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Ascaro News – Januar 2020

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Allzeithoch an Aktienmärkten trotz gewissen Rezessionsängsten

Ein spektakuläres Jahr mit einem breiten Aufwärtstrend in nahezu allen Anlageklassen (Aktien, Anleihen und Rohstoffe) ging zu Ende und liess viele weiterhin bestehende Unsicherheiten etwas in den Hintergrund rücken. Viele Aktienindizes erreichten im Jahr 2019 ein Allzeithoch. Allerdings war die diesjährige Rekordfahrt auch eine Reaktion auf das enttäuschende Jahr 2018. Wir werden nach wie vor vom Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem «Brexit» begleitet. Beide Unsicherheiten sind nicht abzuschätzen und sorgten ab und an für kleine Schwankungen an den Kapitalmärkten. Aber weiterhin solide Arbeitsmarktdaten aus den USA und stabile Unternehmensgewinne verbreiten Optimismus. Des Weiteren wird Präsident Trump zur Sicherung der Wiederwahl alles Mögliche zur Vermeidung eines Schwächeanfalls der US-Wirtschaft unternehmen. Prognostiziert wird aber im Konsens ein abflachendes Wirtschaftswachstum, insbesondere im Industriesektor. Schwankungen waren auch bei den Renditen von Staatsanleihen zu beobachten. Die Notenbanken versuchen weiterhin, eine wirtschaftsfreundliche Zinspolitik zu praktizieren. Signalisiert wird zwar die Aussicht auf eine Beendigung der lockeren Geldpolitik, jedoch sind die Notenbanken nahezu gezwungen, die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen. Im ersten Halbjahr gab es einen Zinsrückgang, gefolgt von einem leichten Anstieg ab August. Die Rendite auf 10-jährige Staatsanleihen der USA drehte von über 3 % auf unter 2 %. In Europa notieren die Renditen auf Anleihen jener Staaten, die als sichere Häfen gelten, knapp im negativen Bereich. Dies gilt auch für die Schweiz. Die Rendite der 10-jährigen Anleihen der Eidgenossenschaft lag im August sogar unter –1 % und hat sich wieder auf –0,46 % erholt. Schweizer Immobilien profitieren in ihrer Bewertung weiterhin vom tiefen Zinsniveau und bleiben attraktiv. Jedoch sind aufgrund der regen Bautätigkeit gesamtschweizerisch weiter steigende Leerstandquoten im Wohnungsmarkt zu notieren, wobei die regionalen Unterschiede teilweise erheblich sind. Ein baldiges Ende der Zunahme an Leerwohnungen ist indes nicht in Sicht und wird zur Herausforderung in der Bewirtschaftung. Mit einer Jahresrendite zwischen 6,4 % und 6,8 % profitierte auch Ascaro vom Marktumfeld, aufgrund der strukturbedingt konservativeren Ausrichtung jedoch weniger als der breite Markt.

 

Technischer Zins sinkt auf 1,5 %

Beim technischen Zinssatz handelt es sich um eine rechnerische Grösse, welche dem Zinsertrag entspricht, der während der Laufzeit einer Rente eingerechnet ist. Der technische Zinssatz dient als Rechnungsannahme: Wie hoch kann das für die lebenslangen Rentenzahlungen zurückgestellte Kapital während des Vermögensverzehrs (laufende Rentenzahlungen) verzinst werden? Die Höhe des Zinssatzes hängt von der erwarteten Entwicklung der Finanzmärkte ab. Jede Vorsorgeeinrichtung muss bis zum Ende jeder Verpflichtung eine Rendite erwirtschaften, welche mindestens so hoch wie der festgelegte technische Zinssatz ist. Daher ist dieser so festzulegen, dass er langfristig unter der effektiv erwirtschafteten Vermögensrendite liegt. Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten (SKPE) hat die Obergrenze per 30.9.2019 für die Empfehlung des technischen Zinssatzes gemäss revidierter Fachrichtlinie 4 festgelegt. Für Pensionskassen, welche Periodentafeln verwenden, beträgt die Obergrenze 1,83 %; bei Verwendung von Generationentafeln (wie bei Ascaro) 2,13 %. Der Stiftungsrat setzte sich vertieft mit den derzeitigen Rahmenbedingungen auseinander und beschloss in der Folge die Senkung um ein halbes Prozent auf neu 1,5 % per Jahresende 2019. Der damit verbundene Anstieg der Rentenkapitalien kann zu einem grossen Teil aus der Performance finanziert werden.

 

Zins auf Sparkapitalien 2020

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben basiert der Entscheid über die Höhe der Verzinsung der Sparkapitalien seit einigen Jahren auf einem engen Kontext zum technischen Zins. Sind die Ziel-Wertschwankungsreserven nicht zu mindestens 75 % gebildet, waren bisher keine Leistungsverbesserungen möglich. Als Leistungsverbesserung betrachtet wurde u. a. auch eine über dem technischen Zins liegende Verzinsung. Die Konferenz der kantonalen BVG-Aufsichtsbehörden hat noch im Dezember ihre Praxis hierzu angepasst. Bis auf Weiteres gilt als Leistungsverbesserung nach Art. 46 BVV2 jede Verzinsung der Altersguthaben über 2,0 %. Diesen unerwartet gewonnenen Handlungsspielraum nützte der Stiftungsrat aus. Er beschloss, den Zinssatz für 2020 unverändert auf 2,0 % zu belassen – ganz im Sinne der Politik einer attraktiven Verzinsung.

 

Keine Teuerung auf den Renten

Die ausgerichteten Renten bleiben in der Höhe unverändert. Die oben aufgeführten Rahmenbedingungen gelten auch für Rentenanpassungen. Eine Leistungsverbesserung darf nur gewährt werden, wenn die Reservesituation dies zulässt. Die in den letzten Jahren erwirtschafteten Kapitalüberschüsse mussten für die Finanzierung der Renten aufgrund der höheren Lebenserwartung resp. für die Sicherung der Renten als Folge der erodierten Zinserwartungen eingesetzt werden. Der Stiftungsrat ist sich bewusst, dass Rentenberechtigte jährlich mit moderat steigenden Kosten zu kämpfen haben. Diese führen letztlich dazu, dass mit der ausbezahlten Rente weniger konsumiert werden kann. Da bleibt teilweise und
durchaus nachvollziehbar wenig Verständnis für nicht gewährte Anpassungen auf Seiten der Rentenberechtigten. Der Stiftungsrat ist sich dieser Situation bewusst, die aktuellen Rahmenbedingungen mit Negativzinsen gepaart mit laufend steigender Lebenserwartung lassen jedoch keinen Handlungsspielraum zu. Nicht zuletzt deshalb hatten wir 2018 eine zusätzliche halbe Monatsrente ausgerichtet.

 

Sozialversicherungen 2019: Status der Entwicklung

Nachdem der Souverän die Reform «Altersvorsorge 2020» an der Urne bachab geschickt hat, wird der Reformbedarf bei verschiedenen Sozialversicherungen politisch in Teilbereiche aufgeteilt. Hier ein aktueller Stand der Beratungen zum Jahresende 2019:

Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung: Im August hat der Bundesrat die Botschaft an das Parlament überwiesen. U. a. sieht diese vor, in der AHV ein Referenzalter 65 für Männer und Frauen einzuführen. Zur weiteren Sanierung der AHV ist eine Mehrwertsteuererhöhung um 0,7 Prozentpunkte geplant. Der Bundesrat sieht eine Inkraftsetzung per 1. Januar 2022 vor.

Reform BVG: Der Bundesrat will noch im Dezember 2019 eine Reformvorlage in die Vernehmlassung schicken. Mit Spannung darf man die Inhalte erwarten. Im Juli haben die Sozialpartner (Travail.Suisse, Arbeitgeberverband und Gewerkschaftsbund) einen Kompromissvorschlag für eine Revision vorgestellt. Inhaltlich sieht dieser Vorschlag u. a. eine sofortige Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes auf 6 % vor. Als Kompensationsmassnahme ist ein solidarisch finanzierter Rentenzuschlag auf alle vom BVG erfassten Einkommen vorgesehen. Nach Fahrplan des Bundesrates wäre ein frühestmögliches Inkrafttreten dieser Revision auf 1. Januar 2022 möglich.

EL-Reform: Im März 2019 hat das Parlament die Vorlage angenommen. Diese Reform hat u. a. auch Auswirkungen auf die Vorsorgereglemente, indem bei Entlassungen von über 58-jährigen Personen eine zwingende Weiterversicherung anzubieten ist. Interessante weitere Motionen und Postulate respektive Interpellationen wurden im Parlament behandelt: Sie betreffen die Weiterentwicklung der Invalidenversicherung, den Einkauf in die 3. Säule, die Modernisierung der Aufsicht sowie die Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose.

 


 

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Niveaux record sur les marchés des actions malgré certaines craintes concernant la récession

Une année spectaculaire avec une nette tendance à la hausse dans presque toutes les catégories de placement (actions, obligations et matières premières) vient de se terminer et de reléguer quelque peu à l’arrière-plan de nombreuses incertitudes encore existantes. De nombreux indices d’actions ont atteint un niveau record en 2019. Cette hausse record reflète également la réaction à l’année décevante qu’a été 2018. Le litige commercial entre les USA et la Chine ainsi que le Brexit ne sont toujours pas réglés. Il ne faut pas sous-estimer ces deux éléments qui ont parfois entraîné de petites variations sur les marchés des capitaux. Mais les données toujours solides du marché de l’emploi américain et les
bénéfices stables des entreprises permettent de rester optimiste. De plus, le président Donald Trump fera, afin d’être réélu, tout ce qu’il peut pour éviter une faible performance de l’économie américaine. Mais tout le monde prévoit un essoufflement de la croissance économique, en particulier dans le secteur industriel. Des variations ont également été observées dans le domaine des rendements obligataires. Les banques centrales tentent toujours de pratiquer une politique des taux d’intérêt favorable à l’économie. Si certains signaux laissent entrevoir la fin de la politique monétaire souple, les banques centrales sont toutefois pour ainsi dire contraintes de fournir des liquidités à l’économie. Au cours du premier semestre, les taux d’intérêt ont reculé puis ont amorcé une légère hausse à partir du mois d’août. Le rendement des obligations d’État américains à 10 ans est passé de plus de 3 % à moins de 2 %. En Europe, le rendement obligataire des États considérés comme des valeurs refuge a été très légèrement négatif. C’est également le cas en Suisse. Le rendement des obligations de la Confédération à 10 ans était au mois d’août même inférieur à –1 % puis est remonté à –0,46 %. L’évaluation des immeubles suisses profite toujours du bas niveau des taux d’intérêt, ce qui les rend toujours attractifs. Toutefois, en raison de l’activité de construction soutenue, le taux de logements vacants est toujours à la hausse
dans toute la Suisse et présente des disparités régionales parfois considérables. La fin prochaine de cette augmentation n’est toutefois pas près de se produire et constitue un véritable défi en matière de gestion. Avec un rendement annuel qui oscille entre 6,4 % et 6,8 %, Ascaro a profité elle aussi de l’environnement du marché, mais moins que le reste du marché en raison de son orientation plus conservatrice due à sa structure.

 

L’intérêt technique tombe à 1,5 %

Le taux d’intérêt technique est une valeur de calcul qui correspond au produit des intérêts pris en compte pendant la durée d’une rente. Il sert d’hypothèse de calcul: à quel taux peut-on rémunérer le capital mis en réserve pour le versement de rentes à vie durant l’imputation de la fortune (versements de rentes en cours)? Le niveau du taux d’intérêt dépend de l’évolution escomptée des marchés financiers. Toutes les institutions de prévoyance doivent réaliser jusqu’à la fin de chaque obligation un rendement au moins aussi élevé que le taux d’intérêt technique fixé. Celui-ci doit donc être fixé de sorte à être à long terme inférieur au rendement de la fortune effectif. La Chambre Suisse des experts en caisses de pension (CSEP) a fixé au 30 septembre 2019 le plafond pour la recommandation du taux d’intérêt technique sur la base de la directive spécialisée N° 4 révisée. Pour les caisses de pension qui utilisent des tables périodiques, le plafond est de 1,83 % et pour celles qui utilisent des tables de génération (comme Ascaro) de 2,13 %. Le conseil de fondation s’est consacré de manière approfondie aux conditions-cadres actuelles et a ensuite décidé de réduire l’intérêt technique d’un demi pour cent pour la ramener à 1,5 % à la fin de l’année 2019. L’augmentation des capitaux de prévoyance y relatif peut être en grande partie financée par la performance réalisée.

 

Intérêt sur les capitaux d’épargne 2020

Compte tenu des prescriptions légales, le niveau de la rémunération des capitaux d’épargne est depuis quelques années fixé en étroite relation avec le taux d’intérêt technique. Si les réserves pour fluctuation de valeurs visées ne sont pas constituées à hauteur d’au moins 75 %, aucune amélioration des prestations n’était jusque-là possible. Une rémunération plus élevée que le taux d’intérêt technique était également considérée entre autres comme amélioration des prestations. La Conférence des autorités de surveillance cantonales LPP a adapté sa pratique en décembre à ce sujet. Jusqu’à nouvel ordre est réputée amélioration de prestation au sens de l’art. 46 OPP2 toute rémunération des avoirs de vieillesse supérieur à 2 %. Le conseil de fondation a profité de cette marge de manœuvre inattendue et a décidé de laisser le taux d’intérêt pour 2020 à 2,0 %, dans le sens d’une politique de rémunération attrayante.

 

Pas de renchérissement des rentes

Le montant des rentes versées ne change pas.
Les conditions cadres mentionnées ci-dessus valent aussi pour les adaptations de rentes. Une amélioration des prestations ne peut être accordée que si le montant des réserves le permet. Les excédents de capitaux réalisés ces dernières années ont dû être utilisés pour financer l’allongement de l’espérance de vie et pour garantir les rentes à la suite de l’érosion des taux d’intérêt escomptés. Le conseil de fondation est conscient du fait que les bénéficiaires de rente doivent faire face chaque année à une augmentation modérée des coûts qui affaiblit en fin de compte leur capacité à consommer sur la base de la rente qui leur est versée. Le fait que les rentes ne soient pas réajustées n’est parfois, et c’est bien
compréhensible, pas bien accueilli par les bénéficiaires de rente. Le conseil de fondation est conscient de cette situation, mais les conditions cadres actuelles incluant des intérêts négatifs associées à l’espérance de vie qui augmente sans cesse ne laissent aucune latitude. C’est en grande partie la raison pour laquelle nous leur avons versé en 2018 une demi-rente mensuelle supplémentaire.

 

Assurances sociales en 2019: statut de l’évolution

Après que le peuple a rejeté la réforme «Prévoyance professionnelle 2020», le besoin de réforme auprès des différentes assurances sociales est réparti politiquement en domaines partiels. Voici l’état actuel des consultations à fin 2019:

Réforme de l’assurance vieillesse et survivants: au mois d’août, le Conseil fédéral a transmis le message au Parlement. Ce message prévoit entre autres d’introduire l’âge AVS à 65 ans tant pour les femmes que pour les hommes. Et une augmentation de la taxe sur la valeur ajoutée de 0,7 % est programmée pour continuer à assainir l’AVS. Le Conseil fédéral prévoit l’entrée en vigueur de la réforme en janvier 2022.
Réforme de la LPP: le Conseil fédéral souhaite mettre le projet de réforme en consultation encore en décembre 2019. Le contenu de la réforme est attendu avec impatience. En juillet, les partenaires sociaux (Travail.Suisse, l’Union patronale suisse et l’Union syndicale suisse) ont présenté une proposition de compromis concernant la révision LPP. Cette proposition prévoit entre autres la réduction immédiate du taux de conversion minimum à 6 % et, comme mesure de compensation, un supplément de rente financé solidairement sur tous les revenus LPP. Selon le calendrier du Conseil fédéral, cette révision pourrait entrer en vigueur au plus tôt le 1er janvier 2022.

En mars 2019, le Parlement a approuvé le projet sur la réforme des prestations complémentaires. Cette réforme a entre autres des incidences sur les règlements de prévoyance, en ce sens que les personnes de plus de 58 ans qui font
l’objet d’un licenciement pourront continuer à être assurées auprès de leur institution de prévoyance. D’autres motions, postulats et interpellations intéressants ont été traités au Parlement concernant l’évolution de l’assurance-invalidité, les rachats dans le cadre du 3e pilier, la modernisation de la surveillance et les prestations transitoires pour les chômeurs âgés.

 


 

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Massimi storici sui mercati azionari malgrado alcuni timori di recessione

Si è concluso un anno spettacolare con un ampio trend al rialzo in quasi tutte le categorie d’investimento (azioni, obbligazioni e materie prime) che ha fatto passare in secondo piano molte delle incertezze ancora presenti. Molti indici azionari hanno raggiunto i massimi storici nel 2019. Tuttavia, il rialzo record di quest’anno è stato anche una reazione al deludente 2018. Si continua ad assistere alla disputa commerciale tra USA e Cina e sulla «Brexit». Non è possibile stimare nessuno di questi fattori di incertezza, che occasionalmente hanno causato piccole oscillazioni sui mercati dei capitali. I solidi dati del mercato del lavoro USA e la stabilità degli utili aziendali continuano però a generare ottimismo. Inoltre, il presidente Trump farà tutto il possibile per assicurarsi la rielezione ed evitare un indebolimento dell’economia statunitense. Secondo previsioni consensuali si assisterà tuttavia all’appiattimento della curva della crescita, soprattutto nel settore industriale. Si sono osservate oscillazioni anche nei rendimenti dei titoli di Stato. Le banche centrali cercano tuttora di attuare una politica dei tassi favorevole all’economia, segnalando la prospettiva di porre fine alla politica monetaria espansiva, ma sono praticamente costrette a iniettare liquidità nell’economia. Nel primo semestre dell’anno si è assistito alla contrazione dei tassi, seguita da un leggero rialzo a partire dal mese di agosto. Il rendimento dei titoli di Stato a 10 anni degli USA ha subito un’inversione passando da oltre il 3 % a meno del 2 %. In Europa i rendimenti delle obbligazioni di paesi considerati rifugi sicuri si sono situati in territorio appena negativo. Ciò vale anche per la Svizzera. Il rendimento delle obbligazioni decennali della Confederazione è sceso persino al –1 % in agosto per poi recuperare fino a –0,46 %. In termini di valutazione, gli immobili svizzeri continuano a beneficiare di bassi tassi d’interesse e rimangono interessanti. Tuttavia, a causa della vivace attività edilizia, la quota di sfitto nel mercato immobiliare continua ad aumentare in tutta la Svizzera, benché in parte con notevoli differenze regionali. A breve l’aumento delle abitazioni sfitte non si arresterà e sta diventando una sfida sotto il profilo gestionale. Con un rendimento annuo compreso tra il 6,4 % e il 6,8 %, anche Ascaro ha beneficiato del contesto di mercato, tuttavia in misura minore dell’ampio mercato a causa dell’orientamento conservativo.

 

Il tasso d’interesse tecnico scende all’1,5 %

Il tasso d’interesse tecnico è un dato matematico che corrisponde al reddito da interessi corrisposti nell’intera durata di una rendita. Il tasso d’interesse tecnico serve all’accettazione dei conti: a quanto possono ammontare gli interessi corrisposti sul capitale destinato al pagamento delle rendite vitalizie nel corso del consumo del patrimonio (pagamenti di rendite correnti)? Il tasso d’interesse dipende dall’andamento previsto dei mercati finanziari. Ogni istituto di previdenza deve generare un rendimento almeno pari al tasso d’interesse tecnico fissato sino alla fine di ogni impegno. Perciò quest’ultimo va stabilito in modo tale che a lungo termine sia inferiore ai rendimenti patrimoniali effettivamente generati. La Camera svizzera degli esperti di cassa pensione (SKPE), ha fissato il limite massimo al 30.09.2019 per la raccomandazione del tasso d’interesse tecnico in conformità alla direttiva tecnica 4 rivista. Per le casse pensioni che utilizzano tavole periodiche, il limite massimo è dell’1,83 %; 2,13 % se si utilizzano le tavole per generazioni (come presso Ascaro). Il Consiglio di fondazione ha esaminato in modo approfondito le attuali condizioni quadro e ha pertanto deciso di ridurre questo valore di mezzo punto percentuale, portandolo all’1,5 % entro la fine del 2019. Il relativo aumento dei capitali di rendita è dunque finanziabile in larga misura dalla performance.

 

Tasso d’interesse sui capitali di risparmio nel 2020

Considerate le disposizioni normative, la decisione sull’ammontare della remunerazione dei capitali di risparmio, da alcuni anni, è strettamente legata al tasso d’interesse tecnico. Poiché le riserve di fluttuazione finali non sono pari ad almeno il 75 %, finora non è stato possibile migliorare la performance. Sino ad ora, anche un tasso d’interesse superiore al tasso d’interesse tecnico veniva considerato un miglioramento delle prestazioni. Ancora nel mese di dicembre, la Conferenza delle Autorità cantonali di vigilanza LPP ha adeguato la sua prassi in materia. Fino a nuovo avviso, ai sensi dell’art. 46 OPP2 viene considerato un miglioramento delle prestazioni qualsiasi remunerazione degli averi di vecchiaia superiore al 2,0 %. Il Consiglio di fondazione ha approfittato di questo margine di manovra inatteso, decidendo di lasciare invariato il tasso d’interesse al 2,0 % per il 2020 – in linea con una politica di remunerazione interessante.

 

Nessun adeguamento al rincaro sulle rendite

L’importo delle rendite versate rimane invariato. Le condizioni quadro summenzionate valgono anche per gli adeguamenti delle rendite. Un miglioramento delle prestazioni può essere concesso solo se la situazione delle riserve lo consente. Le eccedenze di capitale generate negli ultimi anni sono state impiegate per finanziare l’aumento dell’aspettativa di vita e per garantire il mantenimento delle rendite in seguito all’erosione delle aspettative sui tassi d’interesse. Il Consiglio di fondazione è consapevole del fatto che i pensionati devono affrontare ogni anno costi in moderato aumento. Questo, in definitiva, significa che la rendita versata determina la riduzione dei consumi. Per tale motivo, ovviamente, vi è scarsa comprensione per gli adeguamenti non concessi nei confronti dei beneficiari di rendite. Il Consiglio di fondazione è consapevole di questa situazione, ma le attuali condizioni quadro con tassi d’interesse negativi e un’aspettativa di vita in continuo aumento non consentono alcun margine di manovra. Anche per questo motivo, nel 2018 avevamo proceduto al versamento di una mezza rendita mensile supplementare.

 

Assicurazioni sociali 2019: stato della situazione

Dopo che il popolo ha bocciato alle urne la riforma «Previdenza per la vecchiaia 2020», la necessità di riforma di varie assicurazioni sociali si suddivide in ambiti parziali sotto il profilo politico. Qui di seguito è indicato lo stato attuale delle consultazioni alla fine del 2019.

Riforma dell’assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti: in agosto, il Consiglio federale ha inviato il messaggio al Parlamento. Tra gli altri elementi, esso prevede l’introduzione nell’AVS di un’età di riferimento di 65 anni per uomini e donne. Nella seconda fase di risanamento dell’AVS è previsto un aumento dell’IVA di 0,7 punti percentuali. Il Consiglio federale prevede che entri in vigore il 1° gennaio 2022.

Riforma della LPP: il Consiglio federale intende presentare una proposta di riforma da porre in consultazione ancora nel dicembre 2019. Attendiamo di conoscerne i contenuti con particolare interesse. A luglio, le parti sociali (Travail. Suisse, l’Unione svizzera degli imprenditori e l’Unione sindacale svizzera) hanno presentato una proposta di compromesso per una revisione. Il contenuto della proposta prevede una riduzione immediata dell’aliquota di conversione minima al 6 %. Quale misura compensativa è previsto un supplemento di rendita finanziato in modo solidale su tutti i redditi compresi nella LPP. Secondo la tabella di marcia prevista dal Consiglio federale, l’entrata in vigore di questa revisione dovrebbe avvenire il più presto possibile al 1° gennaio 2022.

Nel marzo 2019, il Parlamento ha adottato il progetto di riforma delle prestazioni complementari. Tale riforma, tra l’altro, ha anche un impatto sui regolamenti di previdenza, poiché in caso di licenziamento è previsto l’obbligo di continuazione della copertura assicurativa per le persone con più di 58 anni di età. Altre interessanti mozioni e postulati o interpellanze sono stati discussi in Parlamento e riguardano: l’ulteriore sviluppo dell’assicurazione invalidità, i riscatti effettuabili nel 3° pilastro, l’ammodernamento della sorveglianza e le prestazioni transitorie per i disoccupati anziani.

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