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Vorsorge
in guten Händen

Ascaro News – August 2021

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In dieser Ausgabe (PDF):

 

Weiter steigende Aktienmärkte im ersten Halbjahr 2021

In der ersten Jahreshälfte standen die Zeichen auf Normalisierung. Aus der Optik der Aktienmärkte wird diese als äusserst erfreulich, wenn auch bisweilen bewegt, in die Statistik eingehen. Dabei haben einige Aktienmärkte – so auch der Schweizer Aktienmarkt – neue Höchststände erreicht. Der Mix aus Impffortschritten, geld- und fiskalpolitischer Unterstützung, aufgehellten Wirtschaftsaussichten und überdurchschnittlichem Gewinnwachstum bei den Unternehmen stellen momentan einen idealen Nährboden für die boomenden Börsen dar. Übermut an den Märkten wird durch die anhaltenden Diskussionen rund um die Inflationsentwicklung und die zukünftige Gestaltung der Geldpolitik gebremst. Letztere könnte früher als allgemein angenommen gestrafft werden. Die Notenbanken zeigen sich überrascht von der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung und der Ausprägung der Inflation. Allerdings verweisen sie weiterhin auf temporäre Sondereffekte wie Lieferengpässe sowie höhere Transportkosten und Rohwarenpreise, welche ihrer Meinung nach dieser Entwicklung zugrunde liegen.

Die Anleiherenditen sind jedoch vielerorts angestiegen. In den USA ist die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen Ende Mai 2021 bis auf 1.74 %, in der Schweiz bis auf -0.10 % angestiegen. Seither hat der Aufwärtsdruck etwas nachgelassen. Der Anstieg der Renditen steht im Einklang mit den aufgehellten wirtschaftlichen Aussichten. Aufgrund der steigenden Zinsen notieren die Anleihenmärkte im Jahr 2021 bisher im Minus.

Die Ascaro weist bis Ende Juni 2021 eine Rendite von 3.68 Prozent auf. Der Deckungsgrad steht bei 114.4 Prozent. Die Anpassungen an die neue Anlagestrategie (s. Ascaro News – Januar 2021) wurden mehrheitlich umgesetzt. Die Strategie ist weiterhin geprägt durch eine zurückhaltende Aktienquote und einen stattlichen Anteil an Schweizer Immobilien. Taktisch werden Anlagen in Obligationen zugunsten von Liquidität stark untergewichtet.

Ascaro Vorsorgestiftung im Marktvergleich

Nach der Publikation der Jahresergebnisse der verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen folgt die Zeit der Vergleiche. Weibel Hess & Partner AG führte im Auftrag der Tamedia zum 16. Mal einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter 28 offenen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durch. Nebst der Analyse der Kapitalanlagen, Zinsgutschriften, Umwandlungssätze sowie Finanzkennzahlen der Pensionskassen wurde auch ein Praxistest durchgeführt, bei dem verdeckt Offerten für Firmen angefordert wurden.

Der Vergleich zeigt, dass Ascaro bezüglich Renditen, Verzinsung und Verwaltungskosten nachhaltig gute Resultate aufweist und vielfach sogar unter den Besten zu finden ist. Die Ergebnisse des Vergleichs bestätigen die verantwortlichen Organe in ihrer Arbeit zum Wohle der Destinatäre und der angeschlossenen Unternehmen. Die diesjährigen Publikationen sind auf unserer Website verfügbar.

Delegiertenversammlung

Wie im Vorjahr wurde coronabedingt auch die diesjährige Delegiertenversammlung am 6. Mai 2021 als Webinar durchgeführt. 70 % unserer Delegierten nahmen daran teil. Im Zentrum standen die Berichterstattung zum Jahr 2020 sowie der Blick auf die aktuellen Geschehnisse.

Einführung digitales Abnahmeprotokoll

2016 hat die Ascaro sämtliche direktbewirtschafteten Liegenschaftsdaten in die Applikation GaraioREM migriert. Das Immobilienbewirtschaftungsprogramm der aufstrebenden Berner Firma Garaio AG wurde seither laufend ausgebaut.

Ende Januar dieses Jahres wurde mit der Einführung der Webapplikation «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» für Wohnungen und Geschäftsräume gestartet. Der Einsatz der Webapplikation ermöglicht den Bewirtschaftern direkt vor Ort, mit mobilen Geräten effizient sämtliche Daten zu erfassen, das Protokoll mit dem Mieter elektronisch zu unterzeichnen und per E-Mail umgehend zuzustellen. Nach diversen Ausbauarbeiten ist dies seit Mai 2021 produktiv im Einsatz. Ein weiterer Schritt im Bereich Digitalisierung wurde erfolgreich umgesetzt.

Technische Grundlagen BVG 2020

Um die Vorsorgeverpflichtungen einer Pensionskasse zu berechnen, werden biometrische Informationen benötigt, wie beispielsweise die Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder im Todesfall Hinterlassene zu haben. Die sogenannten BVG-Grundlagen werden alle 5 Jahre überarbeitet. Die Mitte Dezember 2020 neu erschienenen BVG-Grundlagen 2020 basieren auf Daten von 15 sehr grossen Pensionskassen und umfassen den Beobachtungszeitraum 2015 – 2019. Allfällige Auswirkungen von COVID-19 auf die gegenwärtige und zukünftige Lebenserwartung oder die Wahrscheinlichkeit invalid zu werden, sind deshalb nicht enthalten.

Die neu publizierten Daten zeigen eine fortgesetzte Zunahme der Lebenswartung, allerdings weniger stark als erwartet. Im Weiteren sind die Invalidierungswahrscheinlichkeiten gegenüber den Grundlagen vor fünf Jahren markant gefallen, wie auch die Wahrscheinlichkeit, beim Tod einen anspruchsberechtigten Partner zu hinterlassen.

Wie wohl die meisten Pensionskassen prüft auch Ascaro gegenwärtig die Auswirkungen auf die Verpflichtungen unter Anwendung der neuen BVG-Grundlagen 2020. Entscheide dazu wird der Stiftungsrat im Herbst 2021 fällen.

Weiterentwicklung der Invalidenversicherung

Die Gesetzesrevision zur «Weiterentwicklung der IV» wurde im Juni 2020 vom Parlament verabschiedet und soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Diese Revision soll die Eingliederung verstärken und der Invalidisierung soweit möglich vorbeugen. Im Zentrum steht eine intensivere Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Zudem ersetzt die Vorlage das heutige Rentenmodell mit Schwellen durch ein stufenloses System, was Einfluss auf die Leistungen aus der 2. Säule haben wird.

Die Änderungen gelten nur im BVG-Obligatorium. Im Bereich der überobligatorischen Vorsorge, wie das bei Ascaro mehrheitlich der Fall ist, besteht grundsätzlich kein Anpassungszwang. Jedoch steigt die Komplexität bei Anwendung verschiedener Modelle. Deshalb prüft Ascaro, ob die Anwendung des neuen Modells unter entsprechender Anpassung des Vorsorgereglements trotzdem sinnvoll erscheint.

Brokerentschädigung

Die Entschädigungen der Pensionskassen in Form sogenannter Courtagen an die Broker bleiben stark umstritten. Ein in diesem Mai erschienener Artikel der Tamedia-Blätter unter dem Titel «Versicherte zahlen Millionen für Broker» sollte die bevorstehende Behandlung einer gesetzlichen Regelung der Vermittlungsgeschäfte (Broker) im Ständerat anheizen. Die Mehrheit des Ständerats sprach sich Mitte Juni jedoch gegen eine entsprechende Regelung aus.

Die Ascaro verzichtet seit jeher auf die Bezahlung von wiederkehrenden Brokerentschädigungen und eine gesetzliche Regelung hätte deshalb keinen Einfluss auf den Vertrieb unserer Stiftung. Trotz dem fehlenden Vertriebskanal «Versicherungsbroker» hat Ascaro in den letzten Jahren ein erfreuliches Wachstum erfahren. Dies fusst auf langjährige und vorsichtige Marktbearbeitung sowie auf der Prämisse «Wachstum, nicht um jeden Preis». Dies bestätigt die verantwortlichen Organe, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

AHV-/BVG-Reform

Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Stabilisierung der AHV grundsätzlich gutgeheissen. Auch hat der Grosse Rat der Erhöhung des Rentenalters (neu: Referenzalter) für Frauen von 64 auf 65 Jahre zugestimmt. In anderen Punkten sind sich die Räte nicht einig, wie z.B. Anzahl Frauen-Übergangsjahrgänge mit Kompensationszuschlägen, Höhe der MWST-Erhöhung für die Zusatzfinanzierung und die Verwendung von Nationalbankgewinnen aus Negativzinsen zur Stabilisierung der 1. Säule.

Die Vorlage geht zurück an den Ständerat, wo die Differenzen bereinigt werden. Da die AHV-Reform mit einer Erhöhung der MWST verknüpft ist, werden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort haben.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Nationalrats hat die BVG-Reform vor der Sommerpause beraten. Mit ihren provisorischen Beschlüssen folgte sie mehrheitlich dem Kompromiss der Sozialpartner und damit dem Entwurf des Bundesrats. Über ihre definitiven Anträge wird die Kommission nach der Sommerpause beschliessen. Mehrheitlich sprach sie sich für folgende Eckwerte aus:

  • Versichert sind wie bisher Arbeitnehmende mit einem Jahreslohn von mehr als 21 510 Franken (Eintrittsschwelle).
  • Die Pflicht soll neu auch für Angestellte gelten, die nur mit mehreren Anstellungen auf 21 510 Franken kommen.
  • Der Mindestumwandlungssatz soll von 6.8 auf 6 % sinken. Zum Ausgleich soll ein Rentenzuschlag ausgerichtet werden, der mit zusätzlich 0.5 Lohnprozent solidarisch finanziert wird.
  • Das Sparen für das Alter soll gestärkt werden. Es soll bereits mit 21 statt mit 25 Jahren beginnen. Zudem soll der Koordinationsabzug halbiert werden.

 


 

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La hausse des marchés des actions se poursuit au premier semestre 2021

Le premier semestre a montré des signes de normalisation. Du point de vue des marchés des actions, il entrera dans les statistiques comme une période extrêmement réjouissante, bien que parfois mouvementée. Certains marchés des actions, parmi lesquels le marché suisse, ont atteint de nouveaux niveaux record. L’association de la progression de la vaccination, du soutien monétaire et fiscal, de l’amélioration des perspectives économiques et de la croissance des bénéfices supérieure à la moyenne dans les entreprises constitue momentanément un terreau idéal pour des marchés boursiers florissants. L’épanouissement des marchés est freiné par les discussions persistantes autour de l’évolution de l’inflation et de l’orientation future de la politique monétaire. Cette dernière pourrait être rationalisée plus tôt que prévu. Les banques centrales se montrent surprises par la dynamique de la reprise économique et par l’expression de l’inflation. Elles soulignent toutefois également les effets spéciaux temporaires, comme les difficultés d’approvisionnement, les frais de transport plus élevés et les prix des matières premières qui, d’après elles, sont à l’origine de cette évolution.

Les rendements obligataires ont augmenté un peu partout. Aux USA, le rendement des obligations d’État à 10 ans a augmenté fin mai jusqu’à 1.74 %, en Suisse jusqu’à -0.10 %. Depuis, la pression à la hausse a quelque peu diminué. L’augmentation des rendements va de pair avec l’amélioration des perspectives économiques. En raison de la hausse des taux d’intérêt, les marchés obligataires ont eu jusque-là des cotations négatives en 2021.

Ascaro affiche à fin juin 2021 un rendement de 3.68 pour cent. Le taux de couverture est de 114.4 pour cent. La majorité des adaptations à la nouvelle stratégie de placement (cf. Ascaro News – janvier 2021) ont été mises en œuvre. Cette stratégie comprend toujours une part d’actions mesurée ainsi qu’une part importante d’immeubles suisses. Au niveau tactique, les placements en obligations sont fortement sous-pondérés en faveur des liquidités.

Ascaro Vorsorgestiftung par rapport aux autres acteurs du marché

Après la publication des résultats annuels des différentes institutions de prévoyance vient le temps des comparaisons. Weibel Hess & Partner AG a effectué, à la demande de Tamedia pour la 16e fois, une comparaison complète entre 28 fondations communes et collectives ouvertes. Outre l’analyse des placements de capitaux, des bonifications d’intérêts, des taux de conversion et des indicateurs financiers des caisses de pension, un test pratique a également été réalisé, lors duquel des offres ont été discrètement sollicitées pour des entreprises.

La comparaison montre qu’Ascaro affiche durablement de bons résultats concernant les rendements, les intérêts servis et les frais administratifs et qu’elle figure souvent même parmi les meilleures. Les résultats de la comparaison confirment les organes responsables dans leur travail pour le bien des bénéficiaires et des entreprises affiliées. Les publications de cette année sont disponibles sur notre site Web.

Assemblée des délégués

Comme l’année passée, l’assemblée des délégués a eu lieu cette année le 6 mai 2021 sous forme de webinaire en raison du coronavirus. 70 % de nos délégués y ont participé. L’assemblée a été consacrée principalement au rapport annuel 2020 ainsi qu’aux événements actuels.

Introduction de l’état des lieux numérique

Ascaro a transféré en 2016 l’ensemble des données immobilières gérées directement dans l’application GaraioREM. Le programme de gestion immobilière de la société bernoise en plein essor Garaio AG a depuis été régulièrement développé.

À la fin janvier 2021, nous avons introduit l’application Web « État des lieux numérique (DAP) » pour les logements et les locaux commerciaux. L’utilisation de cette application permet aux gérants immobiliers de saisir efficacement directement sur place, au moyen d’appareils mobiles, l’ensemble des données, de signer le procès-verbal par voie électronique avec le locataire et de le transmettre immédiatement par courriel. Après divers développements, nous l’utilisons de manière productive depuis le mois de mai. Une étape supplémentaire a ainsi été mise en œuvre avec succès dans le domaine de la numérisation.

Bases techniques LPP 2020

Pour calculer les engagements de prévoyance d’une caisse de pension, des informations biométriques sont nécessaires, comme par exemple la probabilité de mourir, de devenir invalide ou de laisser des survivants en cas de décès. Les « bases LPP » sont revues tous les cinq ans. Les bases LPP 2020 publiées à la mi-décembre 2020 sont basées sur les données de 15 très grosses caisses de pension et portent sur la période d’observation 2015-2019. Les conséquences éventuelles du COVID-19 sur l’espérance de vie actuelle et future ou la probabilité de devenir invalide n’y figurent donc pas.

Les données récemment publiées montrent une augmentation constante de l’espérance de vie, toutefois moins élevée que prévu. De plus, les probabilités de devenir invalide par rapport aux bases d’il y a cinq ans ont considérablement diminué, tout comme la probabilité de laisser un partenaire bénéficiaire en cas de décès.

Comme la plupart des caisses de pension, Ascaro examine elle aussi actuellement les répercussions sur les engagements en appliquant les nouvelles bases LPP 2020. Le conseil de fondation prendra des décisions à ce sujet à l’automne 2021.

Développment continu de l’assurance-invalidité

La révision de la loi sur le « développment continu de l’AI » a été adoptée en juin 2020 par le Parlement et doit entrer en vigueur le 1er janvier 2022. Cette révision a pour but de consolider la réadaptation et de prévenir l’invalidité autant que possible. Le projet prévoit surtout d’intensifier le suivi auprès des enfants et des jeunes ainsi qu’auprès des personnes atteintes dans leur santé psychique. Il remplace de plus le système de rentes actuel, avec ses échelons et ses effets de seuil, par un système linéaire, ce qui aura une influence sur les prestations du 2e pilier.

Les modifications ne s’appliqueront qu’au régime LPP obligatoire. Dans le domaine de la prévoyance surobligatoire, comme c’est majoritairement le cas chez Ascaro, il n’existe en principe aucune obligation d’adaptation. Mais l’application de différents modèles rend les choses de plus en plus complexe. C’est pourquoi Ascaro examine s’il ne serait pas tout de même judicieux d’utiliser le nouveau modèle avec une adaptation correspondante du règlement de prévoyance.

Indemnisation des courtiers

L’indemnisation versée par les caisses de pension sous forme de commission aux courtiers est toujours fortement controversée. Un article publié au mois de mai par Tamedia sous le titre «Les assurés paient des millions pour les courtiers» a sans doute eu un certain impact sur le traitement imminent de la question d’une réglementation légale des activités intermédiaires (courtiers) au sein du Conseil des États. La majorité des membres du Conseil des États s’est toutefois prononcée à la mi-juin contre une réglementation ad hoc.

Ascaro n’a jamais versé d’indemnités de courtage récurrentes et une réglementation légale n’aurait par conséquent eu aucune influence sur les ventes de notre fondation. Malgré l’absence du canal « courtiers en assurances », Ascaro a connu ces dernières années une croissance réjouissante. Sa manière de procéder est fondée sur une prospection de marché prudente et de longue date ainsi que sur le principe « la croissance oui, mais pas à tout prix ». C’est ce que démontrent les organes responsables qui restent de manière cohérente dans la voie dans laquelle ils se sont engagés.

Réforme AVS/LPP

Selon le Conseil des États, le Conseil national a lui aussi accepté la stabilisation de l’AVS sur le fond. Le Grand Conseil a de plus approuvé le relèvement de l’âge de la retraite (nouvellement : âge de référence) de 64 à 65 ans pour les femmes. Les deux Chambres ne sont pas d’accord sur d’autres points, comme par exemple le nombre d’années transitoires avec des compensations pour les femme, le montant de l’augmentation de la TVA pour le financement additionnel et l’utilisation des bénéfices de la Banque nationale résultant des intérêts négatifs pour stabiliser le 1er pilier.

Le projet est renvoyé au Conseil des États où les différences sont aplanies. Étant donné que la réforme de l’AVS est assortie d’une augmentation de la TVA, les citoyens et citoyennes suisses auront le dernier mot.

La Commission de la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) du Conseil national a discuté de la réforme de la LPP avant la pause d’été. Avec ses décisions provisoires, elle a majoritairement suivi le compromis des partenaires sociaux et par conséquent le projet du Conseil fédéral. La Commission se prononcera sur leurs demandes définitives après la pause estivale. Ell a majoritairement pris position comme suit :

  • Les employé-e-s sont assuré-e-s comme par le passé à partir d’un salaire annuel de plus de 21 510 francs (seuil d’entrée).
  • L’obligation doit désormais être valable également pour les employé-e-s qui gagnent 21510 francs seulement en cumulant plusieurs emplois.
  • Le taux de conversion minimum doit être ramené de 6,8 à 6%. Pour compenser, un complément de rente financé solidairement avec 0.5 pour-cent de salaire supplémentaire doit être versé.
  • L’épargne vieillesse doit être renforcée et commencer à 21 et non plus à 25 ans. La déduction de coordination doit de plus être divisée par deux.

 


 

In this issue (PDF):

 

 

Stock markets continue to rise in first half of 2021

In the first half of the year, all signs were pointing towards normalisation. From the perspective of the equity markets, this is expected to be reflected in the statistics in an extremely pleasing, albeit occasionally turbulent, manner. Some equity markets – including the Swiss equity market – have reached new all-time highs. The mix of vaccination progress, monetary and fiscal policy support, brighter economic prospects and above-average corporate earnings growth currently provides an ideal breeding ground for booming stock markets. Exuberance in the markets is being curbed by the ongoing discussions about the development of inflation and the future form of monetary policy. The latter could be tightened sooner than is generally assumed. The central banks appear surprised by the pace of economic recovery and the level of inflation. However, they still point to temporary special effects such as supply bottlenecks, higher transport costs and raw material prices, which, in their opinion, are behind this development.

Bond yields have risen in many places, however. In the USA, the yield on 10-year government bonds rose to 1.74 % at the end of May 2021 and in Switzerland to -0.10 %. Since then, the upward pressure has eased somewhat. The increase in yields is in line with the brighter economic outlook. Due to rising interest rates, bond markets have so far been trading in negative territory in 2021.

Ascaro will post a return of 3.68 % until the end of June 2021. The coverage ratio is 114.4 %. The changes in line with the new investment strategy (see Ascaro News – January 2021) were largely implemented. The strategy continues to be shaped by a cautious equity ratio and an impressive share of Swiss real estate. Tactically, investments in bonds are heavily underweighted in favour of liquidity.

Ascaro Vorsorgestiftung in a market comparison

The publication of the annual results of the various pension funds is followed by a period of comparisons. On behalf of Tamedia, Weibel Hess & Partner AG conducted the 16th comprehensive pension fund comparison of 28 open-ended common and collective foundations. In addition to an analysis of pension funds’ investments, interest credits, conversion rates and key financial figures, a practical test was also carried out in which companies were asked to provide quotes in covert operations.

The comparison shows that Ascaro consistently achieves good results in terms of yields, interest rates and administrative costs and is often even among the best. The results of the comparison confirm that the responsible bodies are on the right track in terms of their work which is aimed at benefiting the stakeholders and the affiliated companies. This year’s publications are available on our website.

Delegates‘ meeting

As in the previous year, this year’s Delegates’ Meeting was also held as a webinar on 6 May 2021 due to the coronavirus crisis. 70 % of our delegates took part. The focus was on reporting on 2020 and an overview of current events.

Introduction of a digital acceptance report

In 2016, Ascaro migrated all directly managed property data to the GaraioREM application. Since then, the real estate management programme of the up-and-coming Bern-based company Garaio AG has been continuously expanded.

At the end of January this year, the web application “Digital Acceptance Report (DAR) “ was launched for apartments and business premises. Using the web application enables the site managers to efficiently record all the data on site using mobile devices, electronically sign the report with the tenant and immediately send it via e-mail. Following various stages of expansion work, it has been operational since May 2021. A further step in the area of digitisation has been successfully implemented.

Technical basis under the Occupational Pensions Act (OPA) 2020

Biometric information is required in order to calculate a pension fund’s pension obligations, such as the likelihood of dying, becoming disabled or having survivors in the event of death. The OPA principles are revised every five years. The new OPA principles published in mid-December 2020 are based on data from 15 very large pension funds and cover the 2015 to 2019 observation period. For this reason, it does not include any effects of COVID-19 on current and future life expectancy or the probability of becoming disabled.

The newly published data shows a continued increase in life expectancy, albeit less strongly than expected. Furthermore, the probability of disability has fallen significantly compared to the principles five years ago, as has the probability of leaving behind an entitled partner upon death.

Like most pension funds probably do, Ascaro is also currently examining the implications for its obligations by applying the new 2020 OPA principles. Decisions on this will be made by the Board of Trustees in autumn 2021.

Development of disability insurance

The revised bill on the “Further development of disability insurance” was passed by parliament in June 2020 and is scheduled to enter into force on 1 January 2022. This revision is intended to strengthen re-integration efforts and to prevent disability as far as possible. The focus is on more intensive support for children and adolescents as well as people with mental disabilities. In addition, the proposed bill replaces the current threshold-based pension model with a stepless system, which will affect the benefits from the 2nd pillar.

The amendments shall only apply in the case of mandatory OPA benefits. In the field of non-mandatory occupational benefits provision, as is usually the case where Ascaro is concerned, there is no obligation to make adjustments. However, the complexity increases when using different models. For this reason, Ascaro is investigating whether it nevertheless makes sense to apply the new model while adjusting the pension regulations accordingly..

Broker’s remuneration

Remunerating pension funds in the form of brokerage fees to brokers remains highly controversial. An article published in the Tamedia newspapers this May entitled “Insured persons pay millions for brokers” was intended to fuel the forthcoming debate of a statutory regulation of intermediary activities (brokers) in the Council of States. In mid-June, however, the majority of members of the Council of States opposed such a regulation.

Ascaro has always waived the payment of recurring brokerage fees and a statutory regulation would therefore not have any influence on our foundation’s sales activities. Despite the lack of the “insurance broker” sales channel, Ascaro has experienced pleasing growth in recent years. This is based on long-term and cautious market cultivation as well as on the premise of “growth but not at any price.” This confirms that the responsible bodies are absolutely correct in their decision to resolutely go down their chosen path.

OASI/OPA Reform

Following the Council of States, the National Council has also fundamentally approved the stabilisation of the Old-Age and Survivors’ Insurance (OASI). The Cantonal Parliament has also approved the raising of the retirement age (now reference age) for women from 64 to 65. The councils disagree on other points, such as the number of women in transition age groups with compensatory surcharges, the amount of the VAT increase for supplementary financing and the use of SNB profits from negative interest rates to stabilise the 1st pillar.

The bill will be returned to the Council of States, where the differences will be settled. As the OASI reform is linked to an increase in VAT, Swiss voters will have the last word.

The National Council’s Social Security and Health Committee (SSHC) discussed the OPA reform before the summer break. In its provisional resolutions, it largely adhered to the compromise of the social partners and thus the draft bill of the Federal Council. The Committee will decide on its final proposals after the summer recess. It largely supported the following benchmark values:

  • As before, the insurance covers employees with an annual salary of more than CHF 21,510 (entry threshold).
  • The obligation should now also apply to employees who only earn CHF 21,510 from more than one job.
  • The minimum conversion rate is to fall from 6.8 to 6 %. To compensate for this, a supplementary pension is to be paid, which will be financed jointly and severally by an additional 0.5 % of the salary.
  • The aim is to encourage employees to save for their retirement. It should already start at the age of 21 instead of 25. In addition, the co-ordination deduction should be halved.

 


 

In questo numero (PDF):

 

Mercati azionari ancora in crescita nel primo semestre 2021

Nel primo semestre i dati indicavano una normalizzazione. Dal punto di vista dei mercati azionari, tali dati saranno registrati nelle statistiche come estremamente positivi, seppure talvolta instabili. Alcuni mercati azionari, tra cui anche quello svizzero, hanno raggiunto nuovi massimi. La concomitanza di vari elementi, quali i progressi sul fronte della vaccinazione, il sostegno della politica monetaria e fiscale, le prospettive economiche più promettenti e la crescita dei profitti aziendali al di sopra della media, fornisce attualmente un terreno fertile per i mercati azionari in piena espansione. L’esuberanza dei mercati viene frenata dalle continue discussioni sull’evoluzione dell’inflazione e sulla futura impostazione della politica monetaria. Quest’ultima potrebbe inasprirsi prima di quanto generalmente supposto. Le banche centrali sono sorprese dal dinamismo della ripresa economica e dall’orientamento dell’inflazione. Tuttavia, sottolineano ancora la presenza di effetti straordinari temporanei, come problemi di approvvigionamento, costi di trasporto e prezzi delle materie prime più elevati, che credono essere alla base di questo sviluppo.

I rendimenti delle obbligazioni, però, sono aumentati in diverse zone. Negli Stati Uniti i rendimenti dei titoli di Stato a 10 anni a fine maggio 2021 sono saliti fino al 1,74% e in Svizzera fino al -0,10%. Da allora la pressione al rialzo si è un po’ attenuata. L’incremento dei rendimenti è correlato alle prospettive economiche più promettenti. A causa dell’aumento dei tassi d’interesse, nel 2021 i mercati obbligazionari finora erano in rosso.

Fino a fine giugno 2021, Ascaro presenta un rendimento del 3,68 percento e un grado di copertura del 114,4 percento. La maggior parte degli adeguamenti alla nuova strategia d’investimento (si veda Ascaro News gennaio 2021) è stata attuata. La strategia continua ad essere caratterizzata da una quota azionaria prudente e da una parte consistente di immobili svizzeri. A livello tattico, gli investimenti in obbligazioni sono fortemente sottoponderati a favore della liquidità.

Ascaro Fondazione di previdenza nel confronto di mercato

Dopo la pubblicazione dei risultati annuali dei diversi istituti di previdenza arriva il momento dei paragoni. Su incarico di Tamedia, Weibel Hess & Partner AG ha effettuato per la sedicesima volta un confronto completo delle casse pensioni tra 28 istituti comuni aperti e fondazioni collettive. Oltre all’analisi degli investimenti dei capitali, degli accrediti di interessi, dei tassi di conversione e degli indicatori finanziari delle casse pensioni, è stato eseguito anche un test pratico con la richiesta anonima di offerte per aziende.

Il confronto mostra che, per quanto riguarda rendimento, tasso d’interesse e costi amministrativi, Ascaro presenta buoni risultati a lungo termine e spesso si trova perfino tra i migliori. I risultati del confronto confermano la validità del lavoro degli organi responsabili a beneficio dei destinatari e delle società affiliate. Le pubblicazioni di quest’anno sono disponibili sul nostro sito.

Assemblea dei delegati

Come l’anno scorso, anche quest’anno a causa del coronavirus l’Assemblea dei delegati si è tenuta in forma di webinar il 6 maggio 2021. Vi ha partecipato il 70% dei nostri delegati. I temi centrali sono stati il rendiconto del 2020 e gli eventi d’attualità.

Introduzione protocollo di accettazione digitale

Nel 2016, Ascaro ha trasferito all’applicazione GaraioREM tutti i dati immobiliari gestiti direttamente. Da allora, il programma di gestione immobiliare dell’azienda emergente Garaio AG di Berna è stato costantemente ampliato.

Alla fine di gennaio di quest’anno, è stata avviata l’introduzione dell’applicazione web «Digitales Abnahmeprotokoll (DAP)» (protocollo di accettazione digitale) per appartamenti e locali commerciali. L’uso dell’applicazione permette agli amministratori di registrare in modo efficiente tutti i dati direttamente sul posto con dispositivi mobili, di firmare il protocollo elettronicamente con l’inquilino e di spedirlo immediatamente via e-mail. Dopo varie implementazioni l’applicazione è produttivamente in uso da maggio 2021. In ambito digitale è stato raggiunto un altro traguardo.

Basi tecniche LPP 2020

Per calcolare gli impegni di previdenza di una cassa pensione, sono necessarie informazioni biometriche, come la probabilità di morire, di diventare invalidi o di lasciare superstiti in caso di decesso. I principi LPP vengono rielaborati ogni 5 anni. I nuovi principi LPP 2020, pubblicati a metà dicembre 2020, si basano sui dati di 15 casse pensioni principali e coprono il periodo di osservazione 2015 – 2019. Eventuali effetti dovuti alla pandemia COVID-19 sull’aspettativa di vita attuale e futura o sulla probabilità di diventare invalidi non sono quindi considerati.

I dati pubblicati recentemente mostrano un continuo aumento dell’aspettativa di vita, tuttavia meno marcato del previsto. Inoltre, le probabilità di restare invalidi sono diminuite significativamente rispetto a quanto emerge dai principi di cinque anni fa, così come la probabilità in caso di decesso di lasciare un partner avente diritto a benefici.

Come probabilmente la maggior parte delle casse pensioni, attualmente Ascaro sta esaminando gli effetti sugli obblighi dell’applicazione dei nuovi principi LPP 2020. Il Consiglio di fondazione prenderà le sue decisioni nell’autunno 2021.

Ulteriore sviluppo dell’assicurazione invalidità

La revisione della legge per l’«ulteriore sviluppo dell’AI» è stata approvata dal Parlamento a giugno 2020 e la sua entrata in vigore è prevista per il 1° gennaio 2022. Tale revisione mira a rafforzare l’integrazione e a prevenire nel limite del possibile l’insorgenza di un’invalidità. L’accento è posto su un accompagnamento maggiore di bambini e giovani nonché di persone affette da malattie psichiche. Inoltre, il progetto sostituisce l’attuale modello di rendite con effetto soglia tramite un sistema di rendite lineare: ciò influirà sulle prestazioni del secondo pilastro.

Le modifiche valgono solo per il regime obbligatorio della LPP. Nell’ambito della previdenza sovraobbligatoria, che costituisce la maggior parte dei casi presso Ascaro, di principio non c’è alcun obbligo di adattamento. Tuttavia, con l’applicazione di diversi modelli la complessità aumenta. Pertanto, Ascaro sta verificando se l’applicazione del nuovo modello con il relativo adattamento del regolamento di previdenza risulta comunque sensata.

Courtage per i broker

I courtage delle casse pensioni sotto forma di provvigioni a favore dei broker rimangono molto controversi. Un articolo pubblicato nei giornali di Tamedia lo scorso maggio con il titolo «Versicherte zahlen Millionen für Broker» (Gli assicurati pagano milioni per i broker) aveva lo scopo di sollecitare l’imminente esame di una regolamentazione giuridica delle transazioni intermediarie (broker) in seno al Consiglio degli Stati. A metà giugno, tuttavia, la maggioranza del Consiglio degli Stati si è espressa contro una regolamentazione simile.

Ascaro si è sempre astenuta dal pagare courtage ricorrenti ai broker; una regolamentazione legale non avrebbe quindi alcun impatto sulla distribuzione della nostra Fondazione. Nonostante la mancanza di un canale di distribuzione, quello del «broker assicurativo», Ascaro ha registrato una buona crescita negli ultimi anni. Ciò si deve ad un pluriennale e cauto trattamento del mercato e al principio secondo cui «crescita sì, ma non a qualsiasi prezzo». Questo successo conferma agli organi responsabili che è giusto continuare a seguire la strada imboccata.

Riforma AVS/LPP

Dopo il Consiglio degli Stati, anche il Consiglio nazionale di principio ha accolto con favore la stabilizzazione dell’AVS. Il Parlamento ha anche accolto l’innalzamento dell’età di pensionamento (ora età di riferimento) per le donne da 64 a 65 anni. Le due Camere non sono d’accordo su altri punti, come il numero di anni di transizione delle donne con supplementi di compensazione, l’ammontare dell’aumento dell’IVA per il finanziamento supplementare e l’uso dei profitti della Banca nazionale provenienti dai tassi d’interesse negativi per stabilizzare il primo pilastro.

Il progetto torna al Consiglio degli Stati che appianerà le differenze. Poiché la riforma AVS è legata a un aumento dell’IVA, il popolo svizzero avrà l’ultima parola.

La Commissione della sicurezza sociale e della sanità (CSSS) del Consiglio nazionale ha discusso la riforma della LPP prima della pausa estiva. Con le sue decisioni provvisorie, la CSSS ha accettato a maggioranza il compromesso delle parti sociali e quindi il progetto del Consiglio federale. La Commissione prenderà una decisione in merito alle sue proposte finali dopo la pausa estiva. La CSSS si è espressa principalmente a favore dei seguenti parametri:

  • come finora, sono assicurati i collaboratori con un salario annuo superiore a 21’510 franchi (soglia d’entrata);
  • l’obbligo deve ora valere anche per i collaboratori che solo con più impieghi raggiungono i 21’510 franchi;
  • l’aliquota di conversione minima deve scendere dal 6,8% al 6%: per la compensazione, si erogherà un supplemento di rendita, che sarà finanziato in modo solidale con un ulteriore 0,5% del salario;
  • il risparmio per la terza età deve essere incrementato: deve iniziare già a 21 anni anziché a 25. Inoltre, la deduzione di coordinamento deve essere dimezzata.

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