Ihre berufliche
Vorsorge
in guten Händen

Ascaro News – Januar 2021

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In dieser Ausgabe (PDF):

 

Achterbahnfahrt an den Kapitalmärkten

Das Anlagejahr 2020 war kein Jahr für schwache Nerven. Nach ruhigem Start hatte spätestens ab Ende Februar das sich rasch ausbreitende und neuartige Coronavirus das Geschehen rund um den Globus im Griff und dominierte die Finanzmärkte, wirkungsvoll «unterstützt» durch den überraschenden Ölpreis-Crash. Die Unsicherheiten über die konjunkturellen Auswirkungen des weltweiten Stillstands führten zu panikartigen Verkäufen und liessen die Aktienmärkte bis Mitte März komplett einbrechen. Dies führte zu Kursverlusten, wie sie in der Vergangenheit selten in einem solch kurzen Zeitraum zu beobachten waren. Und auch die Obligationenmärkte wurden aufgrund fehlender Liquidität in Mitleidenschaft gezogen. Was ab dem 2. Quartal folgte, findet Platz in den Geschichtsbüchern. Orchestriert von den Zentralbanken und Regierungen, führten die unkonventionellen Massnahmenpakete zu einer der stärksten Markterholungen der Geschichte. Auch von der 2. Welle der Pandemie liessen sich die Märkte nicht mehr beirren, sodass das Anlagejahr wiederum eine positive Rendite verzeichnete. Schweizer Immobilien zeigten zwei Gesichter. Der Wohnimmobilienmarkt zeigte sich recht krisenresistent und entwickelte sich stabil. Die schwierige Wirtschaftslage sowie das geringere Bevölkerungswachstum dürften das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage aber verstärken und zu höheren Leerständen führen. Anders bei den Gewerbeliegenschaften. Im Einzelhandel führte der COVID-Schock zu einer Beschleunigung struktureller Veränderungen – zu mehr Online-Käufen auf Kosten des stationären Handels. Weiter beeinflusst der Begriff «Homeoffice» den hiesigen Büromarkt. Ob die COVID-bedingte Veränderung des Arbeitsverhaltens nachhaltig ist, wird die Zukunft zeigen. Trotz der räumlich flexibleren Handhabung des Arbeitsumfelds zeigt die Krise erneut die Wichtigkeit und Notwendigkeit sozialer Kontakte. In diesem Auf und Ab resultierte für Ascaro eine positive Jahresrendite von rund 3,2% und vermochte den Deckungsgrad zu stärken.

Moderate Anpassungen bei der Anlagestrategie

Im Rahmen einer durch das unabhängige Beratungsunternehmen c-alm begleiteten Studie zur Struktur und Entwicklung der Vorsorgeverpflichtungen einerseits und der dazu notwendigen Vermögensrendite andererseits (Asset-/Liability-Management), hat der Stiftungsrat die Anlagestrategie moderat und leicht risikoärmer angepasst. Die daraus entstehenden Erwartungswerte zu Rendite und Risiko stimmen somit optimal mit der langfristigen Verpflichtungsstruktur überein; sie sind auf finanzielle Stabilität ausgerichtet. Die Umsetzung der angepassten Strategie erfolgt schrittweise im Jahr 2021. Weiterführende Informationen finden Sie im neuen Anlagereglement auf unserer Website. Es ist gültig per 1. Januar 2021.

Vorsorgereglement – neu per 1. Januar 2021

Der Stiftungsrat hat das Vorsorgereglement an die geänderten Verhältnisse angepasst und eine neue Fassung auf den 1. Januar 2021 verabschiedet. Nebst zahlreichen formellen Anpassungen wurden auch einige inhaltliche Änderungen vorgenommen. Nachfolgend haben wir Ihnen die wesentlichsten Anpassungen aufgelistet:

  • Aufnahme einer neuen Gesetzesbestimmung, wonach Personen ab dem 55. Altersjahr sich weiter auf eigene Kosten versichern können, falls das Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber aufgelöst worden ist.
  • Bei Einkäufen in den vorzeitigen Altersrücktritt ist ab dem 1. Januar 2021 zwingend durch die versicherte Person das angestrebte Rücktrittsalter schriftlich anzumelden. Personen, welche bereits Einlagen in die vorzeitige Pensionierung getätigt haben, werden im Laufe des Jahres kontaktiert.
  • Erforderliche Unterschriften des Ehepartners auf Anträgen für Kapitalauszahlungen (Wohneigentumsförderung, Pensionierung etc.) müssen neu amtlich beglaubigt oder persönlich auf der Geschäftsstelle abgegeben werden.
  • Bei Tod eines aktiven Versicherten vor dem erstmaligen Bezug einer Altersrente kann der berechtigte Partner inskünftig eine Partner-/Ehegattenrente vollständig oder teilweise als Kapital beziehen.
  • Bei Tod eines aktiven Versicherten wurde zudem eine Änderung in der Begünstigtenordnung vorgenommen. Der überlebende Ehegatte wird in der Rangfolge vor den Kindern mit Anspruch auf Waisenrente aufgeführt.
  • Eine Lebenspartnerrente kann inskünftig ohne vorherige wesentliche Unterstützung gewährt werden, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. Die unterschriebene Anmeldung des Lebenspartners ist ab dem 1. Januar 2021 amtlich beglaubigen zu lassen respektive direkt bei der Ascaro vor Ort zu unterschreiben. Anmeldungen des Lebenspartners, welche bis Ende Dezember 2020 erfolgt sind, behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht erneut angemeldet werden.

Auf unserer Website finden Sie das neu geltende Vorsorgereglement und eine etwas ausführlichere Beschreibung der wesentlichen Änderungen. Laufende Renten und anwartschaftliche Leistungen bleiben auch mit der neuen Fassung unverändert (s. Artikel 104 «Übergangsbestimmungen»).

Teilliquidationsreglement – neu per 1. Januar 2021

Die Zunahme von Anschlüssen in den letzten Jahren veranlasste den Stiftungsrat, auch dieses Reglement komplett zu revidieren. Es regelt detailliert den Anspruch an Reserven und Rückstellungen im Falle bedeutender Mutationen bei angeschlossenen Unternehmen respektive auch bei der Auflösung von Anschlussvereinbarungen. Neu wird auf eine Teilliquidation verzichtet, wenn der Deckungsgrad zwischen 98% und 102% liegt (bisherige Fassung 95–105%). Zudem führt nicht jede Kündigung eines Anschlusses zur einer Teilliquidation. Neu gilt eine Grenze von 1% der Destinatäre (aktive Versicherte und Rentner), welche aufgrund einer Kündigung des Anschlusses die Ascaro innerhalb eines Jahres verlassen. Das Reglement ist ebenfalls auf der Website aufgeschaltet und tritt auf den 1. Januar 2021 in Kraft.

Zins auf Sparkapitalien 2021

Die Höhe der Verzinsung der Sparkapitalien steht seit einigen Jahren in einem engen Kontext zum technischen Zins. Gemäss Praxis der Konferenz der kantonalen BVG-Aufsichtsbehörden gilt als Leistungsverbesserung nach Art. 46 BVV2 jede Verzinsung der Altersguthaben über 2,0%, wenn die Ziel-Wertschwankungsreserven nicht zu mindestens 75% gebildet sind. Diesen Handlungsspielraum nutzt der Stiftungsrat weiterhin. Er beschloss, den Zinssatz für 2021 unverändert auf 2,0% zu belassen – ganz im Sinne der Politik einer attraktiven Verzinsung für unsere Versicherten. Die Verzinsung bei der Ascaro beträgt damit das Doppelte des BVG-Mindestzinssatzes, welcher durch den Bundesrat unverändert auf 1,0% festgelegt worden ist. Diese Höherverzinsung gilt sowohl für die obligatorischen wie auch für die überobligatorischen Vorsorgeguthaben.

Keine Teuerung auf Renten

Die ausgerichteten Renten bleiben unverändert. Die oben aufgeführten Rahmenbedingungen gelten auch für Rentenanpassungen. Eine Leistungsverbesserung darf nur gewährt werden, wenn die Reservesituation dies zulässt. Mit dem anhaltend tiefen Zinsumfeld und der steigenden Lebenserwartung steht für das oberste Organ die langfristige Sicherung der Renten an oberster Stelle. Bei entsprechender finanzieller Lage wird er auch wieder an die Rentenberechtigten denken, wie er dies 2018 mit der Ausrichtung einer zusätzlichen halben Monatsrente tat.

Personelle Änderungen auf der Geschäftsstelle

2020 war für die Geschäftsstelle geprägt von personellen Veränderungen. Wie bereits angekündigt, hat der Stiftungsrat Amse Tobias Külhan per 1. Januar 2021 zum Leiter Vorsorge und Mitglied der Geschäftsleitung der Ascaro Vorsorgestiftung ernannt. Der bisherige Leiter Vorsorge, René Zaugg, trat per Ende Jahr nach 45 Berufsjahren in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er wird mit Ascaro verbunden bleiben und neu Einsitz im Stiftungsrat nehmen, als Arbeitgebervertreter eines angeschlossenen Betriebes.

Leider mussten wir vor dem Jahresende Abschied nehmen von Antoinette Kocher, die nach kurzer, schwerer Krankheit am 12. Dezember 2020 verstorben ist. Sie hat sich während mehr als 30 Jahren engagiert, verlässlich und mit Herzblut für die Interessen unserer Stiftung eingesetzt und hinterlässt eine grosse Lücke. Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten. Neu zur Ascaro stiessen in der zweiten Jahreshälfte Monika Anderegg, Thomas Bigler und Stefan Werthmüller. Drei kompetente, qualifizierte Mitarbeitende, welche unser Team weiter stärken. Wir wünschen ihnen viel Freude und Befriedigung bei der täglichen Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Botschaft des Bundesrats zur BVG-Reform

Ende November 2020 nahm der Bundesrat einen neuen Anlauf, um die 2. Säule zu reformieren. Dabei übernahm er das Modell, auf das sich der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaften vor Jahresfrist geeinigt hatten. Der Vorschlag stösst auf ein geteiltes Echo. Das von den Sozialpartnern ins Auge gefasste Modell sieht einen tieferen BVG-Umwandlungssatz vor. Künftig soll er 6% statt aktuell 6,8% betragen. Im Bereich des gesetzlichen Minimums nach BVG führt die Senkung zu einer Rentenkürzung im Umfang von rund 12%. Als Kompensation für diese Rentenkürzung schlagen die Sozialpartner vor, während einer Übergangsfrist Rentenzuschläge auszurichten, welche mit einer Erhöhung der AHV-Beiträge finanziert werden sollen. Der Vorschlag des Bunderats kommt nun ins Parlament. Er wird dort voraussichtlich heftige Diskussionen auslösen. Die Konsequenzen und Auswirkungen der Reform sind für die Ascaro eher unbedeutend. Dies, weil die Mehrheit der bei der Ascaro geführten Vorsorgepläne zu Leistungen berechtigt, die über der gesetzlichen Mindestlösung liegen, was bereits in der Vergangenheit erlaubte, den Umwandlungssatz deutlich tiefer anzusetzen, als nun im Reformvorschlag vorgesehen. Die immer noch konstant zunehmende Lebenserwartung, gepaart mit den merklich gesunkenen Renditeerwartungen würden einen Umwandlungssatz bedingen, der eher bei 5% liegt (bei Ascaro aktuell 5,6% ab 2022). Für alle mit einem höheren Umwandlungssatz als 5% gewährten Altersleistungen ist eine Umlagefinanzierung (aktive Versicherte zu Neurentnern) vonnöten. Diese «Generationensolidarität» ist eigentlich in der beruflichen Vorsorge nicht vorgesehen. Es gilt, eine Lösung mit Augenmass zu finden. Der BVG-Umwandlungssatz muss gesenkt werden; wobei es fraglich bleibt, ob die Kompensation mit einer 3-Milliarden-Giesskanne wirklich der Weisheit letzter Schluss ist.

Für Interessierte: Medienmitteilung des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (ASIP) unter www.asip.ch

 


 

Vous trouverez dans ce numéro (PDF):

 

 

Montagnes russes sur les marchés des capitaux

L’année de placement 2020 aura été une année pour ceux qui ont les nerfs bien accrochés. Après un démarrage en douceur, le nouveau coronavirus qui s’est rapidement propagé a tout évincé à travers le monde à partir de fin février et dominé les marchés financiers, efficacement «soutenu» par le crash surprenant des prix du pétrole. Les incertitudes relatives aux conséquences conjoncturelles de la mise à l’arrêt de la planète ont entraîné des ventes dues à la panique et provoqué jusqu’à la mi-mars l’effondrement des marchés des actions. Il en est résulté des pertes de change comme on en avait rarement vu par le passé sur une période aussi courte. Les marchés des obligations ont été eux aussi affectés en raison du manque de liquidités. Ce qui a suivi à partir du 2e trimestre restera dans l’histoire. Orchestrés par les banques centrales et les gouvernements, les trains de mesures peu conventionnelles ont abouti à l’une des plus fortes reprises du marché de l’histoire. Les marchés ne se sont pas laissé intimider par la 2e vague, de sorte que 2020 a à nouveau enregistré un rendement positif. Les immeubles suisses ont montré deux visages bien différents: la situation économique difficile ainsi que la faible croissance démographique devraient creuser le déséquilibre entre l’offre et la demande et entraîner une augmentation des logements vacants. Il n’en va pas de même concernant les immeubles commerciaux. Dans le commerce de détail, la crise du COVID-19 a eu pour résultat une accélération des modifications structurelles, c’est-à-dire une augmentation des achats en ligne au détriment des commerces locaux. Le télétravail a également une influence sur le marché de l’immobilier de bureau local. L’avenir nous dira si la modification de la manière de travailler due au coronavirus va durer. Malgré la gestion plus flexible dans l’espace de l’environnement de travail, la crise montre une fois de plus l’importance et la nécessité des contacts sociaux. Malgré ces montagnes russes, Ascaro affiche un rendement annuel positif d’environ 3,2% et renforcer le taux de couverture.

Adaptations modérées de la stratégie de placement

Dans le cadre d’une étude sur la structure et l’évolution des obligations de prévoyance d’une part et du rendement de la fortune (Asset-/Liability-Management) requis à cet effet menée par la société de conseil indépendante c-alm, le conseil de fondation a adapté de manière modérée la stratégie de placement qui comporte maintenant un peu moins de risques. Les valeurs de rendement escomptées et les risques qui en résultent coïncident ainsi de manière optimale avec la structure des obligations à long terme et sont orientés sur la stabilité financière. La stratégie adaptée sera progressivement mise en oeuvre en 2021. Vous trouverez de plus amples informations dans le nouveau règlement (valable dès le 1er janvier 2021) sur les placements sur notre site Internet.

Nouveau règlement de prévoyance au 1er janvier 2021

Le conseil de fondation a adapté le règlement de prévoyance à la situation actuelle et adopté une nouvelle version valable dès le 1er janvier 2021. Outre de nombreuses adaptations de forme, le contenu du règlement a également été légèrement modifié. Vous trouverez ci-dessous les principales modifications apportées au règlement:

  • Admission d’une nouvelle disposition légale en vertu de laquelle les assurés qui ont atteint l’âge de 55 ans peuvent maintenir leur assurance à leurs propres frais si leur contrat de travail a été dissous par l’employeur.
  • En cas d’achats en vue d’une retraite, la personne assurée doit, dès le 1er janvier 2021, impérativement annoncer par écrit l’âge de la retraite désiré. Les personnes qui ont déjà effectué des versements dans cette optique seront contactées en cours d’année.
  • La signature requise du conjoint sur les demandes de versements en capital (encouragement à la propriété du logement, départ à la retraite etc.) doivent désormais être légalisées ou apposées en personne au secrétariat d’Ascaro.
  • En cas de décès d’un assuré actif avant le premier versement d’une rente de vieillesse, le partenaire ayant droit peut désormais demander que la rente de partenaire/conjoint lui soit versée entièrement ou partiellement sous forme de capital.
  • L’ordre des bénéficiaires en cas de décès d’un assuré actif a également été modifié. Le conjoint survivant est mentionné avant les enfants ayant droit à une rente d’orphelin.
  • La rente de partenaire peut désormais être accordée sans soutien substantiel préalable si les autres conditions sont remplies. À compter du 1er janvier 2021, la signature du partenaire au bas de la demande doit être légalisée ou apposée directement sur place chez Ascaro. Les demandes transmises jusqu’à fin décembre 2020 restent valables et ne doivent pas être à nouveau déposées.

Vous trouverez sur notre site Internet le nouveau règlement de prévoyance ainsi qu’une description un plus détaillée des principales modifications que nous y avons apportées. Les rentes en cours et les rentes prévues ne changent pas dans la nouvelle version du règlement (cf. art. 104 «Dispositions transitoires»).

Nouveau règlement sur les liquidations partielles au 1er janvier 2021

L’augmentation des affiliations ces dernières années a incité le conseil de fondation à revoir également complètement le règlement sur les liquidations partielles. Ce document règle de manière détaillée le droit aux réserves et provisions en cas de mutations importantes au sein des entreprises affiliées et en cas de résiliation des conventions d’adhésion. On renonce désormais à une liquidation partielle si le taux de couverture varie entre 98 et 102% (jusque-là: 95–105%). De plus, toute résiliation d’affiliation n’entraîne pas nécessairement une liquidation partielle. Est désormais applicable une limite de 1% des bénéficiaires (assurés actifs et retraités) qui quittent Ascaro dans un délai d’une année à la suite d’une résiliation de l’affiliation. Le règlement, qui entrera en vigueur le 1er janvier 2021, est également disponible sur notre site Internet.

Intérêt servi sur les capitaux d’épargne en 2021

Le montant de la rémunération des capitaux d’épargne est depuis quelques années étroitement lié à l’intérêt technique. Selon la pratique de la Conférence des autorités de surveillance LPP cantonales est considérée comme amélioration des prestations au sens de l’art. 46 OPP 2 toute rémunération des avoirs de vieillesse supérieure à 2% si les réserves de fluctuation de valeur n’atteignent pas au moins 75% de la valeur cible. Le conseil de fondation maintient cette marge de manoeuvre et a décidé de laisser le taux d’intérêt pour 2021 à 2,0%, ce qui va tout à fait dans le sens de la politique de rémunération attrayante pour nos assurés. L’intérêt servi par Ascaro représente ainsi le double de l’intérêt minimum LPP fixé par le Conseil fédéral à 1,0%. Cette rémunération plus élevée s’applique aussi bien aux avoirs de prévoyance obligatoires qu’aux avoirs de prévoyance surobligatoires.

Pas de renchérissmement sur les rentes

Les rentes versées ne changent pas. Les conditions-cadres mentionnées ci-dessus s’appliquent aussi aux adaptations de rentes. Une amélioration de prestation ne peut être accordée que si la situation des réserves le permet. Avec le niveau toujours très bas des taux d’intérêt et l’augmentation de l’espérance de vie, la priorité pour le conseil de fondation est de pouvoir garantir le versement des rentes sur le long terme. Si la situation financière est favorable, il pensera à nouveaux aux bénéficiaires de rente, comme il l’a fait en 2018 où il leur a versé une demi-rente mensuelle supplémentaire.

Changements au sein du secrétariat

2020 aura été marquée pour le secrétariat par des changements au sein du personnel. Comme nous vous l’avions déjà annoncé, le conseil de fondation a nommé Amse Tobias Külhan responsable de la prévoyance et membre de la direction d’Ascaro Vorsorgestiftung à partir du 1er janvier 2021. Le directeur actuel de la prévoyance, René Zaugg, prendra une retraite anticipée bien méritée après 45 ans de service. Monsieur Zaugg restera en lien avec Ascaro et siégera au sein du conseil de fondation en tant que représentant des employeurs d’un établissement affilié. Antoinette Kocher est malheureusement décédée le 12 décembre 2020 à la suite d’une brève maladie fulgurante. Madame Kocher a défendu pendant plus de 30 ans, avec engagement et passion, les intérêts de notre fondation et laisse derrière elle un grand vide. Nous nous souviendrons d’elle avec une très grande reconnaissance. Nos trois nouveaux collaborateurs compétents et qualifiés Monika Anderegg, Thomas Bigler et Stefan Werthmüller sont venus renforcer les rangs d’Ascaro au cours du deuxième semestre 2020. Nous leurs souhaitons beaucoup de plaisir et de satisfaction dans leurs nouvelles tâches et sommes heureux de collaborer avec eux.

Message du Conseil fédéral sur la réforme de la LPP

Le Conseil fédéral a pris fin novembre 2020 un nouvel élan pour réformer le 2e pilier. Il a repris pour ce faire le modèle sur lequel l’Union patronale suisse et les syndicats s’étaient mis d’accord l’année dernière. La proposition rencontre un large écho. Le modèle envisagé par les partenaires sociaux prévoit un taux de conversion LPP plus bas. Il devra s’élever à l’avenir à 6% au lieu de 6,8%. Dans le domaine du minimum légal LPP, cette diminution entraîne une réduction des rentes d’environ 12%. Les partenaires sociaux proposent à titre de compensation de verser pendant une période transitoire des compléments de rente financés par une augmentation des cotisations AVS. La proposition du Conseil fédéral va être examinée par le Parlement et donnera vraisemblablement lieu à des discussions très animées. Les conséquences et répercussions de la réforme sont plutôt négligeables pour Ascaro, car la majorité de ses plans de prévoyance donnent droit à des prestations supérieures au minimum légal, ce qui a déjà permis par le passé de fixer un taux de conversion nettement plus bas que ce que prévoit la proposition de réforme. L’espérance de vie en constante augmentation couplée aux attentes de rendement qui ont sensiblement diminué nécessiterait un taux de conversion qui se situe plutôt à 5% (chez Ascaro, actuellement 5,6% à partir de 2022). Un financement par répartition (assurés actifs pour les nouveaux retraités) est indispensable pour toutes les prestations de vieillesse versées sur la base d’un taux de conversion supérieur à 5%. Cette «solidarité générationnelle» n’est à vrai dire pas prévue par la prévoyance professionnelle. Il faut trouver une solution basée sur une juste vision des choses. Le taux de conversion LPP doit être abaissé. Dans ce contexte, on peut toutefois se demander si la compensation selon le principe de l’arrosoir à hauteur de 3 milliards est vraiment la panacée.

Pour les personnes intéressées, cf. le communiqué de presse de l’Association Suisse des Institutions de Prévoyance (ASIP) sous www.asip.ch

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Roller coaster ride on the capital markets

The 2020 investment year was not for the faint-hearted. After a quiet start to the year, at the latest from the end of February onwards, the rapidly spreading and new coronavirus took control of events around the globe and dominated the financial markets, effectively ‘supported’ by the surprising oil price crash. The uncertainties about the economic impact of the global standstill led to panic selling and caused the stock markets to collapse completely by mid-March. This resulted in a decline in prices that has rarely been seen in the past within such a short period of time. The bond markets were also affected by a lack of liquidity. What occurred from the 2nd quarter onwards will go do down in history. Orchestrated by central banks and governments, the unconventional bundles of measures led to one of the strongest market recoveries in history. The markets were not even deterred by the 2nd wave of the pandemic, so that the investment year again saw a positive return. Swiss properties showed two faces. The housing market has proven to be very crisis-resistant and developed steadily. However, the difficult economic situation and the lower population growth are likely to exacerbate the imbalance between supply and demand and lead to higher vacancy rates. It’s a different story where commercial properties are concerned. In the retail sector, the COVID-19 shock has accelerated structural changes, resulting in more online purchases at the expense of physical retail. Working from home continues to affect the domestic office market. The future will show whether the COVID-19-related change in working behaviour is long-lasting. In spite of the more flexible handling of the working environment where office spaces are concerned, the crisis once again shows the importance and necessity of social contact. These twists and turns resulted in a positive annual return of around 3.2% for Ascaro and helped to strengthen the coverage ratio again.

Moderate adjustments to the investment strategy

In the context of a study on the structure and development of the pension obligations on the one hand and the necessary return on assets on the other (asset/liability management),  which was supported by the independent consulting company c-alm, the Board of Trustees has adapted the investment strategy in a moderate and slightly less risky way. The resulting return and risk expectations thus perfectly match the long-term liability structure and are geared towards financial stability. The implementation of the adapted strategy will take place gradually in 2021. Further information can be found in the new investment regulations on our website. It is valid with effect from 1 January 2021.

New pension regulations valid from 1 January 2021

The Board of Trustees has adapted the pension regulations to the changed circumstances and adopted a new version as of 1 January 2021. In addition to numerous formal adjustments, a number of content-related changes have also been made. The most important changes are listed below:

  • Introduction of a new legal provision according to which persons aged 55 or over can continue to insure themselves at their own expense if the employment relationship has been terminated by the employer.
  • Where buying into early retirement schemes is concerned, the insured person must notify us of the intended retirement age in writing with effect from 1 January 2021. People who have already made deposits into early retirement schemes will be contacted in the course of the year.
  • Required signatures of the spouse on requests for lump sum payments (under legislation encouraging home ownership, retirement, etc.) must now be officially certified or submitted in person at the office.
  • In the event of the death of an active insured person prior to them receiving their first retirement pension payment, the eligible partner may in future draw a partner’s/spouse’s pension in full or in part in the form of a lump sum.
  • In the event of the death of an active insured person, a change was also made to the order of beneficiaries. The surviving spouse is listed in the order of precedence before the children entitled to an orphan’s pension.
  • In future, a partner’s pension can be granted without any substantial prior support, provided that the other conditions are met. The signed registration of the partner must be officially certified with effect from 1 January 2021 or signed directly on Ascaro’s premises. Registrations of the partner, which have been made until the end of December 2020, remain valid and do not have to be re-registered.

On our website, you will find the new pension regulations (as amended) and a slightly more detailed description of the main changes. Current pensions and deferred benefits will remain unchanged with the new version too (see Article 104 ‘Transitional provisions’).

New partial liquidation regulations valid from 1 January 2021

The increase in the number of affiliated companies in recent years also caused the Board of Trustees to completely revise these regulations. These regulations regulate in detail the entitlement to reserves and provisions in the event of significant modifications to affiliated companies or also in the case of the dissolution of affiliation agreements. A partial liquidation is now waived if the coverage ratio is between 98% and 102% (previous version: between 95 and 105%). In addition, not every termination of an affiliation leads to partial liquidation. A new limit of 1% of the beneficiaries (active insured persons and pensioners) who leave Ascaro within one year due to a termination of the affiliation applies. The regulations are also published on the website and will take effect on 1 January 2021.

Interest on savings capital in 2021

The interest paid on savings capital has been closely linked to the technical interest rate for several years. According to the practice of the conference of the cantonal OPA supervisory authorities, a benefit improvement pursuant to Art. 46 Occupational Pension Ordinance (OPO 2) constitutes any interest on the retirement assets above 2.0% unless at least 75% of the target fluctuation reserves have been accrued. The Board of Trustees continues to use this room for manoeuvre. It decided to leave the interest rate for 2021 unchanged at 2.0%, completely in line with the policy of ensuring attractive interest rates for our insured persons. The interest rate for Ascaro is thus twice the BVG minimum interest rate, which has been set by the Federal Council at the same rate of 1.0%. This higher interest rate applies to both compulsory and voluntary retirement assets.

No inflation on pension

The pensions paid will remain unchanged. The above-mentioned general conditions also apply to pension adjustments. A benefit improvement may only be granted if the reserve situation permits this. With the persistently low interest rate environment and rising life expectancy, the long-term safeguarding of pensions is the supreme body’s top priority. If the financial situation permits it, it will also think again of the pensioners, as it did in 2018 by paying an additional 50% of one monthly pension.

Personnel changes at the office

2020 was characterised by personnel changes for the office. As already announced, the Board of Trustees appointed Amse Tobias Külhan as Head of Pensions and member of the Executive Board of the Ascaro Pension Foundation as of 1 January 2021. René Zaugg, the former Head of Pensions, took his well-earned retirement at the end of the year after 45 working years. He will remain affiliated with Ascaro and take up a new position on the Board of Trustees as the employer representative of an affiliated company. Unfortunately, before the end of the year, we had to say goodbye to Antoinette Kocher, who died on 12 December 2020 after a short, serious illness. For more than 30 years, she represented the interests of our foundation with great commitment, reliability and passion and leaves big shoes to fill. We will remember her with gratitude. Monika Anderegg, Thomas Bigler and Stefan Werthmüller joined Ascaro in the second half of the year. They are three proficient, qualified employees who further strengthen our team. We wish them much joy and satisfaction in their daily work and look forward to working with them.

Federal Council Dispatch on the reform of the Occupational Pensions Act (OPA)

At the end of November 2020, the Federal Council had another go at reforming the 2nd pillar. In doing so, it adopted the model agreed by the employers’ association and the unions one year ago. The proposal has met with a divided response. The model envisaged by the social partners provides for a lower OPA conversion rate. In the future, it will be 6% instead of the current 6.8%. Where the statutory minimum range according to OPA is concerned, the reduction will lead to a pension cut of around 12%. As compensation for this reduction in pensions, the social partners propose that, during a transitional period, pension supplements be paid, which are to be financed with an increase in old-age and survivors’ insurance (OASI) contributions. The Federal Council’s proposal will now be presented to Parliament. It is expected to spark intense debates there. The consequences and effects of the reform are rather insignificant for Ascaro. This is because the majority of the pension plans maintained by Ascaro entitle insured persons to draw benefits that are above the minimum legal solution, which in the past already allowed the conversion rate to be set much lower than is now provided for in the reform proposal. The still constantly increasing life expectancy, coupled with the markedly lower return expectations, would require a conversion rate of about 5% (currently 5.6% at Ascaro from 2022). For all retirement benefits granted with a conversion rate higher than 5%, pay-as-you-go financing (active insured to new pensioners) is necessary. This ‘inter-generational solidarity’ is not actually provided for in occupational pension legislation. A solution must be found with a sense of proportion. The OPA conversion rate must be reduced, although it remains questionable whether compensation of 3 billion francs based on a scattershot approach really is the best possible solution.

For anybody interested: Press release of the Swiss Pension Fund Association (ASIP) at www.asip.ch

 


 

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Montagne russe sui mercati dei capitali

Il 2020 è stato un anno che ha richiesto nervi saldi per gli investimenti. Dopo un tranquillo inizio al più tardi da fine febbraio il nuovo coronavirus in rapida diffusione ovunque teneva ormai le redini di tutto il mondo, dominando sui mercati finanziari «sostenuto» efficacemente dal sorprendente crollo dei prezzi petroliferi. Le incertezze sugli effetti congiunturali dell’arresto delle attività economiche a livello internazionale hanno provocato un’ondata di vendite dettate dal panico, causando così una considerevole contrazione dei mercati azionari fino a metà marzo, con conseguenti perdite di corso in misura tale raramente verificatasi in passato in un lasso di tempo così breve. Anche i mercati obbligazionari hanno subito un duro colpo a causa della mancanza di liquidità. La crisi del coronavirus dal secondo trimestre in poi rimarrà quindi per sempre negli annali. I pacchetti di misure straordinarie, orchestrati dalle banche centrali e dai governi, hanno generato una delle più forti riprese del mercato della storia. I mercati non si sono più distrarre nemmeno dalla seconda ondata della pandemia, cosicché gli investimenti hanno registrato su base annua un rendimento positivo. Gli immobili svizzeri mostrano le due facce della stessa medaglia. Il mercato degli immobili residenziali si mostra piuttosto resistente alle crisi ed esibisce un andamento stabile. La difficile situazione economica come pure la minore crescita demografica dovrebbe però incrementare lo squilibrio tra domande e offerta nonché causare un aumento degli sfitti. La situazione è diversa per gli immobili commerciali. Nel commercio al dettaglio lo shock del COVID-19 ha comportato un’accelerazione dei cambiamenti strutturali, con maggiori acquisti online a scapito del commercio stazionario. Inoltre, il termine «home office» condiziona il mercato locale degli uffici. Solo il tempo ci dimostrerà se la variazione del comportamento di lavoro dettata dal coronavirus è duratura e sostenibile. Malgrado la gestione più flessibile in termine di spazi dell’ambiente di lavoro, la crisi dimostra ancora una volta la rilevanza e la necessità dei contatti sociali. In questo contesto altalenante Ascaro ha conseguito un rendimento annuo positivo pari a pressoché il 3,2% e a rafforzare il grado di copertura.

Modifiche moderate nella strategia d’investimento

Nell’ambito di uno studio seguito dalla ditta di consulenza indipendente c-alm sulla struttura e lo sviluppo degli impegni di previdenza, da un lato, e sui rendimenti patrimoniali necessari a questo scopo (asset e liability management), dall’altro, il Consiglio di fondazione ha adeguato la strategia d’investimento in maniera moderata e con rischi leggermente inferiori. I valori attesi su rendimento e rischio che ne derivano risultano così in linea in modo ottimale con la struttura degli impegni a lungo termine, e sono orientati alla stabilità finanziaria. L’attuazione della strategia adattata avrà luogo progressivamente nel 2021. Ulteriori informazioni sono disponibili nel nuovo Regolamento sugli investimenti, in vigore dal 1° gennaio 2021, pubblicato nel nostro sito.

Regolamento di previdenza – nuovo dal 1° gennaio 2021

Il Consiglio di fondazione ha adeguato il Regolamento di previdenza in base alle mutate condizioni nonché approvato una nuova versione in vigore dal 1° gennaio 2021. Oltre a svariati adeguamenti formali sono stati apportati altresì adeguamenti contenutistici. Di seguito riportiamo un elenco delle principali modifiche:

  • Approvazione di una nuova disposizione di legge secondo cui le persone dal 55° anno di età possono continuare ad assicurarsi a proprie spese, se il rapporto di lavoro viene sciolto dal datore di lavoro.
  • In caso di riscatti nel pensionamento anticipato, dal 1° gennaio 2021 è tassativamente necessario notificare per scritto l’età di pensionamento desiderata da parte della persona assicurata. Le persone che hanno già effettuato versamenti nel pensionamento anticipato saranno contattate nel corso dell’anno.
  • Le firme del coniuge necessarie per le richieste di versamenti di capitale (promozione della proprietà d’abitazione, pensionamento ecc.) devono ora essere autenticate ufficialmente oppure apposte di persona presso la sede amministrativa.
  • In caso di decesso di un assicurato attivo prima dell’erogazione della prima rendita di vecchiaia, in avvenire il partner o coniuge avente diritto può percepire una rendita per partner/coniuge integralmente o parzialmente sotto forma di capitale.
  • Inoltre, è stata apportata una modifica nell’ordine dei beneficiari in caso di decesso di un assicurato attivo. Il coniuge superstite è indicato nell’ordine prima dei figli con diritto alla rendita per orfani.
  • In futuro la rendita per conviventi può essere concessa senza precedente fattivo sostentamento, a condizione che gli altri requisiti siano adempiuti. Dal 1° gennaio 2021 la notifica sottoscritta dal partner convivente deve essere autenticata ufficialmente oppure firmata di proprio pungo direttamente in loco presso Ascaro. Le notifiche del partner convivente, effettuate entro dicembre 2020, restano in vigore e non devono essere di nuovo inoltrate.

Nel nostro sito web è disponibile il nuovo Regolamento di previdenza e una descrizione più dettagliata dei principali adeguamenti. Le rendite in corso e le prestazioni future restano invariate anche nella nuova versione (v. articolo 104 «Disposizioni transitorie»).

Regolamento di liquidazione parziale – nuovo dal 1° gennaio 2021

L’incremento di affiliazioni negli ultimi anni ha indotto il Consiglio di fondazione a sottoporre il presente Regolamento a una revisione totale. Questo Regolamento disciplina nel dettaglio il diritto a riserve e accantonamenti in caso di cambiamenti considerevoli nelle società affiliate oppure anche di scioglimento di contratti di affiliazione. Nuova è la rinuncia a una liquidazione parziale se il grado di copertura si colloca tra il 98% e il 102% (versione precedente: 95–105%). Inoltre, non ogni singola disdetta di affiliazione comporta una liquidazione parziale. Nuova è l’applicazione di un limite dell’1% di destinatari (assicurati attivi e beneficiari di rendita), che lasciano Ascaro nel corso di un anno a causa di una disdetta dell’affiliazione. Il Regolamento, altresì pubblicato sul sito web, entra in vigore il 1° gennaio 2021.

Tasso d’interesse sui capitali di risparmio per il 2021

Da alcuni anni l’ammontare della remunerazione dei capitali di risparmio è strettamente legato al tasso d’interesse tecnico. Secondo la prassi della Conferenza delle autorità cantonali di vigilanza LPP è considerato miglioramento delle prestazioni di cui all’art. 46 OPP2 qualsiasi remunerazione dell’avere di vecchiaia oltre il 2,0%, se le riserve di fluttuazione target non sono costituite per almeno il 75%. Il Consiglio di fondazione ha di nuovo sfruttato questo margine di manovra, decidendo di lasciare invariato il tasso d’interesse al 2,0% per il 2021 – in linea con una politica di remunerazione interessante per i nostri assicurati. Il tasso d’interesse di Ascaro ammonta pertanto al doppio del tasso d’interesse minimo LPP che il Consiglio federale ha lasciato invariato all’1,0%. Questa remunerazione si applica agli averi di previdenza del regime sia obbligatorio che sovraobbligatorio.

Nessun rincaro sulle rendite

Le rendite versate restano invariate. Le condizioni quadro summenzionate valgono anche per gli adeguamenti delle rendite. Un miglioramento delle prestazioni può essere concesso solo se consentito dalla situazione delle riserve. A fronte del continuo basso livello dei tassi e dell’aspettativa di vita in crescita, l’organo supremo conferisce la massima priorità alla sicurezza delle rendite a lungo termine. Se consentito dalla situazione finanziaria, Ascaro provvederà di nuovo ad agevolare i beneficiari di rendite, così come nel 2018 con la corresponsione di un’ulteriore metà rendita mensile.

Avvicendamenti nella seda amministrativa

Nel 2020 nella sede amministrativa vi sono stati vari avvicendamenti nell’organico. Come preannunciato, il Consiglio di fondazione ha nominato Amse Tobias Külhan responsabile della previdenza e membro di direzione della Fondazione di previdenza Ascaro a decorrere dal 1° gennaio 2021. L’attuale responsabile della previdenza René Zaugg è andato meritatamente in pensione a fine anno dopo 45 anni di attività, anche se resta legato ad Ascaro, considerato che siederà ora nel Consiglio di fondazione quale rappresentante dei datori di lavoro di un’impresa affiliata. Purtroppo poco prima della fine dell’anno Antoinette Kocher ci ha tristemente lasciati in data 12 dicembre 2020 dopo una grave malattia fulminante. Per oltre 30 anni si era impegnata in maniera affidabile e appassionata agli interessi della nostra Fondazione e la sua dipartita lascia un grande vuoto. Il suo ricordo resterà per sempre vivo nei nostri pensieri. Nel secondo semestre dell’anno sono entrati a far parte di Ascaro Monika Anderegg, Thomas Bigler e Stefan Werthmüller. Tre collaboratori competenti e qualificati che rafforzeranno ulteriormente il nostro team. Auguriamo loro grandi soddisfazioni nel lavoro quotidiano e confidiamo sin d’ora in una collaborazione proficua.

Messaggio del Consiglio federale sulla riforma LPP

A fine novembre 2020 il Consiglio federale ha cambiato approccio per quanto riguarda la riforma del secondo pilastro, assumendo il modello che era stato convenuto un anno fa dall’unione degli imprenditori e dai sindacati. La proposta è stata accolta in modo discorde. Il modello auspicato dalle parti sociali prevede un’aliquota di conversione LPP inferiore, che in futuro dovrebbe ammontare al 6% anziché all’attuale 6,8%. Nell’ambito del minimo legale imposto dalla LPP, la riduzione comporta un decurtamento delle rendite del 12% circa. A titolo di compensazione per questa riduzione delle rendite le parti sociali propongono la corresponsione di un supplemento di rendita per il periodo transitorio, che andrebbe finanziato attraverso l’incremento dei contributi AVS. La proposta del Consiglio federale giunge ora in Parlamento, dove presumibilmente causerà accesi dibattiti. Le conseguenze e gli effetti della riforma risultano piuttosto irrilevanti per Ascaro. Questo perché la maggior parte dei piani previdenziali gestiti da Ascaro danno diritto a prestazioni superiori alla soluzione minima di legge, aspetto che già in passato ha consentito di fissare l’aliquota di conversione a un livello nettamente più basso di quello ora proposto nella riforma. L’aspettativa di vita tuttora in costante aumento unitamente ai rendimenti attesi considerevolmente diminuiti richiederebbero piuttosto un’aliquota di conversione attorno al 5% (da Ascaro al 5,6% dal 2022). Per tutte le prestazioni di vecchiaia concesse con un’aliquota di conversione più elevata del 5% occorre un finanziamento di tipo redistributivo (da assicurati attivi a nuovi beneficiari di rendita). In realtà, però, questa «solidarietà tra generazioni» non è prevista nella previdenza professionale. Bisogna pertanto trovare una soluzione ragionevole. L’aliquota di conversione LPP deve essere ridotta; anche se resta incerto se una compensazione con 3 miliardi a pioggia sia effettivamente una decisione saggia. Per gli interessati: Comunicato stampa dall’Associazione svizzera delle istituzioni di previdenza (ASIP) al sito www.asip.ch

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