaptation générale des rentes n’est pas indiquée compte tenu des conditions-cadres.

Réforme de l’AVS et de la LPP

La réforme «AVS 21» a pour but de garantir financièrement ces prochaines années le premier pilier de la prévoyance vieillesse. Deux éléments sont au centre de cette réforme: l’âge de la retraite des femmes doit lui aussi être de 65 ans et la taxe sur la valeur ajoutée doit être relevée de 0,4 point de pourcentage, c’est-à-dire 1,4 milliard de francs. Le scrutin devrait avoir lieu en septembre prochain. Etant donné que le nombre de bénéficiaires va fortement s’accroître avec la génération des baby-boomers, les charges de l’AVS vont considérablement augmenter. En 2020, l’assurance sociale a versé environ 45 milliards de francs. D’après la «Neue Zürcher Zeitung», ce montant devrait, en 2045, dépasser les 80 milliards de francs.

Le projet de réforme de la LPP «LPP 21» est actuellement au parlement. La première chambre est en train de le traiter puis il sera examiné par le Conseil des Etats. La réforme doit permettre de garantir les rentes du 2e pilier, de renforcer le financement et d’améliorer la couverture des employés à temps partiel et donc en particulier celle des femmes. Font partie des mesures proposées l’adaptation du taux de conversion minimum, l’abaissement de l’âge d’entrée pour l’assujettissement à la LPP, la réduction de la déduction de coordination et l’adaptation des bonifications de vieillesse.

Montant limites pour la nouvelle année

Les montant limites pour la prévoyance obligatoire restent inchangés au 1er janvier 2022.

AVS                  Jusque Dès 2022
Rente de vieillesse annuelle maximum CHF 28’680 CHF 28’680
Rente de vieillesse annuelle minimum CHF 14’340 CHF 14’340
LPP Jusque Dès 2022
Seuil d’entrée CHF 21’510 CHF 21’510
Déduction de coordination CHF 25’095 CHF 25’095
Salaire annuel coordonné maximum CHF 60’945 CHF 60’945
Salaire annuel coordonné minimum CHF   3’585 CHF   3’585
Salaire annuel déterminant maximum CHF 86’040 CHF 86’040

Chaque entreprise affiliée définit dans le plan de prévoyance la manière dont le salaire déterminant est fixé et quelle est la règle de coordination qui s’applique. Les valeurs ci-dessus concernent les montant limites légaux LPP et peuvent différer de ceux de votre entreprise.

Ascaro propose désormais prêts hypothécaires à taux fixe

Depuis des années, nous accordons à nos bénéficiaires ainsi qu’à des tiers des hypothèques variables. Vous avez également déjà accès, via la plateforme hypothécaire de la Banque Valiant SA, à nos offres attrayantes de prêts hypothécaires à taux fixe pour des logements. Nous élargissons notre offre de taux hypothécaires pour les logements avec un volume hypothécaire d’au moins 500 000 francs et d’au maximum 1 500 000 francs directement par le biais du secrétariat d’Ascaro. Vous trouverez plus d’informations concernant cette offre sur notre site Internet. Cela vous intéresse? Pour en savoir plus, écrivez à marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Positive returns again in 2021

Towards the end of the previous year, the stock markets had celebrated the breakthroughs in the development of vaccines with skyrocketing prices. Despite many risk factors, this positive basic mood on the markets was maintained for the whole of 2021. Many share indices reached all-time highs over the course of the year. While the virus once again really dampened the mood at the end of the year, at the same time the economy is booming as it rarely has before.

However, this positive development was only possible because the global economy has been and is still being supported by fiscal stimulus packages and massive intervention by central banks. The side effects of these measures are the continuing low interest rates and the return of inflation.

The latter, in particular, made an impressive comeback! After years of low or no inflation, it returned with unexpected intensity in many industrialised countries. For instance, inflation in the USA rose to 6.8 %, the highest level in almost 40 years. But the euro area also recorded a price increase of around 5 %. Although part of the rise can be explained by the recovery following the price cuts due to the pandemic in the previous year, it remains uncertain how much of the price adjustment will be temporary and how much permanent. In the USA and the UK, there are now signs that they are about to turn away from expansionary monetary policy. The European Central Bank (ECB) still has its foot on the accelerator. As long as the ECB does not make a move, the Swiss National Bank (SNB) is also likely to continue its current policy. The markets are still responding calmly. If that changes, volatility on the markets will rise sharply.

The Swiss real estate market is hardly suffering from the coronavirus pandemic. Residential properties are still the preferred real estate investments. With the positive economic outlook, price rises are also expected in the future. Office buildings, on the other hand, are experiencing negative trends. Ascaro is not very allocated and well-allocated respectively in this respect. Digitisation and ESG issues are gaining in importance in the real estate sector. Considerations in the property and portfolio strategy are becoming increasingly important in terms of reconstruction planning, densification, carbon emissions, but also cost-effectiveness.

In this market environment, which is favourable despite the many risk factors, Ascaro achieved a positive return of around 6.0 %, which further strengthens the coverage ratio and thus the fluctuation reserves.

Further development of invalidity insurance (IV) and amendment of the Pension Fund Regulations

The further development of IV (7th IV revision) entered into force on 1 January 2022. The revision of the legislation is mainly aimed at three target groups: children, young people and people with mental impairments. They are primarily aimed at intensifying the care provided to those affected, extending measures that have already proven to be effective and strengthening cooperation with treating physicians and employers.

The most important measure where children are concerned is updating the list of birth defects, which was last revised in 1985. The aim was to adapt the list to the latest state of scientific knowledge. Various diseases that can be easily treated today have been removed from the list and are now covered by health insurance. Other diseases are only grouped under a new position and continue to be borne by IV.

Targeted measures are being taken for young people and young adults with health problems, especially mental impairments, to prevent them from starting their adult life with an invalidity pension if at all possible. Targeted support for the transition from school to vocational training and later into the labour market is therefore a priority. This requires intervention in this target group as early as possible.

Several new provisions are intended to improve the occupational (re-)integration of people with mental health impairments, since the latter are the most common reason for an invalidity pension. The advisory and support services are more closely tailored to the needs and are provided more continuously and for longer periods. Early detection will be extended, so that IV can provide support as soon as an incapacity for work becomes apparent.

The real innovation for all insured persons is the transition to a variable pension system, which creates an incentive to work more. In the current four-tier pension system, many IV pensioners do not find it attractive to work more because their disposable income does not increase due to threshold effects. As before, a full pension is awarded for a degree of disability of 70 per cent or more.

Because Ascaro’s disability benefits are mainly in the extra-mandatory sector, the revision of the Invalidity Insurance Act and the related amendments to OPA have no direct influence on Ascaro’s benefit parameters. In principle, and as long as the statutory benefits are not affected, the benefits provided for under the regulations can continue to be paid. However, because the application of the same pension model facilitates communication, management and monitoring, the Board of Trustees has decided to equate the pension scheme analogously and only for new pension entitlements. Existing IV benefit cases will not be adjusted and will remain unchanged. On our website, you will find the new Pension Fund Regulations.

Adjustments to the technical principles and the technical interest rate

The new basic technical principles for “BVG 2020” were published in mid-December 2020. The biometric information contained therein is needed to calculate pension obligations in pension funds. The currently used basic principles “BVG 2015” therefore no longer take into account the latest observation periods and trends, and must therefore be replaced by the new principles. As already communicated in the August issue of “Ascaro News”, the Board of Trustees has discussed this matter and has now decided to switch to the new principles. This change will result in an unforeseen positive valuation difference for Ascaro.

This led the Board of Trustees to strengthen the balance sheet in the form of a further reduction of the technical interest rate to 1.25 %, as well as the partial formation of a provision for a further reduction step in future. This provision will be built up over the next three years.

By reason of the good financial situation and the extraordinary, successful investment year 2021, our members also benefited. In addition to an improvement in benefits during the year, all active insured persons will receive an additional 2.0 % interest on their savings capital in 2021. If an active insured person has been a member of Ascaro since 31 December 2020, he or she will benefit from a total interest rate of 5.5 % in 2021 (previous year 2.0 %).

Interest on savings capital in 2022

Taking into account the legal framework conditions, the Board of Trustees has set the interest rate for 2022 at 2 % (previous year: 2.0 % + 3.5 % additional interest as an improvement to benefits). The interest rate for Ascaro is thus twice the OPA minimum interest rate, which has been set by the Federal Council at the same rate of 1 %. This higher interest rate applies to both compulsory and voluntary retirement assets. This means that Ascaro continues to maintain a solid, continuously high interest rate on the savings capital of active insured persons.

No inflation on pensions

Compared to the same month of the previous year (September 2021 vs. September 2020 with index base Dec. 2015), inflation amounts to +0.9 %. The State Secretariat for Economic Affairs (SECO) forecasts annual inflation of +0.5 % for 2021 (as of September 2021). The consensus is that the effect will be temporary.

For the supreme body, the long-term safeguarding of pensions is paramount. With the continued low interest rate environment, further reductions in the technical interest rate must therefore be expected in the coming years. Last September, it was once again proved that the Board of Trustees also thinks of the pensioners, given the appropriate financial situation. The beneficiaries insured with Ascaro received an additional 1,000 francs with their October pension. From the point of view of the Board of Trustees, however, it is not appropriate to adjust pensions in general, taking into account the framework conditions.

Reform of the Old-age and Survivors’ Insurance (OASI) and the Occupational Pensions Act (OPA)

The “AHV 21” reform is intended to provide financial cover for the first pillar of retirement provision for the next few years. It is centred around two elements: the women’s retirement age is now also expected to be 65, and VAT is to be increased by 0.4 percentage points, or 1.4 billion francs per year. The popular vote is expected to take place this coming September. Because the baby boomer generation is approaching retirement age, this will significantly increase the number of pensioners and spending by OASI will increase sharply. In 2020, the social institution distributed around 45 billion francs. According to the “Neue Zürcher Zeitung”, this figure is expected to be more than 80 billion francs in 2045.

The OPA reform “BVG 21” bill is before Parliament and is currently being debated in the first chamber, after which it will be put to the Council of States. The reform aims to guarantee pensions from the 2nd pillar, strengthen financing and provide greater protection to part-time workers – and thus especially women. The proposed measures include the adjustment of the minimum conversion rate, the reduction of the starting age for the OPA obligation, the reduction of the coordination deduction and the adjustment of the retirement credits.

Limits for the new year

The limits for mandatory occupational benefits provision remain unchanged as of 1 January 2022.

OASI                 Previously From 2022 onwards
Maximum annual retirement pension CHF 28,680 CHF 28,680
Minimum annual retirement pension CHF 14,340 CHF 14,340
OPA Previously From 2022 onwards
Entry threshold CHF 21,510 CHF 21,510
Coordination deduction CHF 25,095 CHF 25,095
Maximum coordinated annual salary CHF 60,945 CHF 60,945
Minimum coordinated annual salary CHF   3,585 CHF   3,585
Maximum authoritative annual salary CHF 86,040 CHF 86,040

Each affiliated company defines in the pension plan how the authoritative salary is determined and which coordination rule applies. The above values relate to the statutory limits according to OPA and may differ from those of your company.

Ascaro is now offering fixed-rate mortgages

We have been providing variable-rate mortgages to our beneficiaries and third parties for years. In addition, you already have access to our attractive offers in the area of fixed-rate mortgages via the Valiant Bank AG mortgage platform. We are now expanding our service to include fixed-rate mortgages for residential properties with a mortgage volume of at least CHF 500,000 or a maximum of CHF 1,500,000 directly through the Ascaro office. You will find more information about our services on our website. Have we aroused your interest? For more information, please send an e-mail to marlene.zingg@ascaro.ch.

 


 

In questo numero (PDF):

 

Rendimenti nuovamente positivi nel 2021

Verso la fine dell’anno scorso i mercati azionari hanno celebrato il successo nello sviluppo dei vaccini con un’impennata dei corsi. L’umore positivo sui mercati si è protratto per tutto il 2021, nonostante i numerosi fattori di rischio. Nel corso dell’anno, molti indici azionari hanno raggiunto massimi storici. Alla fine dell’anno il virus ha di nuovo pesantemente influito sullo stato d’animo, allo stesso tempo però l’economia è in piena espansione, come raramente osservato in passato.

Il buon andamento è stato possibile solo perché l’economia mondiale ha continuato e continua tuttora a essere sostenuta da pacchetti fiscali e interventi massicci delle banche centrali. Gli effetti collaterali di queste misure sono il persistente livello basso dei tassi d’interesse e una nuova ripresa dell’inflazione.

Il ritorno dell’inflazione, in particolare, ha fatto il botto. Il rincaro, che per anni è stato basso o nullo, ora torna con un’inaspettata intensità in molti Stati industriali. Negli USA l’inflazione vola così al 6,8 per cento, raggiungendo un livello che non si vedeva da quasi 40 anni. Ma anche nella zona euro si registra un aumento dei prezzi di circa il 5 per cento. L’incremento è in parte riconducibile alla ripresa della riduzione dei prezzi dell’anno precedente causato dalla pandemia. Resta tuttavia da capire fino a che punto la correzione dei prezzi sarà permanente. Negli USA e in Gran Bretagna si delinea un allontanamento dalla politica monetaria espansiva. La Banca centrale europea (BCE) continua a premere sull’acceleratore. Fintanto che la BCE non si muove, anche la Banca nazionale svizzera (BNS) proseguirà con la sua attuale politica. Al momento la reazione dei mercati è ancora pacata. Un eventuale cambiamento farebbe aumentare bruscamente la volatilità sui mercati.

Il mercato immobiliare svizzero non ha risentito della crisi da coronavirus: gli immobili residenziali restano l’investimento immobiliare preferito e le ottime prospettive economiche lasciano prevedere ulteriori futuri aumenti dei prezzi. Per contro, gli immobili ad uso ufficio registrano un trend decisamente negativo. I pochi investimenti di Ascaro in questo settore sono ben allocati. La digitalizzazione e le tematiche ESG acquisiscono sempre più importanza in ambito immobiliare. Cresce l’importanza di riflessioni nella strategia immobiliare e relativa al portafoglio che tengano conto dei piani di risanamento, della densificazione, dell’emissione di CO2, ma anche dell’economicità.

Grazie al contesto di mercato così favorevole, malgrado i numerosi fattori di rischio, Ascaro ha conseguito un rendimento positivo di circa 6,0 per cento, rafforzando così ulteriormente il grado di copertura e quindi le riserve di fluttuazione.

Ulteriore sviluppo dell’AI e adeguamento del regolamento di previdenz

L’ulteriore sviluppo dell’AI (7a revisione AI) è entrato in vigore il 1° gennaio 2022. La revisione di legge si rivolge principalmente ai seguenti tre gruppi target: bambini, giovani e persone affette da malattie psichiche. Lo scopo principale consiste nell’intensificare l’accompagnamento degli interessati, estendere provvedimenti collaudati e approfondire la collaborazione con medici curanti e datori di lavoro.

Per i bambini, il provvedimento fondamentale riguarda l’aggiornamento dell’elenco delle infermità congenite, la cui ultima rielaborazione risale al 1985. L’obiettivo era di adeguare l’elenco allo stato più attuale delle conoscenze scientifiche. Sono state cancellate dall’elenco alcune malattie che ora si possono curare in modo semplice e vengono dunque prese a carico dall’assicurazione malattie. Altre sono semplicemente riassunte sotto una nuova posizione e continuano a essere a carico dell’AI.

Per giovani e giovani adulti affetti da malattie, in particolare da disturbi psichici, si adottano misure mirate, così da impedire il più possibile che inizino la vita adulta da beneficiari di una rendita AI. La priorità va pertanto a un sostegno mirato nelle fasi di transizione dalla scuola alla formazione professionale e successivamente da questa al mercato del lavoro. Quindi è fondamentale che l’intervento in questo gruppo target avvenga il prima possibile.

Diverse nuove disposizioni sono volte a facilitare un (re)inserimento professionale delle persone affette da malattie psichiche, in quanto queste rappresentano il motivo più frequente per l’attribuzione di una rendita AI. La consulenza e l’accompagnamento saranno incentrati maggiormente sulle esigenze individuali e saranno più costanti nonché prolungati. Un ampliamento del rilevamento tempestivo permetterà all’AI di intervenire non appena si delinea un’incapacità al lavoro.

Il vero e proprio cambiamento che riguarda tutti gli assicurati è il passaggio a un sistema di rendite lineare volto ad incentivare l’esercizio di un’attività lucrativa. L’attuale sistema di rendite a quattro livelli non motiva i beneficiari di rendita AI a lavorare di più, poiché con gli effetti soglia il loro reddito disponibile non aumenta. A partire da un grado d’invalidità del 70 per cento continuerà a essere concessa una rendita intera.

Considerato che le prestazioni d’invalidità di Ascaro riguardano soprattutto l’ambito sovraobbligatorio, la revisione della legge federale sull’assicurazione per l’invalidità e i conseguenti cambiamenti legati alla LPP non esercitano alcuna influenza diretta sui parametri delle prestazioni di Ascaro. In linea di massima e fino a quando non saranno interessate le prestazioni prescritte per legge, le prestazioni regolamentari potranno continuare a essere versate. Tuttavia, poiché l’applicazione di un modello di rendita unitario facilita la comunicazione, l’amministrazione e la vigilanza, il Consiglio di fondazione ha deciso di uniformare il regolamento di previdenza in modo analogo, ma solo per i nuovi diritti alla rendita. I casi AI già in corso non subiscono alcuna modifica e rimangono invariati. Il nuovo regolamento di previdenza vigente è disponibile sul nostro sito internet.

Adeguamento delle basi tecniche e del tasso d’interesse tecnico

A metà dicembre sono state pubblicate le nuove basi tecniche «LPP 2020» che contengono le informazioni biometriche necessarie per calcolare gli impegni di previdenza nelle casse pensioni. Le basi «LPP 2015» attualmente in uso non tengono più conto dei periodi e trend di osservazione più attuali e vanno pertanto sostituite con le nuove basi. Come già comunicato nelle «Ascaro News» dello scorso agosto, il Consiglio di fondazione ha discusso e nel frattempo deciso il passaggio alle nuove basi. Per Ascaro ciò comporta un’imprevista differenza positiva di valutazione.

Questa circostanza ha spinto il Consiglio di fondazione a rafforzare il bilancio, tra l’altro applicando un’ulteriore riduzione del tasso d’interesse tecnico all’1,25 per cento, nonché la formazione parziale di un accantonamento per un’ulteriore futura fase di riduzione del tasso tecnico. Questa disposizione sarà costruita nei prossimi tre anni.

Grazie ai profitti provenienti dalla buona situazione finanziaria e dello straordinario successo dell’anno di investimento 2021, tutti i nostri beneficiari potranno partecipare ad un miglioramento di prestazioni.  Oltre al miglioramento delle prestazioni nel corso dell’anno, tutti gli assicurati attivi riceveranno nel 2021 un interesse supplementare dell’2,0 per cento sul loro capitale di risparmio. Se un assicurato attivo è membro dell’Ascaro dal 31 dicembre 2020, nel 2021 beneficerà di un tasso d’interesse complessivo del 5,5 per cento (anno precedente 2,0 per cento).

Tasso d’interesse sui capitali di risparmio per il 2022

In considerazione delle condizioni quadro legali, il Consiglio di fondazione ha fissato il tasso d’interesse per il 2022 al 2,0 per cento (anno precedente: 2,0 per cento + 3,5 per cento di tasso d’interesse supplementare come miglioramento delle prestazioni). Il tasso d’interesse di Ascaro ammonta pertanto al doppio del tasso d’interesse minimo LPP, che il Consiglio federale ha mantenuto invariato all’1,0 per cento. Tale remunerazione si applica agli averi di previdenza del regime sia obbligatorio che sovraobbligatorio. In questo modo Ascaro continua a garantire una remunerazione solida e costantemente elevata sui capitali di risparmio degli assicurati attivi.

Nessun rincaro sulle rendite

Su base mensile (settembre 2021 contro settembre 2020 con base dell’indice dic. 2015) il rincaro ammonta a +0,9 per cento. La Segreteria di Stato dell’economia SECO per il 2021 si attende un rincaro annuo di +0,5 per cento (stato settembre 2021). Il consenso presuppone un effetto temporaneo.

Per l’organo massimo risulta di primaria importanza garantire le rendite a lungo termine. Visto il perdurare del livello basso dei tassi d’interesse, nei prossimi anni c’è da aspettarsi un ulteriore calo del tasso d’interesse tecnico. A settembre il Consiglio di fondazione ha dimostrato ancora una volta che, quando la situazione finanziaria lo consente, pensa anche ai beneficiari di rendite. Con il versamento della rendita di ottobre, i beneficiari di rendite di Ascaro hanno ricevuto un supplemento di 1000 franchi. Il Consiglio di fondazione non ritiene tuttavia necessario alcun adeguamento generale delle rendite in considerazione delle condizioni quadro.

Riforma AVS e LPP

L’obiettivo della riforma «AVS 21» è assicurare finanziariamente per i prossimi anni il primo pilastro della previdenza per la vecchiaia. I due elementi centrali sono: portare l’età di pensionamento a 65 anni anche per le donne e aumentare l’imposta sul valore aggiunto di 0,4 punti percentuali o 1,4 miliardi di franchi all’anno. La votazione popolare si terrà probabilmente il prossimo settembre. Il forte incremento di aventi diritto alle rendite dovuto alla generazione dei baby boomer comporterà uscite massicce per l’AVS. Nel 2020 l’assicurazione sociale ha versato circa 45 miliardi di franchi. La «Neue Zürcher Zeitung» stima che nel 2045 la somma supererà gli 80 miliardi di franchi.

Il progetto della riforma «LPP 21» è in deliberazione del Parlamento in Consiglio nazionale, dopodiché passerà al Consiglio degli Stati. Con la riforma si intende garantire le rendite del 2° pilastro, rafforzare il finanziamento e migliorare la copertura assicurativa dei lavoratori a tempo parziale, e quindi in particolare delle donne. Tra le misure proposte figurano l’adeguamento dell’aliquota minima di conversione, la riduzione della soglia d’entrata LPP, la riduzione della deduzione di coordinamento e l’adeguamento degli accrediti di vecchiaia.

Importi limite per il nuovo anno

Gli importi limite per la previdenza obbligatoria al 1° gennaio 2022 restano invariati.

AVS                  Finora Dal 2022
Massima rendita di vecchiaia annua CHF 28’680 CHF 28’680
Minima rendita di vecchiaia annua CHF 14’340 CHF 14’340
LPP Finora Dal 2022
Soglia d’entrata CHF 21’510 CHF 21’510
Deduzione di coordinamento CHF 25’095 CHF 25’095
Salario coordinato massimo CHF 60’945 CHF 60’945
Salario coordinato minimo CHF 3’585 CHF 3’585
Salario determinante massimo CHF 86’040 CHF 86’040

Ogni azienda affiliata definisce nel piano previdenziale in che modo è stabilito il salario determinante e quale regola di coordinamento viene applicata. I valori citati riguardano i valori limite legali secondo la LPP e possono differire da quelli della vostra azienda.

Novità Ascaro: offerta di ipoteche fisse

Da diversi anni accordiamo ipoteche variabili ai nostri destinatari e a terzi. Inoltre, con la piattaforma ipotecaria di Valiant Bank SA potete accedere da subito alle nostre interessanti offerte nell’ambito delle ipoteche fisse. La nostra offerta è stata ampliata con ipoteche fisse per beni immobili residenziali con un volume ipotecario di almeno 500 000 e di massimo 1 500 000 franchi direttamente tramite la sede amministrativa di Ascaro. Troverete maggiori dettagli sulla nostra offerta sul nostro sito web. Abbiamo suscitato il vostro interesse? In tal caso non esitate a contattare marlene.zingg@ascaro.ch.

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